Loxten, Panorama von Am Sandbrink|thumb|265px ist ein Stadtteil im Norden von Versmold und liegt wie Bockhorst unmittelbar an der niedersächsischen Landesgrenze im Nordwesten des Kreises Gütersloh, Nordrhein-Westfalen. Auf einer Fläche von 20,68 km² leben hier rund 3000 Einwohner (Stand: 1. Januar 2022).

Geschichte Entstanden ist die Streusiedlung Loxten ausgehend vom ehemaligen Gut Stockheim, welches 1192 urkundlich nachweisbar ist. Bis zur Franzosenzeit war Loxten eine Bauerschaft im Amt Ravensberg der Grafschaft Ravensberg. Von 1807 bis 1810 gehörte Loxten zum Kanton Versmold des Königreichs Westphalen und von 1811 bis 1813 zum Kanton Versmold im französischen Département der oberen Ems. 1816 kam Loxten zum Kreis Halle, in dem es zum Amt Versmold gehörte.

Die Gemeinde Loxten wurde am 1. Januar 1973 in die Stadt Versmold eingegliedert.

Einwohnerentwicklung Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Loxten in der Zeit als selbständige Gemeinde im Kreis Halle (Westf.).Landkreis Halle (Westf.): 1816–1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132. In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis) und 1972 sowie des Ortsteils Loxten (Angaben seit 2006) angegeben. 300px|mini|links|Bevölkerungsentwicklung in Loxtenzwischen 1817 und 1965

Jahr Einwohner 1799 1094 1817 1432 1900 1823 1939 1958 1946 2958 1961 2927 1965 3003 1970 3230 1972 3267 2006 3128 2017 3114 2022 3006

Persönlichkeiten John Henry Dallmeyer (1830–1883), deutsch-britischer Optiker Karl Heinz Wedepohl deutscher Geochemiker

Sehenswürdigkeiten Gut Stockheim Wasserschlossähnliche Anlage, restauriert und heute in Privatbesitz.

Naturdenkmäler Eiche beim Hof Fahrenbrink mit einem Brusthöhenumfang von 6,95 m (2015).

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Kreis Gütersloh Kategorie:Geographie (Versmold) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Gütersloh) Kategorie:Gemeindeauflösung 1973