mini|Christoph Grissemann (links) mit Dirk Stermann 2012 Christoph Grissemann (* 17. Mai 1966 in Innsbruck, Tirol; vollständiger Name Christoph Mark – als Künstlername Christoph Maria – Grissemann) ist ein österreichischer Kabarettist sowie TV- und Radio-Moderator.

Leben und Werk mini|Christoph Grissemann (links) bei Dreharbeiten zu einer Willkommen Österreich-Folge mit Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka und Dirk Stermann im August 2007. Christoph Grissemann absolvierte seine Matura am BG und BRG Baden Biondekgasse in Baden bei Wien. Schon während seiner Schulzeit war er mit Thomas Edlinger befreundet. An seiner früheren Schule, dem BG und BRG Keimgasse Mödling, waren auch Mini Bydlinski, Wolfgang Fifi Pissecker und Florian Scheuba, Mitglieder der späteren „Hektiker“. Danach studierte er vier Jahre Germanistik, Publizistik und Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, brach das Studium jedoch ab und leistete Zivildienst im Flüchtlingslager Traiskirchen.

Seit 1988 arbeitet er für den ORF, zunächst in der Redaktion der Ö3-Sendung ZickZack, wo er Dirk Stermann kennenlernte. Seit 1990 ist er an der Seite von Stermann die österreichische Hälfte des Komiker-Duos Stermann & Grissemann, das in Österreich vor allem durch die Radiosendung Salon Helga Kultstatus erlangte.Willkommen Österreich – Alternative Late Night Show mit Stermann & Grissemann. auf: 3Sat

1997 bis 2011 arbeitete er auch in Deutschland für Radio Eins. Dort präsentierte er zusammen mit Dirk Stermann die Sendung Show Royale, die dem gleichen Prinzip folgte wie Salon Helga. auf: radio eins.de Im Roman Heinz Strunk in Afrika (2011) von Heinz Strunk wird eine Reise nach Kenia beschrieben, die Strunk und Grissemann zusammen unternommen hatten.

In den Jahren 2004, 2005 und 2007 moderierte er gemeinsam mit Dirk Stermann den Protestsongcontest im Wiener Rabenhof Theater.Protest gegen den Protestsongcontest! auf: fm4v2.orf.at, 3. Februar 2004, abgerufen am 3. November 2009.sendungsarchiv.o94.at Sender: ORANGE 94.0, sendereihe: der wiener salon on air Protestsongcontest, 5. März 2005, abgerufen am 3. November 2009.Revolution ohne Beichte und Korsett. In: Der Standard. 14. Februar 2007, abgerufen am 3. November 2009.

Seit 2007 moderiert er zusammen mit Dirk Stermann die Late-Night-Show Willkommen Österreich.

Er spielte auch in der Sendung Dorfers Donnerstalk als Nebendarsteller in verschiedenen Sketchen mit.

Im Dezember 2012 moderierte er gemeinsam mit Dirk Stermann die nach den beiden benannte satirische Spielshow Keine Chance – Die Stermann gegen Grissemann Show. Im Oktober 2024 feierte er gemeinsam mit Robert Stachel mit dem Programm Rouladen Premiere.

Außerdem wirkt Christoph Grissemann als WerbesprecherSchlagerstar Heino fordert: „Ich will doch nur telefonieren und mich nicht ruinieren!“ auf: finanznachrichten.de, 16. Juni 2009, abgerufen am 3. November 2009. sowie als Testimonial (unter anderem für Verbund) und als Off-Stimme für diverse Fernsehproduktionen.

Privat Christoph Grissemann ist der Sohn des österreichischen Radio- und Fernsehmoderators Ernst Grissemann. Sein Bruder ist der Filmkritiker und Profil-Redakteur Stefan Grissemann. Grissemann ist ledig und kinderlos.

Werke Bücher

Filmauftritte Frau Pepi und die Buben (1996, Fernsehserie) Mah Jongg & Die Frisur des Paten (Ö 1996, Kurzfilm, Regie: Antonin Svoboda) Schöne Show (1997, Fernsehserie) Blech oder Blume (1997, Fernsehserie) Suite 16 (1998, Fernsehserie) Kommissar Rex (Ö 1999, Regie: Bodo Fürneisen, Folge 5.8. Giftgas, Gastauftritt als „Informant“) Die kranken Brüder & ihre Schwestern (1999, Fernsehserie, 4 Folgen) Kulturkiste (2002, Fernsehserie) Nacktschnecken (Ö 2004, Regie: Michael Glawogger, Gastauftritt als „Grissemann“) Dorfers Donnerstalk (Ö 2004–2009, Fernsehserie, 34 Folgen) Heavy Burschi (Ö 2005, Kurzfilm) Die Katze (Ö 2006, Regie: Lukas Sturm, Kurzfilm der Reihe 8 × 45, Gastauftritt) Heaven (Ö 2006, Regie: David Schalko, Kurzfilm der Reihe 8 × 45, Gastauftritt) Immer nie am Meer (Ö 2007, Regie: Antonin Svoboda, Hauptrolle als „Manfred Anzengruber“) Im Anschluss: Neues aus Waldheim (Ö 2008, Fernsehserie, 1 Folge) Aufschneider (Ö 2010, Regie: David Schalko, Gastauftritt) Schnell ermittelt (Ö 2011, Regie: Andreas Kopriva, Gastauftritt als „Walter Bachmann“) Vatertag (Ö 2012, TV) Schlawiner (Fernsehserie, Ö 2013, Gastauftritt, Folge: Landpartie) Landkrimi – Alles Fleisch ist Gras (Ö 2014, Regie: Reinhold Bilgeri) Drei Eier im Glas (Ö 2015, Regie: Antonin Svoboda, Hauptrolle als „Dragan Kuhl“) 12 Points (2015, Kurzfilm) Vorstadtweiber (Fernsehserie, Ö 2018, Nebenrolle als „Werner Vogel“) Neue Geschichten vom Franz (Ö/D 2023, als Kaufhausdetektiv)

Hörspiele (Auswahl) 2024: Mein Sohn, Nephew and Bacsi! – Ephraim Kishon und Friedrich Torberg (Vorlage: Briefe einer Freundschaft) (Friedrich Torberg) – Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann (Hörspielbearbeitung – ORF)OE1-Hörspieldatenbank (Mein Sohn, Nephew and Bacsi! – Ephraim Kishon und Friedrich Torberg, ORF 2024) Auszeichnung: Hörspiel des Monats August 2024

Hörbücher

Weblinks

Einzelnachweise

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