mini|Hildebrand im Pontifikale Gundekarianum

Hildebrand von Möhren († 26. März 1279) war von 1261 bis 1279 Bischof von Eichstätt.

Leben Hildebrand stammte aus dem schwäbischen Geschlecht derer von Möhren, benannt nach dem heutigen Stadtteil Möhren von Treuchtlingen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die von Möhren waren sowohl Edelfreie wie auch Ministeriale, Hildebrand zählt zu dem Zweig der Edelfreien. Hildebrand von Möhren ist 1239 als Eichstätter Domherr und Archidiakon bezeugt. Er begann bereits als Elekt mit der Förderung der Bettelorden. So erlaubte er den Dominikanern von Regensburg in der Diözese zu predigen. Er förderte das Kloster Schönthal der Augustiner und das Augustinerkloster Nürnberg mit der Gewährung eines Ablasses. Mit einem weiteren Ablass unterstützte er auch den Bau des Franziskanerklosters Nürnberg. Weitere Begünstigungen erhielten das Franziskanerkloster Ingolstadt und das Dominikanerkloster Eichstätt. Er wurde im Willibaldschor des Eichstätter Doms bestattet.

Literatur Alfred Wendehorst: Das Bistum Eichstätt. Band 1: Die Bischofsreihe bis 1535 (= Germania sacra. Die Kirche des Alten Reiches und ihre Institutionen. Neue Folge 45.). de Gruyter, Berlin u. a. 2006, ISBN 3-11-018971-2, S. 110–114.

Weblinks Der Bischof in der Geschichte von Eichstätt Der Bischof in der Geschichte von Heidenheim

Anmerkungen

Kategorie:Bischof von Eichstätt Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert) Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1279 Kategorie:Mann