mini|Johnny Logan (2024) Johnny Logan, eigentlich Seán Patrick Michael Sherrard O’Hagan (* 13. Mai 1954 in Frankston bei Melbourne, Australien), ist ein irischer Sänger und Komponist. Er war bis zum Eurovision Song Contest 2023, als die Künstlerin Loreen zum zweiten Mal gewann, die einzige Person, die den ESC zweimal gewinnen konnte: 1980 mit What’s Another Year und 1987 mit Hold Me Now. Außerdem komponierte er das von Linda Martin gesungene Siegerlied Why Me? aus dem Jahr 1992.
Biografie Johnny Logan wurde als Sohn des irischen Tenors Patrick O’Hagan geboren.
Seine größten Erfolge feierte Logan beim Eurovision Song Contest. 1980 gewann er in Den Haag den Wettbewerb mit dem von Shay Healy komponierten Titel What’s Another Year. Auch bei seiner zweiten Teilnahme 1987 in Brüssel gewann er. Der Siegertitel Hold Me Now stammte aus seiner Feder.
Im Jahr 1992 komponierte er den irischen Beitrag Why Me?, mit dem die Sängerin Linda Martin den Eurovision Song Contest für sich entscheiden konnte. Bereits 1984 war Linda Martin im Wettbewerb mit dem ebenfalls von Logan komponierten Terminal 3 Zweite geworden.
Johnny Logan will seit 2007 wieder an seine großen Erfolge anknüpfen. Mit dem Album Irish Connection gelang ihm dies in Skandinavien, wo er in Dänemark (Platin), Schweden (Gold) und Norwegen (Doppelplatin) jeweils Platz 1 der Albumcharts belegte. Konzerte in diesen Ländern waren ausverkauft. 2008 folgte das Album Irishman in America. Anfang 2010 erschien der Longplayer Nature of Love. Im selben Jahr trat Logan als Artus in der Rockoper Excalibur von Alan Simon auf. 2017 legte er das Album It Is What It Is vor, eine Art musikalische Lebensbilanz mit sehr verschiedenen Musikstilen vom Jazz bis zum Rock ’n’ Roll. Logan kommentierte das mit den Worten: „Denn indem ich meinen Stil so oft gewechselt habe, dass es nicht nur mich selber, sondern auch mein Publikum verwirrt hat, hat es sich manchmal so angefühlt, als hätte ich keine richtige musikalische Identität. Abgesehen von meinen Eurovision-Songs.“Infos über Johnny Logan auf Schlager.de abgerufen am 25. März 2019
Diskografie
Studioalben
mini|Johnny Logan beim Eurovision Song Contest 1980 in Den Haag Weitere Studioalben 1979: In London 1980: Johnny Logan 1980: Same 1980: The Johnny Logan Album 1980: What’s Another Year 1985: Straight from the Heart 1989: Mention My Name 1992: Endless Emotion 1996: Reach Out 1999: Love Is All 2001: Reach for Me 2001: Save This Christmas for Me 2003: We All Need Love 2009: Irishman in America 2010: Nature of Love 2013: The Irish Connection 2 2017: It Is What It Is
Kompilationen 1989: What’s Another Year 1990: Love Songs 1996: The Best of Johnny Logan 2010: The Best Of 2011: Glanz Lichter
Singles
Weitere Singles 1978: No, I Don’t Want to Fall in Love 1980: Was ist schon ein Jahr (deutsche Version von What’s Another Year) 1980: Save Me 1980: Louisiana Rain 1981: Ich lieb’ dich so wie du bist 1987: Stay 1988: Lonely Lovers 1989: All I Ever Wanted 1989: Red Lips 1991: Miss You Nights 1992: Long Lie the Rivers 1993: Celebrate and Win 1993: I’m No Hero 1993: Voices (Are Calling) 1994: White Magic 1995: Another Lover 1996: Reunited (feat. Dara Rolins) 1996: The Only Thing I’ve Ever Wanted 1996: The Love in Your Eyes 1997: Vision of Glory (mit Montserrat Caballé) 1997: Love to Live 1998: You’ve Really Got a Hold On Me (mit Wendy van Wanten) 1999: Silly Love Songs 2001: No One Makes Love Like You (feat. Nicole) 2001: Let Love Be Love (feat. Friends) 2001: Hold Me Now 2001 2002: You’ve Lost that Loving Feeling (mit André Hazes) 2006: A State of Happiness 2010: Last Days of Beautiful
Videoalben 2013: The Irish Connection – Live
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
2001: für das Album Reach for Me 2025: für die Single Hold Me Now
2008: für das Album The Irish ConnectionPlatin-Schallplatte
2007: für das Album The Irish Connection
2× Platin-Schallplatte
2007: für das Album The Irish Connection
Privates Johnny Logan lebt mit seiner Familie im irischen Ashbourne.I gave up years ago trying to get records released in Ireland. In: Irish Independent 8. März 2015 (independent.ie).
Quellen
Weblinks
Offizielle Website (englisch)
Diskografie bei austriancharts.at
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