Stefan Michael Bar (* Dezember 1976 in Stuttgart) ist ein ehemaliger Neonazi, Rechtsterrorist, Herausgeber zweier rechtsradikaler Zeitungen und Autor.

Politische Karriere im rechtsextremen Milieu Bar gilt als Militarist und als einer der militantesten Vertreter der Anti-Antifa-Bewegung.Bericht des Focus über rechtsextremistische Umtriebe Nachdem er eine Maschinenpistole für den Stahlhelm – Kampfbund für Europa für den Preis von 600 DM von Josef Maria Sutter erworben hatte, Bericht des VVN-BdABericht dess VVN-BdA über den Stahlhelm feuerte er mit dieser Schnellfeuerwaffe auf einen türkischen Imbiss.Bericht der taz über das Programm Exit Bar ist einer der wenigen ehemaligen Neonazis, denen der Aufbau einer Braunen Armee Fraktion, als Pendant zur Rote Armee Fraktion, zugetraut wurde. Am Ende seiner Karriere war er Herausgeber der rechtsradikalen Zeitschriften Reichsruf und Wehrwolf aus der Anti-Antifaszene.

Ausstieg aus der rechtsextremen Szene Im Jahr 2001 stieg Bar aus der rechtsextremen Szene aus und beschrieb im Jahr darauf seinen Ausstieg in seiner Autobiographie Fluchtpunkt Neonazi. Allerdings wurde er auch danach noch straffällig. So wurde er wegen eines Drogendelikts verhaftet, entfloh dem Gefängnis, konnte aber erneut festgenommen werden.Bericht über die erneute Festsetzung Bars im Focus Von einer Kooperation Bars mit Polizei und Verfassungsschutz wird ausgegangen.

Autobiographie Fluchtpunkt Neonazi. Eine Jugend zwischen Rebellion, Hakenkreuz und Knast. Herausgegeben von Klaus Farin und Rainer Fromm. Tilsner, Bad Tölz 2002, ISBN 3-940213-15-2.

Weblinks

Internetpräsenz von Fluchtpunkt Neonazi

Einzelnachweise

Kategorie:NPD-Mitglied Kategorie:Autor Kategorie:Aussteiger (Neonazismus) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Mann