Aaron Charles Rodgers (* 2. Dezember 1983 in Chico, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Quarterbacks. Er spielte von 2005 bis 2023 für die Green Bay Packers in der National Football League (NFL), mit denen er den Super Bowl XLV gewann und zum Super Bowl MVP gewählt wurde. Im April 2023 wechselte Rodgers zu den New York Jets. Nach seiner Zeit in New York unterschrieb Rodgers im Juni 2025 einen Vertrag bei den Pittsburgh Steelers.

Familie Sein Vater Ed spielte drei Jahre lang als Offensive Guard in einem Semi-Pro-Team. Sein jüngerer Bruder Jordan spielte ebenfalls Quarterback an der Pleasant Valley High School und spielte ab 2007 in der Mannschaft des Butte College.Info zu Jordan Rodgers bezüglich Pleasant Valley High School Von Januar 2018 bis Juli 2020 war er mit der Automobilrennfahrerin Danica Patrick liiert. Im April 2018 erwarb Rodgers Anteile des NBA-Franchise der Milwaukee Bucks.N.N.: Quarterback Rodgers kauft Anteile der Milwaukee Bucks. NFL-Star ist NBA-Fan. Auf: Rheinische Post–Online—Website; Düsseldorf, 21. April 2018. Abgerufen am 24. Januar 2020.

Im Februar 2021 wurde seine Verlobung mit Schauspielerin Shailene Woodley bekannt. Die beiden sollen schon seit Mitte 2020 ein Paar sein. Im Februar 2022 wurde im People-Magazin von der Trennung des Paares berichtet.

Highschool Rodgers besuchte die Pleasant Valley High School seines Heimatorts Chico. Während seiner Schulzeit war er über zwei Jahre hinweg der Starting-Quarterback und warf Pässe für 4.421 Passing-Yards. Er stellte dabei mehrere Schulrekorde auf. Zum einen warf er einmal sechs Touchdowns in einem Spiel und erzielte 440 Yards. Zudem stellte er mit 2.466 Yards einen Saison-Schulrekord auf. In seiner Senior-Saison spielte er zudem als Pitcher für das Baseball-Team der Highschool.

College Obwohl er das Angebot hatte, an die University of Illinois zu gehen, blieb Rodgers zunächst in der Heimat und besuchte das Butte College in Oroville, Kalifornien. In der Saison 2002 stellte er dabei mehrere Schulrekorde auf (2.248 Yards; 468 Yards in einem Spiel gegen Fresno City; 2.156 Passing-Yards; 26 Touchdownpässe in einer Saison; sechs Touchdownpässe in einem Spiel).Rekorde am Butte College

Der Head Coach der University of California, Berkeley, Jeff Tedford, wurde auf ihn aufmerksam und holte Rodgers nach Berkeley zu den Golden Bears. Im fünften Spiel der Saison 2003 avancierte Rodgers zum Starting-Quarterback und führte das Team in den Insight Bowl, wo die Virginia Tech Hokies geschlagen werden konnten. 2004 erreichten die Golden Bears den Holiday Bowl, unterlagen dort aber der Texas Tech University.

NFL Rodgers wurde im NFL Draft 2005 in der ersten Runde, an 24. Stelle, von den Green Bay Packers ausgewählt. Er war damit der zweite Quarterback, der ausgewählt wurde (Alex Smith wurde als erster Spieler von den San Francisco 49ers gedraftet). In seinen ersten drei Jahren in der NFL musste er sich allerdings mit der Rolle des Ersatzmanns hinter Brett Favre zufriedengeben und kam nur zu Kurzeinsätzen.

Nachdem Brett Favre am 4. März 2008 seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, machte Head Coach Mike McCarthy Aaron Rodgers zum neuen Starting-Quarterback der Packers. Dazu passt auch, dass die Packers im Draft 2008 mit Brian Brohm und Matt Flynn zwei Rookies auf der Quarterback-Position verpflichteten und bewusst darauf verzichteten, einen erfahrenen NFL-Quarterback zu engagieren. An diesem Standpunkt des Clubs und der Coaches änderte auch der „Rücktritt vom Rücktritt“ Favres im August nichts mehr. Favre wurde nach einigen Querelen an die New York Jets abgegeben, und Rodgers blieb Starter. Am 8. September 2008 gab Rodgers sein Debüt als Starter im Monday Night Football gegen die Minnesota Vikings im heimischen Lambeau Field. Er war damit der erste Starting-Quarterback der Packers seit 1992, dessen Name nicht Brett Favre lautete. Rodgers spielte solide, brachte 18 seiner 22 Pässe für 178 Yards und einen Touchdown an den Mann. Zudem steuerte er selbst einen Lauftouchdown zum 24:19-Sieg seines Teams bei.

Auch sein zweiter Start beim Spiel in Detroit endete mit einem Erfolg. Rodgers warf zum ersten Mal mehr als 300 Yards in einem Spiel und erzielte dabei drei Touchdowns, ohne sich eine Interception zu erlauben. Dafür wurde er in der wöchentlichen Abstimmung zum FedEx Air Player of the Week gewählt. Am 31. Oktober 2008 verlängerten die Packers den Vertrag mit Rodgers vorzeitig um sechs Jahre, bei einem Vertragsvolumen von 65 Millionen US-Dollar. Die weitere Saison verlief insgesamt gesehen unbefriedigend. Zwar spielte Rodgers auf einem guten Niveau (er erreichte ein Quarterback Rating von 93,8), allerdings gingen viele Spiele knapp verloren. Am Ende stand für die Packers eine Bilanz von sechs Siegen bei zehn Niederlagen zu Buche, obwohl ein positives Punkteverhältnis von 419:380 erzielt wurde. Zudem gelang es Rodgers als erst zweitem Quarterback der NFL nach Kurt Warner 1999, in seiner ersten Saison als Starter mehr als 4.000 Yards Raumgewinn durch Pässe zu erzielen.

2009 mini|Aaron Rodgers (2011) Die Saison 2009 bedeutete den Durchbruch für Rodgers. So erspielte er unter anderem ein Quarterback Rating von 103,2 und warf nur sieben Interceptions. Er führte die Mannschaft in die Play-offs, in denen sie aber im Wildcard-Spiel gegen die Arizona Cardinals mit 45:51 unterlagen. Der Lohn für die erfolgreiche Saison war Rodgers erstmalige Berufung in den Pro Bowl.

2010 Auch in der folgenden Saison 2010 sicherte sich Rodgers mit den Packers wieder eine Wildcard. Nach einem verhaltenen Start mit drei Siegen aus den ersten sechs Spielen steigerte sich das Team um Rodgers und schloss die Saison mit einer Bilanz von 10:6 ab, womit sie als 6. Team der National Football Conference (NFC) die Play-offs erreichten. Rodgers schloss die Saison mit einem Quarterback Rating von 101,2 bei 3.922 erzielten Yards ab. Im Wildcard-Spiel trafen die Packers auf die Philadelphia Eagles, welche sie mit 21:16 bezwangen. Als klarer Außenseiter gehandelt, gingen die Packers nun in das Spiel gegen die Atlanta Falcons, die in der Saison das beste Team der NFC waren. Die Packers gewannen das Spiel jedoch überraschend deutlich mit 48:21. Überragender Mann auf dem Feld war Aaron Rodgers, der in diesem Spiel 31 seiner 36 Pässe für insgesamt 366 Yards Raumgewinn und drei Touchdowns an den Mann brachte. Zudem erlief er selbst einen Touchdown. Im NFC Championship Game trafen die Packers am 23. Januar 2011 auf die Chicago Bears. Das Spiel endete 21:14 zugunsten von Green Bay, wodurch Rodgers sein Team in den Super Bowl XLV gegen die Pittsburgh Steelers führte. Nachdem die Packers die erste Hälfte des Spiels dominiert hatten und mit 21:10 zur Halbzeit führten, kamen die Steelers in der zweiten Hälfte immer mehr ins Spiel zurück, konnten den Rückstand jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr aufholen. Rodgers warf Pässe für 304 Yards und drei Touchdowns. Die Packers gewannen das Spiel mit 31:25. Rodgers wurde im Anschluss zum Super Bowl MVP gewählt.

Rodgers hielt nach der Saison 2010 mit einem Quarterback Rating von 98,4 und einer Interceptionrate von nur 2,0 Prozent zwei neue NFL-Karriere-Rekorde.Aaron Rodgers auf espn.go.com

2011 Mit einem Quarterback Rating von 122,5 brach Rodgers in der Saison 2011 den Rekord für das beste Rating in einer Saison. Der vorige Rekord wurde von Peyton Manning 2004 aufgestellt und lag bei 121,1. Rodgers führte die Green Bay Packers zu einer Bilanz von 15:1 Siegen in der Regular Season und warf Pässe für 4.643 Yards und 45 Touchdowns – ein neuer Teamrekord – bei nur sechs Interceptions. Außerdem lief er selbst zu drei Touchdowns. Das letzte Spiel der Regular Season spielte er nicht, da die Packers sich bereits einen Heimspielvorteil für die gesamten Play-offs gesichert hatten und Schlüsselspieler schonten. In den Play-offs empfingen die Green Bay Packers die New York Giants. Aaron Rodgers warf 26 vollständige Pässe bei 46 Versuchen und zwei Touchdowns, aber auch eine Interception. Die Packers unterlagen den Giants 37:20.

Am 4. Februar 2012 wurde Rodgers von Mitgliedern der Presse als Most Valuable Player (MVP) der Saison 2011 gewählt. Er ist somit der erste Spieler der Green Bay Packers seit Brett Favre 1997, der diesen Titel verliehen bekam. Von 50 abgegebenen Stimmen bekam Rodgers 48 und konnte sich somit klar gegen Drew Brees durchsetzen, der die restlichen zwei Stimmen bekam.

2012 Zum Saisonstart 2012 schloss Rodgers mit der Gruppe Boyz II Men eine Wette ab, wonach die Gruppe im Falle eines Sieges im ersten Saisonspiel die Nationalhymne vor dem nächsten Heimspiel gesungen hätte. Da das Spiel gegen die 49ers jedoch mit einer 30:22-Niederlage endete, musste Rodgers beim nächsten Training ein Trikot des damaligen 49ers-Quarterbacks Alex Smith tragen.

In den Wochen 4 (319 Yards, 6 Touchdowns und 1 Interception) und 6 gewann er die Auszeichnung als NFC Offensive Player of the Week sowie im Oktober durch 17 Touchdowns in fünf Spielen die Auszeichnung als NFC Offensive Player of the Month. In der Saison erzielte Rodgers ein Quarterback Rating von 108,0 und setzte sich mit den Packers zum zweiten Mal in Folge an die Spitze der NFC North. Die Playoffs begannen mit einem 24:10-Sieg in der Wild Card Round gegen die Minnesota Vikings, Rodgers kam auf 23 von 33 Pässe sowie 274 Yards. In der Divisional Round mussten sich die Packers mit 45:31 den 49ers geschlagen geben. Rodgers erreichte 257 Yards und erzielte zwei Touchdowns sowie eine Interception. Zudem wurde er zum dritten Mal in seiner Karriere für den Pro Bowl nominiert.

2013 Am 13. Spieltag der Saison 2013 beim 23:14-Erfolg gegen die Minnesota Vikings im heimischen Lambeau Field warf Rodgers zwar nur einen Touchdown, er brach damit aber einen 50 Jahre alten NFL-Rekord von Johnny Unitas. Rodgers warf 35 Heimspiele in Folge mindestens einen Touchdownpass. Unitas hatte den bisherigen Rekord zwischen 1956 und 1962 im heimischen Memorial Stadium in Baltimore aufgestellt.

Im April 2013 verlängerten die Packers den bis 2014 laufenden Vertrag mit Rodgers für 110 Millionen US-Dollar um weitere fünf Jahre. Dies machte ihn zum bestbezahlten Spieler der NFL, noch vor Joe Flacco.

Im Spiel gegen die Chicago Bears in Woche 9 der Saison 2013 zog sich Rodgers eine Fraktur des Schlüsselbeins zu. Diese Verletzung führte zu einem mehrwöchigen Ausfall, durch den die Packers ins Wanken gerieten. Erst mit seiner Rückkehr im letzten Spiel der Regular Season konnten die Packers den Einzug in die Play-offs sichern.

2014 In der Saison 2014 spielte er die letzten vier Spiele mit einer Verletzung in der Wade, verpasste dennoch den Einzug in den Super Bowl nur knapp in der Verlängerung des NFC Championship Games gegen die Seattle Seahawks. Für seine Leistungen wurde er zum zweiten Mal mit dem NFL Most Valuable Player Award ausgezeichnet.

2015 Mit einem Quarterback Rating von 92,7 war die Saison 2015 statistisch gesehen seine schlechteste Saison als Starting-Quarterback. Eine der Gründe dafür war das Fehlen seiner Lieblingsanspielstation Jordy Nelson, der verletzungsbedingt nicht spielen konnte. Während der Saison schafften die Packers durch einen Hail Mary Pass von Rodgers allerdings eines der größten Comebacks in ihrer Geschichte, weshalb das Spiel später als Miracle in Motown bekannt wurde. Mit einer 10-6-Bilanz wurden die Play-offs erreicht, wo zuerst die Washington Redskins besiegt wurden. Das nächste Spiel gegen die Cardinals wurde erst in der Overtime entschieden, wobei es bis kurz vor Ende erst 13:20 für Arizona stand. 55 und fünf Sekunden vor Spielende konnte Rodgers zwei Hail-Mary-Pässe auf Janis anbringen, durch welche die Packers auf 20:20 ausgleichen konnten. Wenig später verloren sie jedoch durch einen Touchdown von Larry Fitzgerald.

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