Der rasende Roland ist eine Liebeskomödie des Fernsehens der DDR von Edgar Kaufmann aus dem Jahr 1977, die bis in die Gegenwart häufig wiederholt wurde.
Handlung Lokführer Roland Diesler ist bei allen Frauen an der Bahnstrecke Argenstein–Kummerstadt sehr beliebt, er hat diverse Liebschaften und Affären in den einzelnen Bahnhöfen. Er hupt ständig, wenn er von seiner Lok eine seiner Geliebten sieht. Sein Freund und Kollege Walter plant für ihn im Kalender seine abendlichen Termine. Eines Tages entdeckt er wieder eine junge und gut aussehende Blondine, die neuerdings Aufsicht in einem kleinen Bahnhof ist. Als er den Bahnhofsvorsteher Bünau darauf anspricht, stellt sich heraus, dass es dessen Tochter ist. Nach kurzer Hinhaltephase werden beide ein Liebespaar, was den jeweiligen Vätern allerdings nicht gefällt.
Da Rolands Vater auch bei der Bahn arbeitet, finden die beiden Väter Möglichkeiten, das junge Paar zu trennen. Roland wird auf dem nachmittäglichen Eilzug nach Berlin eingesetzt, wo Roland übernachten muss und Schichten werden getauscht. Nichts half, die Liebe ist größer – Roland vergisst sogar seine anderen Liebschaften. Nun überwerfen sich die beiden Väter: So wird der Dackel des anderen nicht gedeckt. Außerdem wird die Damenhandballmannschaft einer BSG aus einem anderen Bezirk unterstützt, um die Tabellensituation zu beeinflussen. Als Rache dafür wird ein anschließender Betriebsausflug sabotiert, in dem der Reisebus nachts abbestellt wird und die andere BSG den Rückweg von rund 20 km bei strömendem Regen zurücklegen muss.
Zum Schluss gibt es aber doch ein Happyend: Die beiden heiraten und bekommen Zwillinge, die beiden Handballmannschaften fusionieren und sogar die beiden Dackel haben sich lieb. , mit ausführlicher Inhaltsbeschreibung von Pitt Herrmann , mit kurzer Inhaltsangabe
Produktion und Sendungen
Der Film wurde auf der Strecke der Brandenburgischen Städtebahn gedreht. Der Bahnhof Argenstein war der Bahnhof Wiesenburg (Mark), der Endpunkt Bahnhof Kummerstadt der Bahnhof Belzig. Ebenfalls zu sehen sind die Haltepunkte Krahne und Drewitz, Dahnsdorf in Richtung Niemegk. Zwei Szenen handeln in Berlin Ostbahnhof, der restliche Film wurde auf der Strecke Belzig–Seddin gedreht, als die Strecke noch eingleisig war.
Die Lok 118 076-9 war vom Betriebswerk Roßlau und bespannte den Eilzug Aschersleben–Dessau–Belzig–Berlin, so wie er 1977 auch im Plandienst gefahren ist. Die Lok 110 092-4 am Anfang des Filmes war vom Betriebswerk Seddin (diese Aufschrift ist auch zu sehen) geliehen, aber die Personenzüge mit den Rekowagen sahen im Plandienst so aus wie im Film.
Die Hauptdarsteller waren Jürgen Zartmann und Rita Feldmeier als Liebende, deren Vater spielte der bekannte Komiker Rolf Herricht. Die Lieder im Hintergrund sang Manfred Krug, darunter zuletzt Niemand liebt Dich so wie ich aus Lehárs Operette Paganini.
Der Film wurde am 12. Juni 1977 im 1. Programm des DDR-Fernsehens zur Hauptsendezeit erstmals ausgestrahlt.Der rasende Roland Fernsehen der DDR (Memento), mit nur zwei Sendeterminen 1977, weitere bis 1990 wären normalerweise dort auch angegeben Am folgenden Tag gab es eine Wiederholung, danach bis 1990 wahrscheinlich keine weitere mehr. In den folgenden Jahren wurde er aber häufig bis in die Gegenwart wieder gezeigt.Der rasende Roland Fernsehserien, mit 36 Wiederholungen zwischen 1998 und 2026, darunter 19 2003 im ARD-Sender 1Festival, ansonsten vor allem beim MDR, davor gab es wahrscheinlich weitere Der Film ist auch auf einer DVD erhältlich.
Weblinks
Der rasende Roland Fernsehen der DDR (Memento)
Der rasende Roland Fernsehserien
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1977 Kategorie:Fernsehfilm (DDR) Kategorie:Liebesfilm Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Schienenverkehr im Film