mini|Cathrin Störmer (2023). Foto: Joel Heyd Cathrin Störmer (* 3. April 1969 in Göttingen) ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.
Leben und künstlerische Karriere Cathrin Störmer absolvierte von 1990 bis 1993 ihre Schauspielausbildung in Berlin., Abschnitt 3, Seite 5 Es folgten unter anderem Gesangs- und Improvisationsworkshops bei Ida Kelarova und Keith Johnstone. Seitdem arbeitete sie an verschiedenen Theatern in Deutschland und in der Schweiz. Einer größeren Zuschauerschaft wurde Cathrin Störmer durch Auftritte in Theaterstücken der Freien Zürcher Szene bekannt. Allen voran war sie die heimliche Protagonistin der Theatersoap Absolut Züri, die in acht Inszenierungen an verschiedenen Theatern Zürichs die Schicksale ehemaliger Techno-Jünger der Stadt begleitete. 2009 hatte der Spielfilm „Zwerge sprengen“ von Christoph Schertenleib Premiere, in dem Cathrin Störmer eine der Hauptrollen spielt.http://outnow.ch/Person/Cathrin-Stoermer/
Von 2012 bis 2019 war Cathrin Störmer am Theater Basel engagiert, wo sie u. a. mit Thom Luz, Robert Borgmann, Nora Schlocker, Mateja Koležnik und Simon Stone arbeitete. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Störmer festes Ensemblemitglied am Residenztheater München (Bayerisches Staatsschauspiel).
Theater (Auswahl) Theater Basel 2015: Schlafgänger (Ensemble). Nach dem Roman von Dorothee Elmiger. Inszenierung: Julia Hölscher 2016: Nirgends in Friede. Antigone (als Antigone 3). Von Darja Stocker nach Sophokles. Inszenierung: Felicitas Brucker 2016: Die Bacchen (als Chor der Mänaden). Von Euripides in einer Bearbeitung von Roland Schimmelpfennig. Inszenierung: Robert Borgmann 2016: Drei Schwestern (als Natascha). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung; Simon Stone 2017: Die Dreigroschenoper (als Frau Peachum). Von Bertolt Brecht. Musik von Kurt Weill. Inszenierung: Dani Levy 2017: Klub Roter Oktober - Revolution in St. Tropez. Stück für die linke Hand (als Peggy Guggenheim / Kollontai Alexandra). Von Kevin Rittberger. Inszenierung: Kevin Rittberger 2017: Klub Roter Oktober - Teffi und Zwetajewa. Lesung nach Nadeschda Alexandrowna Lochwizkaja (alias Nadeschda Alexandrowna Teffi) und Marina Iwanowna Zwetajewa 2017: Idomeneus (Ensemble). Von Roland Schimmelpfennig. Inszenierung: Miloš Lolić 2017: Vor Sonnenaufgang (als Annemarie Krause, Egon Krauses zweite Frau). Von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann. Inszenierung: Nora Schlocker 2018: Die schwarze Spinne (als Gotte/Frau). Nach der Novelle von Jeremias Gotthelf. Inszenierung: Tilmann Köhler 2019: Yerma (als Dolores). Von Federico García Lorca. Inszenierung: Mateja Koležnik 2019: Hexenjagd (als Ann Putnam). Von Arthur Miller. Inszenierung: Robert Icke 2019: Radio Requiem (als Radiosprecherin). Eine begehbare Rauminszenierung von Thom Luz (Uraufführung). Inszenierung: Thom Luz
Residenztheater München 2019: Drei Schwestern (als Natascha). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung; Simon Stone (Übernahme der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel) 2019: Vor Sonnenaufgang (als Annemarie Krause, Egon Krauses zweite Frau). Von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann. Inszenierung: Nora Schlocker (Übernahme der Uraufführung vom Theater Basel) 2019: Der Riss durch die Welt (als Maria). Von Roland Schimmelpfennig (Uraufführung/Auftragswerk). Inszenierung: Tilmann Köhler 2020: Der starke Stamm (als Balbina Puhlheller). Nach Marieluise Fleißer. Inszenierung: Julia Hölscher 2020: Dantons Tod (als Philippeau/Laflotte). Nach Georg Büchner. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2021: Gott (als Keller, Mitglied des Ethikrates). Von Ferdinand von Schirach. Inszenierung: Max Färberböck 2021: Die Wolken, die Vögel, der Reichtum (Ensemble). Von Thom Luz nach Motiven von Aristophanes. Inszenierung: Thom Luz 2022: Warten auf Platonow (als Rechter Mittelfinger). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Thom Luz 2023: Antigone (als Parlamentspräsidentin). Nach Sophokles und Slavoj Žižek. Inszenierung: Mateja Koležnik 2023: Andersens Erzählungen (als Christine Collin / Großmutter). Nach Hans Christian Andersen. Inszenierung: Jherek Bischoff, Jan Dvořák und Philipp Stölzl 2024: Die Kopenhagen-Trilogie (als Tove III / Meine Mutter / Meine Arbeitgeberin Frau Suhr). Nach Tove Ditlevsen, für die Bühne bearbeitet von Tom Silkeberg. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2024: Die Ärztin (als Michael Copley). Von Robert Icke sehr frei nach «Professor Bernhardi» von Arthur Schnitzler. Inszenierung: Miloš Lolić 2025: Kurz & Gut. Musikalischer Literatursalon von und mit Cathrin Störmer 2025: Cabaret (als Fräulein Schneider). Musical von Joe Masteroff, John Kander und Fred Ebb nach dem Stück «Ich bin eine Kamera» von John Van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood. Inszenierung: Claus Guth 2026: Munich Machine (KI). Von Albert Ostermaier. Inszenierung: Ersan Mondtag 2026: Die Dreigroschenoper (als Celia Peachum). Von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann. Inszenierung: Philipp Stölzl
Bayerische Staatsoper München 2022: Bluthaus (als Frau Hallosch / Frau Stachl). Von Georg Friedrich Haas und Claudio Monteverdi (Komponisten) und ,Händl Klaus (Text). Libretti von Ottavio Rinuccini. Musikalische Leitung:Titus Engel. Inszenierung / Choreografie: Claus Guth (Eine Produktion der Bayerischen Staatsoper und des Residenztheaters München in Koproduktion mit der Opéra National de Lyon)
Filmographie (Auswahl) 2017: Drei Schwestern (als Natascha). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Simon Stone (3sat-Fernsehaufzeichnung der Uraufführungsinszenierung vom Theater Basel)
Auszeichnungen 2002: Kunstpreis der Stadt Zürich für die Produktion „A. ist eine andere“ 2008: Stipendium der Stadt Zürich für dreimonatigen Auslandsaufenthalt. Sie benutzt dies für ein Arbeitstreffen mit der Theatergruppe Campo aus Ghent. 2017: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Einladung zum Schweizer Theatertreffen mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Stück des Jahres (Theater heute) mit Ensemble für Drei Schwestern (Theater Basel) 2017: Nominierung für Nestroy-Theaterpreis für Drei Schwestern (Theater Basel) als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum
Einzelnachweise
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