Christopher John „Chris“ Lawrence (* 27. Juli 1933 in Ealing; † 13. August 2011 in Burghill) war ein britischer Automobilrennfahrer und Rennwagenkonstrukteur.

Karriere Chris Lawrence war in den späten 1950er-Jahren mit MGs und Morgans bei Clubrennen in Großbritannien am Start. Lawrence war Eigentümer eines Motortuning-Unternehmens in London und war als Techniker 1963 und 1964 in das Deep-Sanderson-Sportwagen-Projekt involviert.

Als 1966 in der Formel 1 die 3-Liter-Formel eingeführt wurde, nahm Lawrence mit einem Cooper T73 an einigen Formel-1-Rennen teil. Mit dem Cooper, der einen Ferrari-Motor im Heck hatte, bestritt er auch zwei Weltmeisterschaftsläufe. In Brands Hatch, beim Großen Preis von Großbritannien, wurde er als Elfter abgewinkt. Beim Großen Preis von Deutschland am Nürburgring fiel er nach einem Bruch der vorderen Aufhängung aus.

Ab 1967 fuhr er nur mehr sporadisch Sportwagenrennen und begann als Fahrzeugdesigner bei Morgan zu arbeiten und war dort für den Bau der Sportwagenvariante des Morgan 4/4 verantwortlich. Im selben Zeitraum war er auch für die Entwicklung des Monica 560 verantwortlich.

Er starb im August 2011.Chris Lawrence verstorben

Statistik Le-Mans-Ergebnisse Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 1962 Morgan Motor Company Morgan Plus 4 Richard Shepard-Baron Rang 13 und Klassensieg 1963 Lawrence Tune Engineering Deep Sanderson 301 Chris Spender Disqualifiziert 1964 Lawrence Tune Engineering Deep Sanderson 301 Gordon Spice Ausfall Zylinder überhitzt 1967 Marcos Cars Marcos Mini GT Jem Marsh Ausfall Getriebeschaden 1968 Chris Lawrence Deep Sanderson 302 John Wingfield Ausfall Benzineinspritzung

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 1960 Bill de Selincourt Lola MK1 24 1961 Morgan Morgan 4/4 DNF 1962 Chris LawrenceMorgan Morgan Plus 4 DNF 13 8 1963 Chris LawrenceDeep SandersonMorgan Morgan Plus 4Deep Sanderson 301 8 DNF DNF DNF DNF 1964 Deep Sanderson Morgan Plus 4Deep Sanderson 301 DNF DNF DNF 1965 Chris Lawrence Morgan Plus 4 DNF 1967 Nicholas Granville-SmithMarcos Cars Shelby CobraMarcos Mini GT DNF DNF 1968 Chris Lawrence Deep Sanderson 302 DNF 1969 Chris Lawrence Deep Sanderson 302 DNF

Literatur Steve Small: Grand Prix Who’s Who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

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Einzelnachweise

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