Michelle Hayes (* 24. Mai 1973 in Wembley als Michelle Margret Dillon) ist eine britisch-australische Langstreckenläuferin, Duathletin und Triathletin. Sie ist mehrfache Weltmeisterin und zweifache Olympiastarterin (2000, 2004).

Werdegang Als 8-Jährige zog Michelle Dillon mit ihrer Familie von London nach Australien, wo sie ihre Kindheit verbrachte. 1993 wurde sie australische Vizemeisterin im Crosslauf. Bei den Commonwealth Games 1994 in Victoria wurde die für Australien startende Siebente über 10.000 m. 1997 wurde sie Vizeweltmeisterin Duathlon.

1998 zum ersten Mal nahm sie, nun für das Vereinigte Königreich startend, erstmals an einem Weltcuprennen teil.

Olympische Sommerspiele 2000 2000 startete sie in Sydney im Triathlon bei den Olympischen Sommerspielen, konnte das Rennen aber nicht beenden. In ihrer Laufbahn gewann sie zwei Weltcuprennen und 2001 den Triathlon-Europacup. 2001 wurde sie zum zweiten Mal Vizeweltmeisterin Duathlon.

2002 belegte sie bei der Weltmeisterschaft der ITU den dritten Platz. 2004 gewann sie im Rahmen des Weltcups den Triathlon in Salford.

Olympische Sommerspiele 2004 Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde sie Sechste im Triathlon (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen). Ihr Rückstand auf die Siegerin, die Österreicherin Kate Allen betrug etwas mehr als eine Minute.

2005 siegte sie bei der ITU-Weltmeisterschaft im Duathlon (10 km Laufen, 40 km Radfahren und 5 km Laufen) und 2007 wurde sie Weltmeisterschaftszweite im Duathlon. Ebenfalls 2007 gewann sie den London Triathlon auf der olympischen Distanz für sich entscheiden.

Rücktritt 2008 Im November 2008 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere und wechselte mit dem Team Dillon in die Rolle der Trainerin.Michelle Dillon tritt zurück (24. November 2008) Seit Januar 2012 ist sie mit dem Triathleten Stuart Hayes (* 1979) verheiratet.

Comeback 2016 2016 ging sie wieder im Duathlon an den Start und im April wurde sie nationale Vizemeisterin Sprint-Duathlon. Im Juni ging sie ebenso bei der Duathlon-Weltmeisterschaft wieder an den Start und belegte in Spanien den elften Rang – hinter Emma Pallant, welche von ihr trainiert wird und die hier ihren Weltmeister-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte. Im September 2018 wurde sie in Australien Triathlon-Weltmeisterin in der Altersklasse 45–49 und konnte diesen Erfolg 2019 wiederholen. 2023 wurde sie in Hamburg Triathlon-Weltmeisterin in der Altersklasse 50–54 und sie konnte diesen Erfolg 2024 in Spanien wiederholen.

Sportliche Erfolge

Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung 1 ITU Triathlon World Championship 50–54 Torremolinos 01:15:41 1 ITU Triathlon World Championship 50–54 Hamburg 01:10:19 1 ITU Triathlon World Championship 45–49 Lausanne 01:09:01 1 ITU Triathlon World Championship 45–49 Gold Coast 01:04:01 29 ITU Triathlon World Championships Hamburg 01:58:10 1 London Triathlon London 01:55:29 18 ITU Triathlon World Cup Kitzbühel 01:56:50 2 BG Triathlon Word Cup Lissabon 02:06:05 2 Ironman 70.3 Monaco Monaco 04:47:03 hinter der Schweizerin Karin Thürig 10 ITU Triathlon World Championships Gamagōri 02:01:27 6 Olympische Sommerspiele 2004 Athen 02:05:59 1 ITU Triathlon World Cup Salford 02:08:56 28 ITU Triathlon World Championships Madeira 01:57:34 1 ITU Triathlon European Cup Swansea 01:58:42 3 ITU Triathlon World Championships Cancún 02:02:10 3 ITU Triathlon World Cup Nizza 02:02:48 hinter der US-Amerikanerin Sheila Taormina 12 ETU Triathlon European Championships Győr 02:01:16 Triathlon-Europameisterschaft 17 Goodwill Games Brisbane 02:08:30,90 22 ITU Triathlon World Championships Edmonton 02:03:45 1 ETU Triathlon European Championships Karlsbad 02:20:07 Triathlon-Europameisterin – fünf Sekunden vor der Zweitplatzierten Kathleen Smet aus BelgienTriathlon-Europameisterschaft 2001: Filip Ospaly und Michelle Dillon werden in Karlsbad/Tschechien Europameister im Triathlon 2 ITU Triathlon World Cup Rennes 02:00:21 DNF Olympische Sommerspiele 2000 Sydney – 9 ETU Triathlon European Championships Stein 02:10:52 Europameisterschaft auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) 1 ITU Triathlon World Cup Noosa 01:55:03 Siegerin beim Noosa Triathlon 14 ITU Triathlon World Championships Montreal 01:57:57 Weltmeisterschaft auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) 11 Alpen-Triathlon Schliersee 02:32:01

Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung 11 ITU Duathlon World Championships Avilés 02:03:22 Duathlon-Weltmeisterschaft 2 GBR Sprint Duathlon National Championships Windsor 01:04:02 Zweite hinter Emma Pallant 2 ITU Duathlon World Championships Győr 01:54:43 Duathlon-Vizeweltmeisterin auf der Kurzdistanz 1 ITU Duathlon World Championships Newcastle 02:11:25 Duathlon-Weltmeisterin auf der Kurzdistanz 2 ITU Duathlon World Championships Rimini 02:01:03 Duathlon-Vizeweltmeisterin 2 ITU Duathlon World Championships Gernica 02:03:15 Duathlon-Vizeweltmeisterin 1 ITU Duathlon World Championship Team Gernika 06:20:21 Team-Weltmeisterin Duathlon, mit Clare Carney und Angela Milne

Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung 3 ITU Aquathlon World Championships Noosa 00:37:31 hinter der Australierin Rina Bradshaw-Hill

Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung 7 Commonwealth Games Victoria 33:19,01 über 10.000 m; für Australien Melbourne 32:35,40 persönliche Bestzeit über 10.000 m

(DNF – Did Not Finish)

Bestzeiten 3000 m: 9:08,68 min, 28. Januar 1994, Canberra 5000 m: 15:52,13 min, 19. November 1995, Melbourne 10.000 m: 32:35,40 min, 16. Dezember 1993, Melbourne

Weblinks Website von Team Dillon Coaching mit Kurzbiografie Eintrag auf der Website der ITU World Triathlon – Michelle Dillon

Einzelnachweise

Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2000 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2004 Kategorie:Triathlet (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Duathlet (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Olympiateilnehmer (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Langstreckenläufer (Australien) Kategorie:Brite Kategorie:Australier Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Frau Kategorie:Teilnehmer an den Commonwealth Games (Australien)