miniatur|hochkant=1.4|Klaus Müller-Klug Klaus Müller-Klug (* 1938 in Oldenburg) ist ein deutscher Bildhauer.

Leben Der Bildhauer Klaus Müller-Klug wurde 1938 in Oldenburg geboren. Von 1960 bis 1965 studierte er Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen bei Gerhart Schreiter. 1965 zog Klaus Müller-Klug zusammen mit seiner Ehefrau, der Bildhauerin Monika Müller-Klug, nach Westberlin. Er begründete zusammen mit den Künstlern Georg Seibert und Emanuel Scharfenberg die „Fabrik K 19“.

Seit 1971 lebt Klaus Müller-Klug im Landkreis Lüchow-Dannenberg und unterhält weiterhin ein Berliner Atelier. Im Jahre 1994 gründete Klaus Müller-Klug zusammen mit seiner Ehefrau und unterstützt von der Stiftung für Bildhauerei den Skulpturengarten Damnatz, für den er Großplastiken aus Granit realisierte. Neben diesen Arbeiten stehen bis jetzt großformatige Freiplastiken von 18 unterschiedlichen Künstlern auf dem über 10.000 Quadratmeter großen Gelände. 1988 war Klaus Müller-Klug Mitbegründer des „Westwendischen Kunstervereins“.

Klaus Müller-Klug nahm an verschiedenen Bildhauersymposien teil (u. a.): „Internationales Bildhauersymposion E 88 in Berlin (Kulturstadt Europas)“, „10 aus Europa für Potsdam (Europäische Bildhauer im Dialog)“. Er ist mit seinen Arbeiten in unterschiedlichsten öffentlichen Sammlungen vertreten (u. a.): Sprengel Museum Hannover, Sammlung der Niedersächsischen Landesregierung (Hannover), Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland (Bonn), Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (Bonn), Berlinische Galerie, Neuer Berliner Kunstverein, Sammlung des Senats von Berlin, Sammlung der Hansestadt Bremen.

Zahlreiche Großplastiken von Klaus Müller-Klug stehen im öffentlichen Raum (u. a.): Freiplastik für die Freie Universität Berlin, Brunnenskulptur für das Paul Löbe-Institut (Berlin), Freiplastik für die Stadt Potsdam, Große Granitstele in der Königin Luise-Straße (Berlin), Freiplastik vor dem Rathaus von Dresden-Kellersdorf, Steinskulptur in der Seegeniederung Gartow, Marktbrunnen für die Stadt Dannenberg.

Klaus Müller-Klug hat drei Kinder. Till Müller-Klug ist Autor und Regisseur, Ilja Müller-Klug ist Sales Director der Edel Verlagsgruppe in Hamburg und Florian Müller-Klug betreibt die Kunstagentur Artagent Berlin und die Agentur für historische Stadtführungen CLIO Berlin. miniatur|Klaus Müller-Klug, Parnaak, 2010, Persischer Onyx-Marmor, Höhe: 75 cm miniatur|Klaus Müller-Klug, Brunnenskulptur, 1988, Russ. Labrador, Höhe: 350 cm, Paul-Löbe-Institut, Berlin

Klaus Müller-Klug wurde mit seinem Werk in die „Künstlerdatenbank und Nachlassarchiv Niedersachsen“ aufgenommen.

Werk In seiner ersten künstlerischen Schaffensphase arbeitete Klaus Müller-Klug überwiegend mit den Materialien Bronze, Kupfer und Aluminium. In diesem Werksabschnitt entstanden Klaus Müller-Klugs großformatige Aluminiumskulpturen.

miniatur|Klaus Müller-Klug, Quader mit Lichthof, 2000, Granit, Höhe 350 cm, Standort „Skulpturengarten Damnatz an der Elbe“ Seit den 80er Jahren arbeitete Klaus Müller-Klug zunehmend mit dem Material Stein, dem er sich schließlich ganz zuwendet. In dieser Schaffensphase entstehen Klaus Müller-Klugs klein-, mittel- und großformatige Steinskulpturen unterschiedlichster Materialität. Neben italienischem und persischem Marmor arbeitet Klaus Müller-Klug bevorzugt mit harten plutonischen oder vulkanischen Gesteinen wie insbesondere Granit und manchmal auch Basalt.

In Klaus Müller-Klugs Œuvre finden sich auch Zeichnungen, Radierungen und Kleinplastiken in Bronzeguss.

Ausstellungen (Auswahl)

1969 12 Bildhauer im Folkwang Museum Essen 1970 Berliner Bildhauer in Budapest 1972 Villa Hammerschmidt, Bonn (Bundespräsidialamt) 1973 Schloss Bellevue, Bildhauer und Maler bei Hilda Heinemann 1970 Deutscher Künstlerbund 1977 Neuer Berliner Kunstverein 1977 Darmstädter Sezession 1980 Kulturzentrum Linz 1983 Internationaler Bildhauerwettbewerb für den Eingangsbereich der Universität Berlin, 2. Preisträger 1983 Deutscher Künstlerbund 1987 Ambiente Marmor, Deutschland, Italien 1987 Galerie für Bildhauer B. H. Berge, Berlin 1987 Staatliche Kunsthalle Berlin (Ankäufe der Berlinischen Galerie) 1988 Skulptur in Berlin 1948–1988, Georg Kolbe Museum 1988 Internationales Bildhauersymposion E 88, Berlin 1993 Symposion „10 aus Europa für Potsdam“ 1993 Kunstverein Salzgitter 2000 Westwendischer Kunstverein, Gartow 2003 Allen & Overy Hamburg 2005 Galerie Samtleben, Potsdam 2006 Edwin Scharff Museum, Neu-Ulm 2007 Kunstverein Uelzen 2007 Galerie „Vom Zufall und vom Glück“ im Kubus in Hannover 2008 Kunstraum Heiddorf 2008 Hanseatische Anwaltskammer Hamburg 2023 Kunsthaus Salzwedel

Weblinks

https://www.skulpturengartendamnatz.de/ https://clioberlin.de http://www.artagent-berlin.de/

Einzelnachweise

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