Die Liste der Hochhäuser in Berlin führt die in Berlin existierenden Hochhäuser ab einer strukturellen Höhe von 50 Metern auf. Nicht erfasst sind Türme von Rathäusern oder Kirchen sowie technische Bauwerke, die in der Liste der höchsten Bauwerke in Berlin enthalten sind.
Insgesamt erreichten im Jahr 2025 über 340 Bauwerke eine Höhe von 50 Metern oder mehr.Das sind die sechs größten Hochhäuser Berlins, Berliner Zeitung, abgerufen am 29. August 2025. Zwölf Hochhäuser lagen über 100 Metern, ein Wolkenkratzer erreichte eine Höhe von über 150 Metern.
Überblick mini|hochkant=1.5|Berliner Hochhaus-Landschaft 2020
Die Berliner Hochhaus-Standorte sind über das Stadtgebiet verteilt. Die Metropole verfügt daher über mehrere Bauensembles aus Hochhäusern („Cluster“), wie die City West, den Potsdamer Platz, den Alexanderplatz, den EUREF Campus am Südkreuz und Teile des Spreeufers in Alt-Treptow und an der Mediaspree. Wesentliche Ballungen von Wohnhochhäusern befinden sich in Gropiusstadt (Neukölln), im Hansaviertel (Mitte), Marzahn (Marzahn-Hellersdorf), Hohenschönhausen (Lichtenberg) und dem Märkischen Viertel (Reinickendorf).
Berlin gilt in Deutschland, vor Köln und hinter Frankfurt am Main, als die zweitgrößte Hochhausstadt. Durch zunehmend knappe Bauflächen und höhere Grundstückspreise kommt dem Hochhausbau eine steigende Bedeutung zu, um den Bedarf an Wohnungen, Gewerbe und weiteren Nutzungen in Berlin zu decken, besonders in zentralen Bereichen an der Ringbahn und weiteren infrastrukturell gut erschlossenen Stadtgebieten., rbb inforadio, 25. Januar 2017. Ein Hochhausleitbild für das Land Berlin wurde 2020 vom Senat verabschiedet.
In Berlin existiert mit dem Estrel Tower seit 2025 ein Gebäude mit einer strukturellen Höhe von über 150 Metern, das als Wolkenkratzer bezeichnet wird. In Deutschland ist der Turm einer von insgesamt 22 Wolkenkratzern (Stand: 2025).Frankfurt wird shanghait. In: Berliner Zeitung, 17. März 2004.
Die Höhenangaben in der Liste beziehen sich auf die strukturelle Gebäudehöhe, also die Höhe ohne Aufbauten (Antennen, Masten etc.), entsprechend der Datenbank des Landesdenkmalamtes (soweit verfügbar). Für geplante und in Bau befindliche Hochhäuser sowie potenzielle Hochhausstandorte folgen jeweils eigene Tabellen.
Bestehende Hochhäuser Erklärung: tba = to be announced (noch bekannt zu geben)
Hochhäuser mit bekannter Höhe NameLage Ortsteil Höhein m Vollgeschosse Baujahr ArchitektenBemerkungen Foto 1. Estrel Tower Sonnenallee 228() Neukölln 176 45 2026 Barkow Leibinger Einziger Wolkenkratzer in Berlin und höchstes Haus außerhalb Frankfurt am Main. Höchstes Hotel in Deutschland. 130x130px|zentriert 2.The Berlinian (ehemals: Mynd-Turm)AlexanderplatzMitte146342026Kleihues + KleihuesDer Turm wird an der Karl-Liebknecht-Straße, an das Kaufhof-Warenhaus angrenzend, errichtet. Positiver Bauvorbescheid wurde inzwischen erlassen. Mit den Bauarbeiten wurde am 25. Okt. 2021 begonnen.130x130px|zentriert 3. Edge East Side Tower Warschauer Straße, Ecke Helen-Ernst-Straße() Friedrichshain 142 36 2023 BIG Bjarke Ingels Group Von 2023 bis 2025 höchstes Hochhaus Berlins, Hauptmieter ist Amazon, der Bauherr ist die niederländische OVG Real Estate, Baukosten 400 Millionen Euro. 130x130px|zentriert 4. Park Inn Alexanderplatz 7() Mitte 125 41 1970 Heinz Schalipp, Hans-Erich Bogatzky und Roland Korn Von 1970 bis 2023 höchstes Hochhaus in Berlin, eines der drei höchsten Hotels in Deutschland (Stand: 2025) 130x130px|zentriert Treptowers An den Treptowers 1() Alt-Treptow 125 32 1998 Gerhard Spangenberg Von 1998 bis 2023 höchstes Hochhaus in Berlin 130x130px|zentriert 6. Steglitzer Kreisel Schloßstraße 80() Steglitz 120 30 1980 Sigrid Kressmann-Zschach Von 1980 bis 1990 höchstes Hochhaus in West-Berlin. Seit 2007 leerstehend, nach Asbestsanierung erfolgte bis 2019 eine Entkernung. Höchste Bauruine in Deutschland (Stand: 2025) 130x130px|zentriert 7. Upper West Kantstraße 163–165() Charlottenburg 118,8 34 2013–2017 Christoph LanghofUlrich Paul: Das Haus der Spione, In: Berliner Zeitung, 28. Dezember 2016, S. 10. KSP Jürgen Engel ArchitektenKSP Jürgen Engel Architekten Im Doppelgebäude gegenüber dem Zoofenster auf dem ehemaligen Gelände des Schimmelpfeng-Hauses Der Turm mit fließender Fassade schmiegt sich an ein 37 Meter hohes Riegelgebäude. 19 Etagen umfasst ein Hotel der Kette Motel One. 130x130px|zentriert Zoofenster Hardenbergstraße 28() Charlottenburg 118,8 32 2012 Christoph Mäckler Hauptmieter ist das Luxus-Hotel Waldorf Astoria Berlin des Hilton-Konzerns 130x130px|zentriert 9. Atrium Tower Eichhornstraße 3() Tiergarten 106 23 1997 Renzo Piano Das Hochhaus hieß bis zum Jahr 2013 debis-Haus. 130x130px|zentriert 10. Bahntower Potsdamer Platz 2() Tiergarten 103 26 1999 Helmut Jahn Zentrale der Deutschen Bahn AG 130x130px|zentriert Kollhoff-Tower Potsdamer Platz 1() Tiergarten 103 25 1999 Hans KollhoffGesamthöhe mit Spitze beträgt 115 m 130x130px|zentriert 12. FÜRST-Hochhaus Kurfürstendamm 206–209() Charlottenburg 102 23 1974 Sigrid Kressmann-Zschach / Modernisierung ab 2019 Kleihues + Kleihues 1994/1995 renoviert, Sanierung seit 2020 130x130px|zentriert 13. Die Pyramide Landsberger Allee 366() Marzahn 100 23 1994 130x130px|zentriert 14. Stream TowerTamara-Danz-Straße 11()Friedrichshain 97,5 24 2022Gewers PudewillHauptmieter ist Zalando 130x130px|zentriert 15. Gebäude der Deutschen Rentenversicherung Bund Hohenzollerndamm 47() Wilmersdorf 95,4 1976 Hans Schaefers Ehemals „BfA Hochhaus“ 2013-2019 saniert 130x130px|zentriert 16. Internationales Handelszentrum Friedrichstraße 95() Mitte 93,5 25 1978 Josef Kaiser 130x130px|zentriert 17. Wohnhochhaus Ideal Fritz-Erler-Allee 120() Gropiusstadt 90,85Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (Hrsg.): Berlin und seine Bauten, Teil IV Wohnungsbau, Band B Die Wohngebäude – Mehrfamilienhäuser. Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1974, S. 775. 31 1969 Walter Gropius Von 1969 bis 1972 höchstes Wohngebäude Deutschlands, bis heute höchstes Wohngebäude Berlins (Stand: 2025) 130x130px|zentriert 18. Postbank-Hochhaus Hallesches Ufer 60() Kreuzberg 88,77Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (Hrsg.): Berlin und seine Bauten, Teil X Band B Post und Fernmeldewesen. Ernst & Sohn, Berlin 1987, S. 178 23 1965–1971 Prosper LemoineBis 2026 wird das Gebäude komplett saniert. Es wird in „Die Macherei Berlin-Kreuzberg – M50“ umbenannt. 130x130px|zentriert 19. Europa-Center Tauentzienstraße 9() Charlottenburg 86Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (Hrsg.): Berlin und seine Bauten, Teil IX Industriebauten, Bürohäuser. Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1971, S. 177 21 1965 Helmut Hentrich, Hubert Petschnigg Oberkante des rotierenden Mercedes-Sterns bei 103 Metern. 130x130px|zentriert 20. Hochhaus am Europaplatz Heidestraße 58() Moabit 84 22 2023 Allmannwappner Mieter des Bürogebäudes ist KPMG. 130x130px|zentriert Wohnhochhaus Zwickauer Damm 12() Gropiusstadt 84 28 1969 Manfred Hinrichs 130x130px|zentriert Wohnhochhaus Waldsassener Straße 29() Marienfelde 84 28 1969 Manfred Hinrichs 130x130px|zentriert 23. neues GSW-Hochhaus Charlottenstraße 4() Kreuzberg 82 22 1999Sauerbruch Hutton 130x130px|zentriert Upbeat Perleberger Brücke, Ecke Fennstrasse Moabit 82 19 2025 Kleihues + Kleihues 130x130px|zentriert Bettenhaus der Charité Luisenstraße 65() Mitte 82 Andere Quellen geben eine Höhe von 72 m (Auslobung Nichtoffener Wettbewerb Fassadengestaltung des Bettenhochhauses und des OP-/ITS-Neubaus der Charité, S. 35 Bauliche Substanz.) bis 86 m (Foto des Bettenhochhauses im Bestand des Bundesarchivs mit Höhenangabe.) an. 21 1977–1982 Karl-Ernst Swora Seit 1990 höchstes Klinikgebäude in Deutschland 130x130px|zentriert 26. Telefunkenhochhaus Ernst-Reuter-Platz 7() Charlottenburg 80 20 1961 Paul Schwebes, Hans Schoszberger Zweithöchstes Universitätsgebäude in Deutschland (Stand: 2025) 130x130px|zentriert 27. Wohnhochhaus mit Handel und Dienstleistung Joachim-Gottschalk-Weg 1() Gropiusstadt 79 28 1968 Manfred Hinrichs 130x130px|zentriert Forum Tower Potsdamer Platz 11() Tiergarten 79 19 1999 Renzo Piano Zweiter Tower des debis-Gebäudekomplexes 130x130px|zentriert 29. Verwaltungs- und Bürohochhaus Leipziger Straße 51() Mitte 78,3 20 1996 - 1998 Gebäude des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, war früher als OSV-Hochhaus bekannt wird es inzwischen als Two Towers gelabelt. 130x130px|zentriert 30. Fernsehzentrum des SFB Masurenallee 16/20() Westend 78,2Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (Hrsg.): Berlin und seine Bauten, Teil X Band B Post und Fernmeldewesen. Ernst & Sohn, Berlin 1987, S. 152 15 1966–1967 Robert Tepez seit den 1990er Jahren RBB-Sendezentrum 130x130px|zentriert 31. Axel-Springer-Hochhaus Rudi-Dutschke-Straße 2() Kreuzberg 78 22 1964 Sitz des Axel-Springer-Verlages 130x130px|zentriert 32. Ullsteinhaus Ullsteinstraße 114-142() Tempelhof 77 12 1925–1927 Eugen SchmohlHöchstes Hochhaus in Berlin von 1927 bis 1961, Höchstes Hochhaus in Deutschland von 1927 bis 1957 130x130px|zentriert Wohnhochhaus Platz der Vereinten Nationen 1/2() Friedrichshain 77 24 1968–1970 Heinz Mehlan 130x130px|zentriert 34. Office-Tower des Königstadt-Carrées Mollstraße 30() Friedrichshain 76,8FIS-Broker der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen: Gebäudehöhen 2010 (Umweltatlas) 22 2011STP Architekten / bauart Architekten & Ingenieure Vorher befand sich an dieser Stelle der Rohbau eines Plattenbau-Hochhauses aus DDR-Zeit. 130x130px|zentriert|Königstadt Carree 35. Wohnhochhaus Allee der Kosmonauten 67/69() Marzahn 76 25 1985 Wolfgang Ortmann, Hartmudt Pautsch Doppelhochhaus Typ SK 65 130x130px|zentriert|Allee der Kosmonauten 67/69 (Mitte) Wohnhochhaus Helene-Weigel-Platz 6/7() Marzahn 76 25 1985 Wolfgang Ortmann, Hartmudt Pautsch Doppelhochhaus Typ SK 65Hier wurde Europas größte Fotovoltaikanlage an einem Wohnhochhaus (426 m², jährliche Solarstrom-Produktion ca. 25.000 kWh) installiert. 130x130px|zentriert|Helene-Weigel-Platz 6/7 Wohnhochhaus mit Handel und Dienstleistungen Helene-Weigel-Platz 13/14() Marzahn 76 25 1985 Wolfgang Ortmann, Hartmudt Pautsch Doppelhochhaus Typ SK 65 130x130px|zentriert|Helene-Weigel-Platz 13/14 38. Wohnhochhaus mit Handel und Dienstleistungen Leipziger Straße 48/49() Mitte 75,3 25 1972–1977 Joachim Näther, Peter Schweizer, Dorothea Tscheschner, Dieter Schulze und Werner Strassenmeier Doppelhochhaus Typ SK 65, gehört zum Komplex Leipziger Straße 130x130px|zentriert 39. Wohnhochhaus Leipziger Straße 40/41() Mitte 75,2 25 1972–1977 Joachim Näther, Peter Schweizer, Dorothea Tscheschner, Dieter Schulze und Werner Strassenmeier Doppelhochhaus Typ SK 65, gehört zum Komplex Leipziger Straße 130x130px|zentriert 40. Wohnhochhaus mit Handel und Dienstleistungen Leipziger Straße 46/47() Mitte 75,1 25 1972–1977 Joachim Näther, Peter Schweizer, Dorothea Tscheschner, Dieter Schulze und Werner Strassenmeier Doppelhochhaus Typ SK 65, gehört zum Komplex Leipziger Straße 130x130px|zentriert 41. Wohnhochhaus mit Handel und Dienstleistungen Leipziger Straße 43/44() Mitte 75,0 25 1972–1977 Joachim Näther, Peter Schweizer, Dorothea Tscheschner, Dieter Schulze und Werner Strassenmeier Doppelhochhaus Typ SK 65, gehört zum Komplex Leipziger Straße 130x130px|zentriert 42. Wohnhochhaus Rochstraße 9() Mitte 74,3 24 1969 130x130px|zentriert 43. Wohnhochhaus Anton-Saefkow-Platz 3() Fennpfuhl 73,8 25 Doppelhochhaus Typ SK 65 130x130px|zentriert 44. Haus Ruth Eschersheimer Straße 41() Neukölln 71 21 2023 Teil des Wohnpark St. Marien, welcher auf dem Gelände der ehemaligen Hebammen-Lehranstalt und Frauenklinik Neukölln entstanden ist. 45. Siemens-Turm Wernerwerkdamm 5() Siemensstadt 70 Hans Hertlein Schornstein 130x130px|zentriert Spreeturm Am Postbahnhof 17() Friedrichshain 70 20 2020 Eike Becker Architekten Büroturm 130x130px|zentriert Beisheim-Center Potsdamer Platz 4() Mitte 70 20 2004 Hillmer & Sattler Nutzung des Hochhauses durch das Hotel The Ritz-Carlton 130x130px|zentriert 48. Jean-Monnet-Tower