Hohestadt ist ein Gemeindeteil der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Hohestadt hat eine Fläche von 4,264 km². Sie ist in 899 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4743,26 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Fuchsenmühle.

Geographie Das Pfarrdorf liegt am Nordrand der Ochsenfurter Gau. Der Thierbach fließt südöstlich am Ort vorbei. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ochsenfurt zur Staatsstraße 2418 (1,4 km nördlich) bzw. nach Tückelhausen zur Staatsstraße 2270 (1 km westlich).

Geschichte Hohestadt lag im Fraischbezirk des Würzburg-dompkapitelischen Amtes Ochsenfurt. Das Kollegiatstift Haug und das Kloster Tückelhausen waren Grundherren des Ortes.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 740f.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Hohestadt, zu der Fuchsenmühle gehörte. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Ochsenfurt.A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 312f. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,264 km². Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Juli 1971 nach Ochsenfurt eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Gemeinde Hohestadt Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970Einwohner 252 217 220 243 258 254 239 246 256 272 250 247 226 238 238 222 215 224 218 293 275 250 233 242HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 werden diese als Häuser bezeichnet und 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 42 46 44 45 43 36 38 45 Quelle Für die Gemeinde Hohestadt zuzüglich der Einwohner und Häuser von Fuchsenmühle (S. 474).

Ort Hohestadt Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2025Einwohner 244 258 222 257 213 205 260 218 227 613 622Häuser 40 42 41 35 36 43 170 Quelle

Baudenkmäler In Hohestadt gibt es 13 Baudenkmäler: Valentingasse 8: ehemaliges Pfarrhaus Valentingasse 9: katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit Resten der Kirchhofmauer ehemaliger Kalkofen Sankt-Nepomuk-Statue Kreuzschlepper Hausfiguren und Hausmadonna sechs Bildstöcke

Bodendenkmäler In der Gemarkung Hohestadt gibt es 6 Bodendenkmäler.

Religion Hohestadt ist römisch-katholisch geprägt und Sitz der Pfarrei St. Johannes der Täufer.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Würzburg Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Würzburg) Kategorie:Geographie (Ochsenfurt) Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Würzburg