alternativtext=Ein Logo mit 3 dicken Streifen, die ersten zwei in Rot, der letzte Streifen in Blau. Dahinter ist das Wort EUROVIA in blauer Farbe und in Großbuchstaben.|mini|365x365px|EUROVIA Logo seit 2023 Die Eurovai Verkehrsbau GmbH, mit Hauptsitz in Berlin, ist bundesweit im Bau von Verkehrswegen und kommunaler Infrastruktur tätig. Das Unternehmen ist in Deutschland an mehr als 140 Standorten vertreten. Eurovia fungiert als Leitmarke für Infrastruktur innerhalb von Vinci Construction, Teil des französischen Unternehmens Vvinci Gruppe.

Produkte und Dienstleistungen mini|Asphaltarbeiten am Flughafen Berlin Brandenburg Eurovia ist in Infrastruktur- und Straßenbau tätig. Dazu gehören die Gewinnung von Rohstoffen und die Produktion von Asphalt, das Recycling von Straßenbaumaterialien sowie der Bau und die Instandhaltung von Straßen und Brücken. Darüber hinaus errichtet das Unternehmen Lärmschutzwände, Umspannwerke und Rohrleitungen. Die Gesellschaft Via IMC entwickelt Produkte für die Digitalisierung im Infrastrukturbau.

Geschichte mini|Historisches Logo bis 2008 Die Eurovia GmbH entstand im Jahr 1999 durch die Übernahme der 1918 gegründeten Teerbau-Unternehmensgruppe durch die mit dem SGE-Konzern (heute Vinci) verbundene SGE Verkehrsbau Union GmbH. Diese war aus der 1990 gegründeten Verkehrsbau Union GmbH (vormals VEB Autobahnbaukombinat) hervorgegangen und hauptsächlich in den neuen Bundesländern tätig. Zum Zeitpunkt der Eingliederung verfügte die Teerbau als damals größtes deutsches Straßenbauunternehmen über 23 Niederlassungen und Tochtergesellschaften sowie rund 160 Produktionsstätten. Im Zuge der Übernahme wurde die Teerbau-Hauptverwaltung in Bottrop aufgelöst und ihre Aufgaben in eine Dienstleistungsgesellschaft, die Eurovia Services GmbH, eingebracht.

Im Gründungsjahr 1999 erzielte Eurovia in Deutschland eine Jahresleistung von 618,8 Millionen Euro und erreichte einen Marktanteil von etwa 7 Prozent.

In den Folgejahren erweiterte Eurovia die Konzernstruktur in Deutschland durch Neugründungen und Zukäufe. 2001 wurde die Eurovia Beton GmbH gegründet, die für den Betonstraßenbau, Bauwerksinstandsetzung und Schallschutz produzierte. Außerdem erfolgte 2001 die Gründung der Eurovia Infra GmbH zur Planung und Umsetzung von Großprojekten. 2003 wurden die Gesellschaften Eurovia Verkehrsbau GmbH und Eurovia Teerbau GmbH gegründet, die das Kerngeschäft der Gruppe – den Tief- und Verkehrswegebau – bearbeiten. Im selben Jahr nahm die Eurovia Industrie GmbH ihre Geschäftstätigkeit auf, um Straßenbaumaterialien wie Asphalt und Bitumen zu produzieren und zu vertreiben.

Mit dem Erwerb der in Radeberg ansässigen Sutter-Gruppe inklusive des Steinbruchs Oberottendorf stieg Eurovia 2006 in Deutschland in das Geschäft der Rohstoffversorgung ein. Hierzu wurde die Eurovia Gestein GmbH gegründet. Den Geschäftsbereich Gestein erweiterte das Unternehmen 2008 durch den Zukauf eines Steinbruchs der Risch-Gruppe in Iserlohn-Letmathe sowie 2010 durch den Kauf der Firma Tarmac, einem Tochterunternehmen des Bergbaukonzerns Anglo American plc. Mit diesem Kauf übernahm Eurovia unter anderem Steinbrüche und Kiesgruben in den neuen Bundesländern. Eine weitere Tochter von Eurovia Deutschland ist der saarländische Brückenbauspezialist TKP aus Illingen (Saar).Jahresabschluss per 31. Dezember 2017 der TKP Krächan GmbH, veröffentlicht auf bundesanzeiger.de, „Die TKP ist über ihre Muttergesellschaft, die EUROVIA GmbH, Berlin, in den Konzernverbund der VINCI S.A., Frankreich, einbezogen.“

Im Jahr 2022 erfolgte die Umbenanntung der Eurovia GmbH zu Vinci Construction GmbH.Handelsregister B des Amtsgerichts Charlottenburg, Chronologischer Auszug zur Registernummer 70200 B, abgerufen unter handelsregister.de. Die Bezeichnung Eurovia wird aber weiterhin verwendet.Unternehmenswebseite.

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Einzelnachweise

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