Scott McGrory, OAM (* 22. Dezember 1969 in Walwa, Victoria) ist ein ehemaliger australischer Radrennfahrer und Olympiasieger.
Sportliche Laufbahn Als 18-Jähriger gewann Scott McGrory Bronze bei den Olympischen Spielen 1988 in der Vierer-Mannschaftsverfolgung. 1994 wechselte er zu den Profis. Bei den Olympischen Spielen 2000 in seinem Heimatland gewann er gemeinsam mit Brett Aitken die Goldmedaille im Zweier-Mannschaftsfahren.
In Europa wurde McGrory hauptsächlich als Fahrer bei Sechstagerennen bekannt, von denen er 15 gewann. Sein Standardpartner war der Belgier australischer Herkunft Matthew Gilmore, mit dem gemeinsam er 29-mal startete und zehnmal gewann.
Berufliches 2004 trat McGrory vom aktiven Radsport zurück. Seitdem ist er u. a. als Radsport-Kommentator für das australische Fernsehen tätig. Seit 2008 arbeitet er als Trainer am Victorian Institute of Sport. abgerufen am 6. November 2012 Unter dem Namen OzCycling.com produzierte er Videobeiträge über große Radrennen für das Internet. Er war Moderator der Sendung full cycle für den Fernsehsender Nine Network. Auch gehörte er zum Kommentatoren-Team von Seven Network bei den Olympischen Spielen 2016.
McGrory ist auch Sportlicher Leiter der australischen Straßenmeisterschaften und seit 2019 gemeinsam mit John Trevorrow der Herald Sun Tour.
Ehrungen Nach seinem Olympiasieg im Jahre 2000 wurde Scott McGrory mit der Medaille des Order of Australia geehrt. 2019 wurde er in die Cycling Australia Hall of Fame aufgenommen.
Erfolge Bahn 1988 16px|Bronze Olympische Spiele – Mannschaftsverfolgung (mit Brett Dutton, Wayne McCarney, Stephen McGlede und Dean Woods) 1995 20px Australischer Meister – Zweier-Mannschaftsfahrer (mit Stephen Pate) 1996 Weltmeisterschaft – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Stephen Pate) 1999 Sechstagerennen von Gent (mit Jimmi Madsen) 2000 16px|Gold Olympiasieger – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Brett Aitken)
Sechstagerennen 1992 Nouméa (mit Michel Dubreuil) 1993 Zürich (mit Andreas Aeschbach) 2001 Aguascalientes (mit Matthew Gilmore) Amsterdam (mit Matthew Gilmore) Bremen (mit Matthew Gilmore) Gent (mit Matthew Gilmore) Mexiko-Stadt (mit Matthew Gilmore) Zürich (mit Matthew Gilmore und Daniel Schnider) 2002 München (mit Matthew Gilmore) Kopenhagen (mit Matthew Gilmore) Fiorenzuola d’Arda (mit Matthew Gilmore) 2003 Stuttgart (mit Matthew Gilmore) Turin (mit Tony Gibb) 2004 Dortmund (mit Rolf Aldag) München (mit Matthew Gilmore) Straße 1994 eine Etappe Herald Sun Tour zwei Etappen Tour des Pyrénées 1995 eine Etappe Herald Sun Tour 1996 eine Etappe Bay Cycling Classic 1997 eine Etappe Herald Sun Tour 1999 eine Etappe Bayern-Rundfahrt eine Etappe Bay Cycling Classic Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2000 Kategorie:Radsportler des Jahres (Australien) Kategorie:Olympiateilnehmer (Australien) Kategorie:Olympiasieger (Radsport) Kategorie:Bahnradfahrer Kategorie:Radsportkommentator Kategorie:Radsporttrainer (Australien) Kategorie:Träger der Medaille des Order of Australia Kategorie:Australier Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Mann Kategorie:Mitglied der Cycling Australia Hall of Fame