Apelnstedt ist ein Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Sickte im Landkreis Wolfenbüttel.

Name Erstmals erwähnt wird Apelnstedt im Jahr 1042 als Abolderstetin. 200 Jahre später hieß der Ort Apelderstede und im Laufe der Zeit bildete sich der heutige Name Apelnstedt aus. Der Ortsname geht auf Apholtra (altdeutsch: Apfelbaum) zurück.

Geschichte Ende des 18. Jahrhunderts hatte das Pfarrdorf Apelnstedt 129 Einwohner. Damals wurden fünf Ackerhöfe, fünf Halbspännerhöfe, sieben Kothöfe und zwei Brinksitzerstellen gezählt.

In der Dorfmitte liegt der „Linden-Thie“, ein ehemaliger Versammlungsplatz. Die Kirche im Ort entstand erst Mitte des 19. Jahrhunderts. Von der ehemaligen mittelalterlichen Kirche erinnert im Wesentlichen ein Schlussstein, der im heutigen Kirchengewölbe verbaut ist. Der Schlussstein ist mit einem siebenstrahligen Stern gestaltet, der von der Jahreszahl 1455 umschrieben ist.

Früher gehörte Apelnstedt zum Amt Salzdahlum, das später an Heinrich den Großmütigen fiel. Später wurde Apelnstedt mit Braunschweig vereinigt. Die Domäne Apelnstedt und das zugehörige Land verwaltete die Kammerpachtung zu Salzdahlum.Zur Geschichte des Orts Apelnstedt, auf sickte.de. Abgerufen am 28. März 2016

Am 1. März 1974 wurde Apelnstedt mit den Gemeinden Hötzum, Niedersickte, Obersickte und Volzum zur neuen Gemeinde Sickte zusammengeschlossen.

In jüngster Zeit hat sich die Einwohnerzahl des Orts durch eine nördlich gelegene Bebauung vergrößert.

Wappen

Nachbargemeinden Beginnend im Nordwesten im Uhrzeigersinn grenzen an Apelnstedt Hötzum, Sickte, Neuerkerode, Volzum, Dettum, Ahlum, Atzum und Salzdahlum.

Einzelnachweise

Kategorie:Sickte Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wolfenbüttel) Kategorie:Gemeindeauflösung 1974 Kategorie:Ort im Landkreis Wolfenbüttel