Richard Tschammer (* 6. Januar 1860 in Gera; † 11. Dezember 1929 in Leipzig) war ein deutscher Architekt. Dort wird als Quelle angegeben für Richard Tschammer insgesamt: Wolfgang Hocquél: Leipzig. Architektur von der Romanik bis zur Gegenwart, Passage-Verlag Leipzig (o. J.), S. 288.

Tschammer betrieb gemeinsam mit dem Architekten Georg Weidenbach in Leipzig das Architekturbüro „Weidenbach und Tschammer“. Wie auch Weidenbach bekam er den Ehrentitel Baurat verliehen. 1916 trennte er sich von Weidenbach und arbeitete seit 1920 mit Arno Caroli zusammen.

Am 19. November 1998 wurde die Benennung einer neu entstehenden Straße im Bebauungsgebiet „Crottendorfer Plan“ im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf in Tschammerstraße beschlossen. Diese Straße wurde aber (Stand 2018) nicht gebaut.Verzeichnis Leipziger Straßennamen, S. 2723.

Bauten (Auswahl) bis 1916 (gemeinsam mit Georg Weidenbach) 1891–1893: Andreaskirche in Leipzig 1899–1903: Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrenhalle in Freyburg 1896–1899: Reformierte Kirche in Leipzig, Tröndlinring 1903: Superintendentur an der Thomaskirche in Leipzig, Thomaskirchhof 18 1903–1905: Comenius-Bücherei in Leipzig, Schenkendorfstraße 34 1908–1909: Messehaus Handelshof in Leipzig, Grimmaische Straße 1–7 1911–1913: Verwaltungsgebäude der Leipziger Feuerversicherungsanstalt in Leipzig 1913: Russische Gedächtniskirche in Leipzig 1913: Bauten der „Internationalen Baufachausstellung Leipzig 1913“ 1913: Teile der Gartenvorstadt Marienbrunn in Leipzig Kinderschutzhaus in Eutritzsch Umbau des Rathauses in Zeitz Arnoldstift in Greiz Lukaskirche in Dresden

ab 1920 (gemeinsam mit Arno Caroli) mehrere Bankumbauten (städtische) Chemische Untersuchungsanstalt in Leipzig

Einzelnachweise

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