mini|Typisches Zechenhaus mini|Denkmalbereich Oberdorstfeld

Die Siedlung Oberdorstfeld ist eine ehemalige Bergbaukolonie der Zeche Dorstfeld im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld.

Die Siedlung wurde zwischen 1913 und 1919 als Wohnsiedlung für die Bergarbeiter der Zeche Dorstfeld errichtet. Die vom Essener Architekten Oskar Schwer entworfene Siedlung trägt die Züge einer Gartenstadt. Charakteristisch ist die gewachsen wirkende Anordnung der Straßenräume, Plätze, Gärten und Häuser.

1920–27 wurde die Siedlung nach Norden und Westen in mehreren Bauabschnitten nach Entwürfen u. a. der Architekten Otto Rudolf Salvisberg, Ludwig Feldmann und Walter Müller erweitert. Diese Bereiche stehen jedoch nicht unter Denkmalschutz. Bauträger war hier u. a. die Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten im rheinisch-westfälischen Steinkohlebezirk GmbH.

Die Siedlung Oberdorstfeld wurde 1993 als Flächendenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund aufgenommen und ist heute Teil der Route der Industriekultur. Weitere 71 Gebäude im Siedlungsgebiet sind zusätzlich Baudenkmäler. Die insgesamt 35 Hausvarianten wurden 1989 vom Planungsbüro Prof. Krause & Partner in vier Haustypen kategorisiert.

Weblinks

Interessengemeinschaft Zechensiedlung Oberdorstfeld Gestaltungsfibel der Stadt Dortmund (PDF; 3,13 MB) Bereich des Denkmalbüros Dortmund

Einzelnachweise

Kategorie:Route der Industriekultur (Dortmund) Kategorie:Baudenkmal in Dortmund Oberdorstfeld Kategorie:Werkssiedlung