mini|Büste von Armand Renaud auf dem Friedhof Gonards in Versailles Armand Renaud (* 29. Juli 1836 in Versailles, Département Yvelines; † 15. Oktober 1895 in Paris) war ein französischer Lyriker.
Renaud verdiente seinen Lebensunterhalt als Angestellter der Verwaltung im Pariser Rathaus. Dort war er auch kurzzeitig ein Kollege von Léon Valade. Später wurde Renaud in die Präfektur des Départements Seine versetzt und den Höhepunkt seiner Karriere bildete die Ernennung zum „Inspecteur des Beaux-Arts“.
Befreundet mit dem Schriftsteller Stéphane Mallarmé kam er Renaud in Kontakt mit den Parnassiens. Heute zählt man Renaud ebenfalls zu dieser literarischen Vereinigung.
Rezeption Das gesamte literarische Schaffen Renauds verrät den Einfluss der klassischen persischen und auch japanischen Poesie. Viele seiner Gedichte wurden dem Zeitgeist entsprechend durch den Komponisten Camille Saint-Saëns vertont.
Werke (Auswahl) Au bruit du canon. 1871 Caprices de boudoir. 1864 Drames du peuple. 1885 La griffe rose. 1862 L'héroïsme. 1873 Idylles japonaises. 1880 Nuits persanes. 1870 Les poèmes de l'amour. 1860 Recueil intime. 1881
Literatur Carl A. Barbier: Documents Stéphane Mallarmé. Nizet, Paris 1968/80 (7 Bde., hier speziell Bd. 7)
Weblinks
Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Literatur (Französisch) Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1836 Kategorie:Gestorben 1895 Kategorie:Franzose Kategorie:Mann