Der Weiße mit dem Schwarzbrot ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2007 von Regisseur Jonas Grosch über den Schauspieler und Schriftsteller Christof Wackernagel, der früher einmal RAF-Mitglied war.
Handlung Christof Wackernagel, ein Mann voller Humor, Idealismus und Pläne, lebt zusammen mit dem Musiker Madou Coulibaly und seiner Haushälterin Assa im westafrikanischen Bamako, der Hauptstadt von Mali. Dort arbeitet er auch an Projekten und Büchern und veranstaltet abends mit dem Musiker Madou Coulibaly Straßenkonzerte.
Eines seiner Projekte ist es – da es ihm in Afrika an Schwarzbrot mangelt – vor Ort zusammen mit den Maliern eine Vollkornbäckerei zu gründen, jedoch explodiert der extra aus Deutschland herbeigeschaffte Ofen und das Projekt scheitert.
Sein Neffe Jonas Grosch begleitet ihn bei seinem Schwarzbrot-Projekt und im afrikanischen Alltag mit seiner Kamerafrau Miriam Troescher. Dabei erzählt sein Onkel auch immer wieder von seinem Leben in Mali und früher in Deutschland, wie er zur RAF kam und dann untergetaucht ist, seine Haftzeit, seine Abkehr von der RAF und von der Begegnung mit dem niederländischen Polizeibeamten Herman van Hoogen, der ihn 1977 nach einem Schusswechsel in Amsterdam festnahm und später einen Brief ans Oberlandesgericht schrieb, um sich für die vorzeitige Haftentlassung von Wackernagel einzusetzen.
Hintergrund Die Erstaufführung des Films fand am 13. Januar 2007 in Berlin statt. Kinostart in Deutschland war am 12. Juni 2008. Am 28. November 2008 wurde der Film auf DVD veröffentlicht.
Regisseur Jonas Grosch ist der Neffe von Christof Wackernagel und Bruder von Katharina Wackernagel.
Neben Jonas Grosch haben den Film Katharina Wackernagel, Philipp Grosch und Ulrike Zimmermann koproduziert. Das Produktionsbudget belief sich auf 8000 Euro.
Kritiken
Auszeichnungen Film+ Schnitt Preis 2008 Nominierung für den Schnittpreis in der Kategorie Dokumentarfilm für Antje Lass
Weblinks
Offizielle Seite von Christof Wackernagel
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2007 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm