mini|Kirche St. Jodokus

Enkingen (Rieser-schwäbisch Engge) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Möttingen im Landkreis Donau-Ries (Schwaben, Bayern). Die Gemarkung Enkingen hat eine Fläche von 3,285 km². Sie ist in 433 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7585,58 m² haben.

Geographie Das Kirchdorf Enkingen liegt etwa zwei Kilometer nördlich von Möttingen.

Geschichte Der Ort ist vermutlich eine alemannische Gründung. Im Jahr 1251 wurde Enkingen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Mittelalter besaßen die Grafen von Oettingen, verwaltet vom Oberamt Alerheim, die Grundherrschaft im Ort.

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Enkingen in die Gemeinde Möttingen eingegliedert.

Kirche Das Kirchenschiff ist Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet worden, der Chor mit Maßwerkfenster stammt aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. Die dem hl. Jodokus geweihte Evangelisch-lutherische Kirche war bis 1939 eine Filiale von Möttingen. Sie ist in die Denkmalliste eingetragen.

Wappen Die ehemalige Gemeinde Enkingen führte ein Wappen mit folgender Beschreibung: „Schild geteilt; oben geteilt von Silber und Rot, unten in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz.“

Literatur Die Kunstdenkmäler von Bayern, VII, Schwaben, 1 – Bezirksamt Nördlingen. Bearbeitet von Karl Gröber und Adam Horn. München 1938, S. 153. (Nachdruck: Oldenbourg Verlag München/Wien 1982, ISBN 3-486-50514-9)

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries Kategorie:Möttingen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries) Kategorie:Ersterwähnung 1251 Kategorie:Gemeindeauflösung 1974 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries