mini|Fat Client neben Thin Client (rechts)

ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung und bezeichnet vollwertig ausgestattete, leistungsfähige mit ausreichender Rechenkapazität, Plattenspeicher, -Laufwerken sowie leistungsstarken Grafikkarten. Das Gegenstück dazu ist, je nach applikationsspezifischer Funktionalität, der . Wissen – Online Lexikon – Der abgerufen am 30. Dezember 2013

Im Gegensatz zu und stehen die (manchmal auch als bezeichnet) und bieten als -lösungen applikationsspezifische Funktionalität wie Benutzerschnittstellen, bestmögliche , Skalierung und werden direkt beim , beispielsweise bei -Applikationen oder auch auf mobilen Plattformen, implementiert.

Im Aufbau einer -Architektur wird die Bezeichnung für einen verwendet, bei dem die eigentliche Verarbeitung der Daten vor Ort auf dem vollzogen wird. Er stellt auch meistens die grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Der besteht aus Programmierschnittstelle, Hardwareabstraktionsschicht (HAL) und der selbst. Ein typischer kann beispielsweise ein MacOS-, Linux- oder Windows-basierter sein.

Merkmale eines Dateneingabe und Datenausgabe sowie die Datenverarbeitung selbst erfolgt lokal Die Datenspeicherung wird lokal oder über Netz durchgeführt Zugriffsmöglichkeiten und Kommunikation über Netzwerk (Datendienste, , usw.) Ein (Rechner) beinhaltet häufig bewegliche Teile (z. B. Festplatte, Lüfter)

Varianten eines Als (lokal verwalteter mit Netzwerkzugriff) erfolgt das Einspielen von installationen und lokal. Sämtliche Ressourcen können, müssen aber nicht, vom verwendet werden und ein loser Betrieb () ist möglich.

Als (zentral verwalteter mit Netzwerkzugriff) werden installationen und zentral eingespielt. wie z. B. ZENworks oder ZAK/SMS bzw. SCCM wird benötigt und ein loser Betrieb ist temporär möglich.

Vorteile An den jeweiligen können geringere Anforderungen gestellt werden, da ein die meisten Anwendungen selbst verarbeitet und diese nicht auf einem ausgelagert werden müssen Erhöhte Möglichkeit von -Arbeiten, da eine dedizierte Verbindung zum (je nach Anwendung) oft nicht erforderlich ist Erleichterung bei multimediareichen Anwendungsverarbeitungen wie zum Beispiel , da an den jeweiligen keine erhöhten Bandbreitenanforderungen gestellt werden müssen Es können mehr Anwendungen auf dem selbst installiert werden, da sich bereits ein Betriebssystem auf selbigem (lokaler ) befindet Höhere kapazitäten, da jeder einzelne für mehr Verarbeitung sorgt, so dass der jeweilige dadurch mehr bedienen kann.Technopedia – – – englisch, abgerufen am 30. Dezember 2013.

Nachteile Hoher Administrationsaufwand, da moderne Betriebssysteme sehr komplex sind sowie Inkompatibilitäten bei unterschiedlichen Versionsständen der eingesetzten Bei hoher Anzahl von Arbeitsplätzen wird die Bereitstellung von Anwendungen zur Herausforderung, beispielsweise wenn Anmeldeskripte oder bestimmte Pfadangaben vereinheitlicht werden müssen, etwa wenn das aktualisiert wurde. Verwundbarkeit und Ausfall, zum Beispiel durch den Besuch einer seite mit absichtlich schadhaftem oder unbedacht geöffneter Anhang einer . Bereitstellung eines lokalen Administratorenkontos, wodurch selbst installiert werden kann, die Sicherheitsrisiken birgt oder das Verändern und Löschen einer Konfiguration, die nur vor Ort wiederhergestellt werden kann.BSK Service GmbH – Der klassische abgerufen am 30. Dezember 2013

Der () als Gegensatz wird heute als Oberbegriff für eine Vielzahl von schlanken Rechnern verwendet. Für den Betrieb eines wird weniger und weniger Rechnerleistung benötigt. Die Ausstattung von wird von mehreren -Herstellern spezifiziert und umfasst eine Bildschirmauflösung von mindestens 640 × 480 Bildpunkten, eine Tastatur, eine Maus und die fähigkeit. Festplatten sind nicht erforderlich aber auch nicht explizit ausgeschlossen.

Das Betriebssystem und die Anwendungssoftware liegen auf zentralen von denen aus auch Programm- und die Systemadministration erfolgt. Dadurch ist die Systemzuverlässigkeit besser und die Wartungskosten sind niedriger. Dazu zählen z. B. Windows-, Netzwerk und . Wissen – Lexikon – abgerufen am 30. Dezember 2013

Begriffsbestimmungen () – Hier liegt sowohl die Funktionalität als auch die Anwendungslogik beim selbst. Dies garantiert dem nicht nur einen hohen Komfort für den Benutzer, sondern auch durch die -Fähigkeit eine geringe Abhängigkeit von einem Netzwerk.

() – Ist das genaue Gegenteil eines s. Ein enthält weniger und keinerlei eigene applikationsspezifische Funktionalität, diese wird komplett vom bereitgestellt. Die applikationsspezifischen Funktionen werden hier meist in Form von seiten dargestellt.

() – Die -Plattform () ist ein zur Entwicklung von -basierten Applikationen. So kann ein nicht nur ein Problem lösen (wie bei üblich), sondern ist auch für artverwandte oder gar artfremde Probleme geeignet. Als Beispiel sei hier genannt, dass ein z. B. nicht nur lesen und verschicken, sondern auch Dateien per herunter- und hochladen kann.

Diverse sind heute verfügbar, die eine () anbieten. Diese bieten eine Basis, in der sich der Benutzer seine Module/ (Problemlösungen) selbst zusammenstellen kann, die er benötigt. Idealerweise können fremde Lösungen (z. B. von verschiedenen Anbietern) innerhalb eines s zusammenarbeiten, so dass alle Module/ wie aus einem „Guss“ erscheinen.

-Entwickler und Anbieter können aber auch mit diesen -Plattformen sogenannte -Distributionen aus bestimmten Modulen/ bündeln und bestimmten Benutzergruppen fertig zur Verfügung stellen. Ein hat den Vorteil gegenüber einem , dass er einfacher verwaltbar und aktualisierbar ist, beispielsweise durch eine automatische -Funktion im selbst oder einen , der vor dem eigentlichen ausgeführt wird.

Rich Client - Eigenschaften Hier stichwortartig die üblichen Muss-Eigenschaften einer Rich-Client-Platform: plugin-basierte Anpassungsfähigkeit an (verschiedene) Benutzer(-Anforderungen) wirklich alles ist Plugin bis hin zur Applikationsebene (die noch vor der Hauptfensterebene liegt), so dass verschiedene Applikations-Plugins den Client in eine andere Applikation verwandeln einfache (Online-)Updates des Clients oder von Plugins Entwicklung komplexer Oberflächen für komplexe Anwendungen möglich voneinander abhängige Plugins (evtl. unterschieden in Kann-/Muss-Abhängigkeiten) Config-Datei-Management (entweder pro Plugin eigene Dateien oder eine zentrale Datei) Zudem gibt es manchmal herausragende Kann-Eigenschaften: unabhängig von GUI-Frameworks (kann also verschiedene benutzen oder mischen) neben Plugin-Manager auch eigener Event-Manager (falls z. B. unabhängig von GUI-Frameworks, die eigenes Event-Management mitbringen) lauffähig unter verschiedenen Betriebssystemen verschiedene Oberflächen auf verschiedenen Geräten neben externen auch einkompilierte Plugins (nicht nur eines von beiden) Updates/Upgrades im laufenden Betrieb (evtl. ohne Tool durch manuelles Ersetzen externer Plugins)

Rich-Client - Plattformen Eclipse RCP NetBeans IDE

Siehe auch Schichtenarchitektur

Einzelnachweise

Kategorie:IT-Architektur