Windmühle (, fränkisch: „Windmil“E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 203.) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Windmühle liegt in der Gemarkung Hennenbach.

Geografie Die Einöde ist heute Haus Nr. 1 der Rummelsberger Straße, die parallel zur Bundesstraße 14 verläuft und 150 Meter südwestlich bzw. 300 Meter nordöstlich in diese mündet. Unmittelbar westlich des Anwesens befindet sich Heimweg (= Rummelsberger Str. 11), unmittelbar nördlich der Rabenhof, dahinter die Flur Urlas mit einem Schießplatz der US Army.

Geschichte Wie auch Heimweg und Rabenhof wurde Windmühle von Karl Heinrich Ritter von Lang gegründet. Der Ort wurde 1809 erstmals schriftlich erwähnt.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 866. Benannt wurde er nach einer ehemaligen Windmühle, die ca. einen Kilometer westlich am Drechselsgarten stand, deren Betrieb aber wegen Ineffizienz eingestellt wurde. 1823 kaufte der Wirt Georg Michael Stadelmann das Wirtschaftsgut Zur Windmühle.

Windmühle gehörte der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Hennenbach an.Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961. Am 1. Juli 1972 wurde sie im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ansbach eingemeindet.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 994.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 3 6 5 2 6 12 41 6 8 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 2 5 1 1Quelle

Religion Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Johannis (Ansbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren zunächst nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt, seit 1970 ist die Pfarrei Christ König (Ansbach) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung in der kreisfreien Stadt Ansbach Kategorie:Ersterwähnung 1809