Klenk Holz war ein 1904 gegründetes Unternehmen der Holzindustrie.

Geschichte 1904 gründete Albert Klenk eine Sägemühle, die 1946 von Eugen und Hermann Klenk im Alter von 17 und 15 Jahren übernommen wurde. 1960 begann das Unternehmen mit der Schalungsplattenherstellung für die Baubranche. 1972 nahm Klenk eine dritte Gattersäge in Betrieb, die Produktion von Dreischichtplatten begann. Mit dem Bau eines Zerspanerwerkes 1975 wurde die Gattersäge teilweise abgelöst. 1985 erfolgte der Einbau der ersten Profilierlinien. Abfälle, die durch die Entrindung von Rundholz anfallen, werden seit 1976 in einer vollautomatischen Rindenverbrennunganlage verwertet; 1994 wurde ein Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung installiert. 1982 übernahm Klenk das Werk in Gaildorf. 1996 übernahm Klenk Arbor Holz in Baruth/Mark, im Jahr 2000 übernahm die Tochtergesellschaft hiwo ein Sägewerk Waldburg-Wolfegg in Wolfegg und wurde 2001 Mehrheitseigner der TTW Waldpflege. 2002 nahm Klenk in Volgelsheim ein neues Starkholz-Sägewerk in Betrieb, das bis 2007 zum Profilierwerk ausgebaut wurde.

1999 erfolgte die Gründung der Aktiengesellschaft. Am 22. August 2013 teilte die Private-Equity-Gesellschaft Carlyle Group die Übernahme der Klenk Holz AG mit. Verkäufer war eine Treuhandgesellschaft deutscher Banken. Das Kapital stellten Carlyle Strategic Partners (CSP).Klenk Holz AG beruft Matthew Karmel als Chief Executive Officer, 4. September 2013 Am 29. September 2017 teilte Carlyle den Verkauf an das österreichische Unternehmen Binderholz mit. Im April 2018 erfolgte der Formwechsel zur Klenk Holz GmbH.euwid-holz.de, 17. April 2018 Am 14. Dezember 2020 wurde die Klenk Holz GmbH in Binderholz Oberrot | Baruth GmbH umfirmiert und als Tochterunternehmen in die Binderholz-Gruppe integriert.

Unternehmen mini|Unternehmenssitz in Oberrot. Im Vordergrund der Oberroter Ortsteil Hausen an der Rot. 30 % der erzeugten Produkte gingen in den Export. Der Gesamteinschnitt des Unternehmens in vier Sägewerken lag bei etwa 2 Mio. Festmeter.Bundesanzeiger: KLENK HOLZ Aktiengesellschaft. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Unternehmensstruktur Zur Klenk Holz GmbH gehörten die Werke in Oberrot (Zentrale), in Baruth sowie die Tochtergesellschaften hiwo mit einem Werk in Wolfegg und die TTW Waldpflege GmbH mit Sitz in Oberrot.

Am 31. März 2009 wurde vor Gericht in Colmar für die Tochter Klenk Holz France SAS ein Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eröffnet. Im selben Jahr wurde das Werk in Volgelsheim von der Schweizer Schilliger Holz AG übernommen.Schilliger Holz: Das Insolvenzverfahren wurde 2012 abgeschlossen und die Tochtergesellschaft liquidiert.

Standort Einschnittleistung Verarbeitete Holzart ProdukteOberrot (Stammwerk) 750.000 FmFichte, Tanne, DouglasieSchnittholz, Hobelware, Profilholz, Massivholzplatten, Schalungsplatten, Pressspanpaletten und -klötzeBaruth1 Mio. FmKieferSchnittholz, Hobelware, Profilholz, Gartenholz, KonstruktionsholzWolfegg 250.000 FmFichte, TanneSchnittholz, Hobelware, Profilholz

Einzelnachweise

Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Holz) Kategorie:Forstunternehmen (Deutschland) Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Schwäbisch Hall) Kategorie:Oberrot Kategorie:Unternehmensgründung 1904