Der Jobmotor (auch: die Jobmaschine) ist ein Schlagwort, mit dem die Massenmedien je nach Wirtschaftslage einzelne Unternehmen, Wirtschaftszweige oder Veranstaltungen bezeichnen, die eine besonders hohe Zahl an neuen Arbeitsplätzen schaffen. Jobmotoren können auch regional begrenzt sein, wenn sich beispielsweise ein Unternehmen an einem neuen Standort ansiedelt oder an einem bestehenden Standort vergrößert.

Die Metapher eines Motors erlaubt plastische Formulierungen wie ›der Jobmotor läuft auf Hochtouren‹Sven Astheimer: Der Jobmotor läuft auf Hochtouren. In: FAZ.NET, abgerufen: 24. Juli 2008 und ›der Jobmotor gerät ins Stottern‹.Jobmotor Mittelstand gerät ins Stottern. In: stern.de, abgerufen: 24. Juli 2008 Die Metapher beschreibt auch, wie ein Jobmotor andere Unternehmen ›zieht‹, also in diesen Unternehmen ebenfalls Arbeitsplätze schafft. Typisch sind Zuliefer- und Dienstleistungsbetriebe für große Industrieansiedlungen.

Beispiele für Jobmotoren waren oder sind die Zeitarbeit, die Automobilindustrie,Anne Seith: Autoindustrie ist nicht mehr Jobmotor Nummer eins. In: SPIEGEL ONLINE, abgerufen: 24. Juli 2008 die Erneuerbaren Energien,Georg Meck: Die grünen Champions aus Deutschland. In: FAZ.NET, abgerufen: 24. Juli 2008 die Pharmaindustrie,Thorsten Winter: die Biotechnologie,Jobmotor Biotechnologie kommt auf Touren. In: vfa.de Verband Forschender Arzneimittelhersteller, abgerufen: 20. Jänner 2013 der MittelstandJobmotor Mittelstand. In: manager-magazin.de, abgerufen: 24. Juli 2008 und die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.Die Fußball-WM soll ein Jobmotor werden. In: sueddeutsche.de, abgerufen: 24. Juli 2008

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