Der ist ein Fluss in der Region auf der Nordinsel von Neuseeland.

Geografie Der Fluss, der mit seinen 193 km Länge als der längste Fluss der Region der gilt, entspringt 130 km von der Küste der entfernt, unweit des auf einer Höhe von 800 m im nördlichen Ausläufer der . Mit einem Rechtsschwenk verfolgt der Fluss im Ober- und Mittellauf eine nordöstliche Richtung, verläuft westlich entlang des , um dann in nördliche Richtung hinter in den Pazifischen Ozean zu münden. An seinem Oberlauf passiert er den Ort , der als Namensgeber des Flusses gilt. Weitere Orte wie , und liegen weiter flussabwärts auf seinem Weg.

Der entwässert mit einem durchschnittlichen Abfluss von 70 m³/s ein Gebiet von 3005 km² und speist im mittleren Bereich zwei Stauseen, den und den .

Nutzung Im Zuge der weiteren Besiedlung der Ebene zwischen dem und dem wurden seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Feuchtgebiete beidseitig des Flusses entwässert, der untere Lauf des Flusses mehr und mehr begradigt und eingedeicht. Die wurde damit landwirtschaftlich nutzbar gemacht, allerdings zu dem Preis ständiger Gefahr von Überflutungen. Diese Gefahr hat sich durch extremere Wetterlagen mit erheblichen Regenmengen einerseits und durch die Absenkung des Gebietes von aus seewärts um bis zu 2 m, das durch das -Erdbeben vom 2. März 1987 verursacht wurde, verstärkt.

Der Fluss zählt von der Quelle bis zur Mündung unter Experten als unvergleichliches Anglerrevier. Bachforellen und Regenbogenforellen mit Gewichten um 2 kg, oft bis zu 5 kg, können geangelt werden. Im Mündungsbereich werden bevorzugt Meerforellen gefangen. Im oberen Flussverlauf ist der Rafting-Sport sehr beliebt und der Ort ein Ausgangspunkt dafür, während weiter flussabwärts sich der Fluss mehr für Kanu- und Kayak-Touren eignet.

Der für die Stromerzeugung in den 1960ern gebaute Staudamm wurde für 72 MW Leistung ausgelegt. Bei dem -Erdbeben im Jahre 1987, welches die Stärke 6.5 auf der Richterskala aufwies, wurde der Staudamm allerdings beschädigt, verlor Wasser und musste 1988 repariert werden. Der zweite Staudamm weiter oberhalb, der Staudamm bietet eine Stromerzeugungsleistung von 25 MW und wurde im Oktober 1980 seiner Bestimmung übergeben.

Literatur

Einzelnachweise Koordinaten und Längenbestimmungen wurden mittels Google Earth Pro Version 7.3.4.8248 am 28. November 2021 vorgenommen