Philipp Lux (* 1973) ist ein deutscher Theaterschauspieler, Dozent, Regisseur und Moderator.

Werdegang Jugend und Ausbildung Philipp Lux ist in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Er spielte als Jugendlicher in Bargteheide am Kreisgymnasium, am Musischen Forum und im Kleinen Theater unter Kirsten Martensen.Cornelia Büddig: Talentschmiede Kleines Theater. In: Hamburger Abendblatt, 28. November 2003. Online Nach Abitur und Zivildienst begann er ein Studium der Theater- und Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Von 1995 bis 1999 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ / Schauspielinstitut „Hans Otto“ in Leipzig und lernte u. a. bei Bernd Guhr, Wolf-Dietrich Rammler und Marie Anne Fliegel.

Theater Ab 1997 war er Mitglied des Schauspielstudios Dresden und zwischen 1998 und 2026 festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden.

Er arbeitete unter anderem mit den Regisseurinnen und Regisseuren Wolfgang Engel, Sebastian Hartmann, Stefan Bachmann, Mina Salehepour, Andreas Kriegenburg, Jan Gehler, Lily Sykes, Armin Petras, Rafael Sanchez und Daniela Löffner. Mit Regisseur Tilmann Köhler verbinden ihn zahlreiche Zusammenarbeiten, darunter Shakespeares "Mass für Mass", "Der Kaufmann von Venedig und Calderóns "Das Leben ist Traum".

Von 2010 bis 2016 leitete er Jugendclubs an der Bürgerbühne, u. a. eine Koproduktion mit der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden (2013) und einen site-specific Parcours auf dem Neuen Annenfriedhof (2015).

Als Moderator führte er regelmäßig durch verschiedene Talk-Formate u. a. „Lux + X“ und „Mixtape deLUXe“.Salon im Schauspielhaus Mixtape DeLUXe Talk mit Philipp Lux, auf staatsschauspiel-dresden.de, abgerufen am 20. März 2024

Für herausragende künstlerische Leistungen erhielt er 2003 den Erich-Ponto-Preis.Dirk Glodde erhält Erich-Ponto-Preis 2008, auf nachtkritik.de, abgerufen am 20. März 2024

Seit 2015 ist er Leiter des Schauspielstudios Dresden.

Seine erste Regiearbeit „Michael Kohlhaas“Philipp Lux Schauspieler, Leiter Schauspielstudio Dresden, auf staatsschauspiel-dresden.de, abgerufen am 20. März 2024 wurde auf dem Istropolitana Festival 2016 in Bratislava mit vier Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Hauptpreis des Festivals.

Dozent Lux tritt ab dem Wintersemester 2026/2027 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig eine Professur für Schauspiel am Schauspielinstitut „Hans Otto“ an.

Theaterrollen (Auswahl) Hans Castorp in „Der Zauberberg“ (Thomas Mann) Kreon in „Antigone“ (Sophokles) Jago in „Othello“ (William Shakespeare) Korowjew in „Der Meister und Margarita“ (Michail Bulgakow) Jakob Fabian in „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“ (Erich Kästner) Malvolio in „Was ihr wollt“ (William Shakespeare) Nathan in „Nathan der Weise“ (Gotthold Ephraim Lessing) Sosias in „Amphitryon“ (Heinrich von Kleist)

Regie (Auswahl) 2016 „Michael Kohlhaas“ (Studioinszenierung, Staatsschauspiel Dresden) 2017 „Nacht.Rauschen“ (Die Bühne, TU Dresden) 2017 „Paradies“ (Societaetstheater Dresden) 2018 „Die Verwandlung - eine Entwicklungstragödie“ (Büregr:Bühne, Staatsschauspiel Dresden) 2020 „Suburban Motel“ (Studioinszenierung, Staatsschauspiel Dresden) 2020 „Ich erwarte die Ankunft des Teufels“ (Societaetstheater Dresden) 2022 „Wie es Euch gefällt - eine Liebeskomödie über Gender, Sex und Queerness“ (Bürger:Bühne, Staatsschauspiel Dresden) 2023 „Der satanarchäolügenialkohöllsiche Wunschpunsch“ (Staatsschauspiel Dresden) 2024 „Bandscheibenvorfall“ (Staatsschauspiel Dresden)

Filme (Auswahl) 2004 Kurzfilm „Pleite“, Regie: Gerald Backhaus 2010 Spielfilm „Hunter's Bride“ Regie: Jens Neubert 2014 Spielfilm „Krähenzeit“, Regie: Wolfgang H. Scholz 2023 Kurzfilm „Infight“, Regie: Rolf Höhne

Belege

Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Mann