miniatur|Margarete Langkammer, 1899 Margarete Langkammer, auch Margarethe Langkammer, Pseudonym Richard Nordmann (* 18. August 1866 in Wien als Marianna Margaretha Kolberg; † 5. Oktober 1922 ebendaSterbebuch Alstervorstadtkrankenhause, tom. 202, fol. 206 (Faksimile)) war eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin.
Leben
Nach ihrer Erziehung in einem Münchner Pensionat heiratete sie 1883 den Schauspieler und Dramatiker Karl Langkammer. Mit ihm unternahm sie ab 1885 eine zweijährige Amerikatournee und trat dabei unter anderem am McVickers-Theater in Chicago als Soubrette in Possen und Operetten auf.
1889/90 spielte sie im Münchner Ensemble und anschließend in Kassel. Nach einem Gastspiel in Leipzig lehnte sie ein Engagement an das Deutsche Volkstheater in Wien ab und betätigte sich künftig ausschließlich literarisch.
Sie schrieb für das Wiener Extrablatt, das Neue Wiener Tageblatt und die Neue Freie Presse. Unter dem Pseudonym Richard Nordmann verfasste sie sozialkritische Theaterstücke, später schrieb sie auch Erzählungen. 1904 erhielt sie für ihren Komtessenroman den Bauernfeld-Preis. Nachdem sie ihre wahre Identität als Verfasserin preisgegeben hatte, wurde ihre alleinige Autorschaft teilweise angezweifelt.
Werke 1893: Gefallene Engel. Ein Stück aus dem Volksleben in drei Aufzügen 1895: Die Überzähligen. Ein Stück aus dem Volksleben in 4 Acten 1902: Der blaue Bogen. Ein Stück aus dem Volksleben in 4 Akten 1902: Ein Komtessenroman 1904: Ewig das Weibliche. Novellen 1914: Menschen von Gestern. Novellen 1921: Der Tanzmeister und andere alte Wiener Geschichten Halbe Menschen. Comödie in 3 Akten
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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