Mohamed Zafzaf, auch Mohamed al-Zafzaf (; * 1942 in Suq al-Arbaʿa al-Gharb in der Nähe von Kenitra in Marokko; † 13. Juli 2001 in Casablanca) war ein marokkanischer Schriftsteller.
Er studierte Philosophie an der Mohammed-V.-Universität in Rabat und arbeitete anschließend als Lehrer in Casablanca, wo er 2001 auch nach langer Krankheit verstarb. Seit 2002 wird jährlich der angesehene Mohammed Zafzaf Prize for Arabic Literature in Andenken an ihn verliehen.
Sein Werk umfasst sowohl Kurzgeschichten als auch Romane, Theaterstücke und Rezensionen. In der westlichen Welt ist Mohammed Zafzaf vor allem für seine Romane und Novellen bekannt, die unter anderem ins Französische und Spanische übersetzt worden sind.
In der arabischen Welt ist er vor allem für seine Kurzgeschichtensammlungen bekannt.
Auszeichnungen Die französische Übersetzung von (L'œuf du coq) gewann 1998 die 7. Ausgabe des Prix Grand Atlas in der Kategorie „Roman“.
Werke (Auswahl) Dialogue au bout de la nuit (), Damaskus 1970 La femme et la fleur (), Beirut 1972 Trottoirs et murs (), Bagdad 1974 Der Stärkste (), Damaskus 1978 Der heilige Baum (), Beirut 1980 Zigeuner im Wald (), Beirut 1982 L'œuf du coq (), Casablanca 1984 Le roi des djinns (), Casablanca 1988 Le renard qui apparaît et disparaît (), Casablanca 1989
Literatur Ronak Husni; Daniel L Newman: Modern Arabic Short Stories. Saqi Books, 2008
Kategorie:Autor Kategorie:Marokkaner Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Gestorben 2001 Kategorie:Mann