Laupertshausen ist eine Ortschaft im Landkreis Biberach. Sie ist ein Teilort der Gemeinde Maselheim.

Teilorte Ellmannsweiler Schnaitbach

Wappen mini|300px|Laupertshausen um 1900 mini|200px|Kirche St. Jakobus & Pelagius Das Wappen von Laupertshausen zeigt ein gelbes/goldenes Schwert auf rotem Grund. Zu beiden Seiten ist dieses gesäumt von einer silbernen/weißen Muschel. Diese beiden Gegenstände sind jeweils Symbol der Kirchenheiligen der Orte: Für St. Jakobus die Muschel und für St. Pelagius steht das Schwert. Die Farben entstammen den Wappen der ehemaligen Ortsherren Holzapfel/Biberach sowie der Herren von Ellmannsweiler. In seiner heutigen Form wurde das Wappen am 6. Juni 1957 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen.Gemeinde Maselheim: . Abgerufen am 10. Februar 2011.

Geschichte Die Geschichte von Laupertshausen beginnt im Jahr 1275 als „Laiboltzhusen“. Weitere Erwähnungen erfolgen als: „Lainboltzhusen“ (1324) und „Laboltzhusen“ (1353). Auf Grund der Ortsnamenendung „-hausen“ wird vermutet, dass die Ursprünge des Dorfes in der Merowinger-Zeit liegen. Die Erwähnung von 1275 betrifft Laupertshausen als Pfarrei des Dekanats Laupheim-Schwendi. Laupertshausen war freies Eigentum der Familie Holzapfel aus Biberach, welche das Dorf 1468 zur Hälfte an das Spital von Biberach veräußerte. Die verbliebene Hälfte, welche inzwischen den Herren von Ulm, Mittelbiberach und Neu-Ulm gehörte, kaufte das Spital etwas mehr als 200 Jahre später, im Jahr 1699. Danach befand sich das Dorf unter der Herrschaft der freien Reichsstadt Biberach. Im Jahr 1803 wurde das Dorf zunächst badisch und kam 1806 zum Königreich Württemberg.Roland Schmid, Gemeinde Maselheim (Hrsg.): 750 Jahre Maselheim. Aus der Geschichte des Dorfes – Geschichten aus dem Dorf. 1995. (256 Seiten). Der Ort wurde Bestandteil des Oberamts Biberach.

Am 1. Januar 1975 wurde Laupertshausen nach Maselheim eingemeindet.

Dorfleben Vereine Chorgemeinschaft Laupertshausen e. V. Kriegerkameradschaft Laupertshausen Musikverein Laupertshausen e. V. Narrenzunft Deifelsloch-Märra e. V. Laupertshausen Reservisten-Kameradschaft Laupertshausen e. V. SV Laupertshausen Theatergruppe Laupertshausen e. V. Katholischer Kirchenchor Laupertshausen Katholische Landjugend Laupertshausen Katholische Seniorengruppe

Veranstaltungen Jährlich veranstaltet der Musikverein Metzelsuppe-Essen Gartenfest

Restaurants Wirtshaus zum Witzles Wuschdbude_LA

Infrastruktur Sehenswürdigkeiten Kirche St. Jakobus & Pelagius

Die Kirchenpatronen weisen auf ein hohes Alter der Kirche hin. Schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts war Laupertshausen Pfarrort. Der Turm stammt aus der Spätgotik, die restliche Ausstattung dagegen aus dem Hochbarock.

Verkehrswege Durch das Dorf führt der Oberschwäbische Jakobsweg von Ulm nach Konstanz.

Sonstiges Naturfreibad Ellmannsweiler

Persönlichkeiten Josef Moll (1908–1989), General der Bundeswehr, geboren in Laupertshausen

Literatur

Roland Schmid, Gemeinde Maselheim (Hrsg.): 750 Jahre Maselheim. Aus der Geschichte des Dorfes – Geschichten aus dem Dorf. 1995. (256 Seiten)

Weblinks

www.maselheim.de

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Biberach Kategorie:Geographie (Maselheim) Kategorie:Ort in Oberschwaben Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Biberach) Kategorie:Ersterwähnung 1275 Kategorie:Gemeindeauflösung 1975