Renate Steiner (* 11. Juni 1924 in Aachen; † 15. Oktober 1991) war eine hessische Politikerin (SPD) und Abgeordnete des Hessischen Landtags.
Ausbildung und Beruf Renate Steiner legte 1943 ihr Abitur in Wiesbaden ab und leistete anschließend Reichsarbeitsdienst und Kriegshilfsdienst (Straßenbahneinsatz im Ruhrgebiet). 1944 bis 1949 studierte sie Biophysik und arbeitete 1949 bis 1952 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Biophysik Frankfurt am Main. Seit 1952 war sie Lektorin im Franz-Steiner-Verlag Wiesbaden, einem familieneigenen, wissenschaftlichen Verlag.
Politik Renate Steiner war in der SPD in verschiedenen Vorstandsfunktionen tätig. Sie war von 1964 bis 1968 Stadtverordnete in Wiesbaden. Am 1. Februar 1968 rückte sie für Rudi Schmitt in den Hessischen Landtag nach, dem sie bis zum 30. November 1970 angehörte.
Sonstige Ämter Renate Steiner war Vorstandsmitglied der Volkshochschule Wiesbaden, ab 1966 Vorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Bezirk Hessen-Süd und 1968 des ASB Wiesbaden.
Ehrungen 1971: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
Literatur
Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 369.
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