Das Kisstadion () ist ein Eissportstadion in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es ist eine der letzten regelmäßig genutzten Freiluft-Eishockeyarenen der Welt. Die Wettkampfstätte hat eine offizielle Zuschauerkapazität von 15.000 Plätzen. Es liegt in direkter Nachbarschaft zum Fußballstadion Puskás Aréna.

Geschichte Der Bau begann im August 1959. Die Arbeiten wurden durch Soldaten und Gerät der ungarischen Streitkräfte unterstützt. Die Eröffnung fand zwei Jahre später mit einem Eishockey-Länderspiel zwischen Ungarn und Rumänien (2:5) statt. Das Eisstadion bietet heute auf den Rängen Platz für 15.000 Besucher. Zu Konzerten hält das Kisstadion 16.800 Plätze für die Zuschauer bereit. Neben Eishockey wird die Eisfläche für Eiskunstlauf sowie Shorttrack-Veranstaltungen genutzt. In den Sommermonaten dient die Freiluftarena als Ort für verschiedene Sport-, außer Fußball, und Kulturveranstaltungen wie Holiday on Ice im August 1967, verschiedene Boxkämpfe oder Spiele der Basketball-Showtruppe Harlem Globetrotters.

In den 1960er Jahren machten die Weltmeisterschaften im Gewichtheben 1962, die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 1963 und die Basketball-Europameisterschaft der Damen 1964 im Stadion Station. Die Eiskunstlauf-Europameisterschaft im Kisstadion war die letzte unter freiem Himmel. Sie wurde durch starken Schneefall behindert.mnsk.hu: Daten zum Stadion (ungarisch)

Im Jahr 1988 erhielt das Stadion neue Umkleidekabinen, eine neue Flutlichtanlage, die auch Fernsehübertragungen ermöglichte sowie eine Pressetribüne für die Radio- und Fernseh-Kommentatoren.

Konzerte Über die Zeit war das Kisstadion auch Bühne für Konzerte.setlist.fm: Konzertliste des Kisstadions (englisch) 28. Mai 1967: The Nashville Teens 7., 8., und 9. Juli 1967: The Spencer Davis Group 7. Juli 1968: Traffic 29. und 30. Juli 1972: Free 19. Aug. 1977: Omega 16. Sep. 1977: Suzi Quatro 8. Sep. 1979: Omega 5. August 1980: Omega 5. Sep. 1980: Omega 14. und 15. Aug. 1981: Kraftwerk 6. und 7. Sep. 1982: Uriah Heep 14. Juni 1986: Railway, Talon, Tokyo Blade, Pokolgép 27. Juni 1986: Opus 20. Aug. 1987: Helloween, Ossian 15. Mai 1988: Saxon 2. Sep. 1988: KISS, Edda Művek 26. Mai 1989: The Cure 12. Juni 1991: Bob Dylan 7. Juli 1991: INXS 8. Juli 1992: Roxette 27. Juni 1993: Brian May 1. Juli 1993: Carlos Santana 23. Mai 1996: Sting 25. Juni 1996: Red Hot Chili Peppers 20. Juni 1997: Joan Baez, Emerson, Lake and Palmer 3. Juni 1998: Coal Chamber, Black Sabbath, Helloween, Pantera 18. Juni 1998: Joe Cocker 6. Juli 1998: Deep Purple 26. Juli 1998: Chuck Berry, Little Richard, Jerry Lee Lewis 18. Juni 1999: Mike Oldfield 9. Juli 1999: R.E.M., dEUS 7. Juni 2000: Iron Maiden 19. Mai 2000: Jazz+Az 12. Juni 2000: Sting 4. Sep. 2000: Enrique Iglesias 12. Juni 2001: Eros Ramazzotti 12. Sep. 2001: Depeche Mode 22. Sep. 2001: Tom Jones 29. Sep. 2001: Natalia Oreiro 4. Juni 2002: Carlos Santana 15. Juni 2002: Roger Waters 16. Juni 2002: Jamiroquai 28. Juni 2002: Supertramp 4. Juni 2003: Iron Maiden 29. Mai 2004: Ákos 17. Juni 2005: Rod Stewart 27. Mai 2006: Tankcsapda 3. Juni 2006: Omega 14. Feb. 2016: Super Honden

Galerie

Weblinks

kulturinfo.hu: Geschichte des Kisstadions (ungarisch) mnsk.hu: Daten zum Stadion (ungarisch)

Einzelnachweise

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