Der ist mit der höchste Vulkan Neuseelands und der höchste Punkt der Nordinsel. Er steht im Volcanic Plateau der Insel und ist Teil des Tongariro-Nationalparks.
An den Hängen des Ruapehu befinden sich sieben kleine Gletscher. Sein Krater birgt einen Kratersee, dessen Inhalt im März 2007 als Schlammlawine (Lahar) ins Tal abging.
Vulkanische Aktivität Der ist von den drei benachbarten Vulkanen des Nationalparks ( , ) derjenige mit der größten Aktivität der jüngeren Zeit. Die schlimmsten Auswirkungen hatte dabei eine Schlammlawine am 24. Dezember 1953, bei der eine Eisenbahnbrücke einstürzte, als ein Zug sie überquerte. 151 Menschen fanden bei dem Tangiwai-Eisenbahnunglück den Tod.
Größere Eruptionen fanden 1895, 1945, 1969, 1971, 1975, 1988, im September 1995 und im Juni 1996 statt. Obwohl es sich nach Schätzungen bei diesen Ausbrüchen um die heftigsten seit der Besiedlung Neuseelands durch Europäer handelte, wurde niemand verletzt.
Die jüngste Eruption fand am 25. September 2007 statt: Sie begann ohne jede Vorwarnung und wurde von einem siebenminütigen Erdbeben begleitet. Die Eruptionssäule aus Gasen und Asche erreichte eine Höhe von 5000 Metern. Das zu der Zeit noch betriebene Skigebiet und zahlreiche Unterkünfte wurden geräumt. Ein Bergwanderer wurde schwer verletzt, als ein Felsbrocken durch das Dach einer Schutzhütte schlug.
Skigebiete An den Hängen des befinden sich drei der vier neuseeländischen Skigebiete auf der Nordinsel. Whakapapa Skifield (16 Lifte). Dieses wurde ab dem Jahr 1952 von dem Schweizer Walter Haensli im Auftrag der Neuseeländischen Regierung errichtet. Turoa Skifield (11 Lifte) Tukino Skifield (2 Seilzüge)
Der Berg ist von Ohakune über die am Mangawhero River entlang führende zu erreichen, die am Fuße des Turoa Skifield in 1600 m Höhe endet.
Sonstiges Am 18. März 2007 barst nach tagelangen heftigen Regenfällen der Rand des Vulkankratersees, was eine Flutwelle mit tausenden Tonnen Wasser, Schlamm und Geröll auslöste. Die Wassermassen stürzten aus 2500 Metern Höhe ins Tal des Flusses Whangaehu und vorbei am Dorf Tangiwai. Die bis zu vier Meter hohe Flut riss zahlreiche Bäume um. Die Behörden hatten bereits zuvor Straßen und die naheliegenden Eisenbahnlinien gesperrt. Nach Berichten kamen keine Menschen zu Schaden. Lediglich das Denkmal für die Opfer des Eisenbahnunglücks von 1953 wurde dabei beschädigt, das damals auch durch eine solche Flutwelle ausgelöst worden war.
Der war im dritten Teil der Verfilmung des Romans Herrn der Ringe von J. R. R. Tolkien Schauplatz für das Romanland Mordor.
Panoramafoto
Siehe auch Liste der Berge oder Erhebungen in Neuseeland
Weblinks
Aufstieg auf den Ruapehu
Einzelnachweise
Kategorie:Vulkan in Neuseeland Kategorie:Schichtvulkan Kategorie:Berg in der Region Manawatū-Whanganui