mini|Vera Schmiterlöw um 1929 auf einer Fotografie von Alexander Binder Vera Schmiterlöw (* 19. Juli 1904 in Varberg; † 9. September 1987 in Stockholm) war eine schwedische Schauspielerin.

Leben Die Offizierstochter besuchte nach ihrer Schulzeit eine Schauspielschule und erhielt zu Beginn der 1920er-Jahre ein Engagement am Dramaten. Zur selben Zeit begann ihre Filmkarriere. Bereits in ihrem zweiten Film Thomas Graals myndling von Regisseur Gustaf Molander übernahm sie die weibliche Hauptrolle.

Im Jahr 1926 wurde sie nach Deutschland geholt, wo sie in mehreren Stummfilmen mitwirkte. 1930 kehrte sie nach Schweden zurück und beschränkte sich hier weitgehend auf ihre Bühnenlaufbahn. Sie ist die Halbschwester des Künstlers Bertram Schmiterlöw.

Filmografie 1920: Bodekungen 1922: Thomas Graals myndling 1923: Andersson, Pettersson och Lundström 1924: När millionerna rullar… 1924: 33.333 1925: Styrman Karlssons flammor 1926: Mordbrännerskan 1926: Die gestohlene Sensation (Hon, han och Andersson) 1926: Was ist los im Zirkus Beely? 1927: Drottningen av Pellagonien 1927: Der Fahnenträger von Sedan 1927: Ihr letztes Liebesabenteuer 1927: Eine kleine Freundin braucht jeder Mann 1927: Am Rüdesheimer Schloß steht eine Linde 1928: Frau Sorge 1928: Jahrmarkt des Lebens 1928: Wenn die Mutter und die Tochter… 1928: Mädchenschicksale 1929: Bruder Bernhard 1929: Wenn der weiße Flieder wieder blüht 1929: Der schwarze Domino 1929: Wir halten fest und treu zusammen 1929: Hrích 1929: Die Flucht vor der Liebe 1929: Sein bester Freund 1929: Alimente 1931: Das Schicksal einer schönen Frau (Madame Blaubart) 1931: En kvinnas morgondag 1934: Unga hjärtan 1975: Släpp fångarne loss, det är vår!

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Siebter Band R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 136.

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