mini|DJ Da Hool bei Sunshine live „Die 90er – Live on Stage“ (2024) DJ Hooligan (bürgerlich Frank Tomiczek, * 30. Dezember 1968 in Bottrop), auch bekannt unter seinem Pseudonym Da Hool, ist ein deutscher DJ und Technoproduzent.
Biografie Mit 18 Jahren begann er neben seiner Ausbildung zum Technischen Zeichner in seiner Heimatstadt Bottrop in einer Diskothek Platten aufzulegen. Als er zu Techno überging, verlor er den Freizeitjob. Er widmete sich von da an voll der Technoszene und arbeitete auch nicht in seinem gelernten Beruf, sondern hielt sich mit anderen Erwerbstätigkeiten, z. B. in der Jugendarrestanstalt Bottrop, finanziell über Wasser.
Als Teil der wachsenden Szene veröffentlichte er in den frühen 1990ern die Single Harder and Deeper, die ein Clubhit wurde. Er legte nach mit B.O.T.T.R.O.P. und dann im Jahr 1994 mit Rave Nation, seinem ersten internationalen Charterfolg. Mit diesem Erfolg im Rücken konnte er seine Nebenjobs quittieren und das DJing als Beruf betreiben. Er trat auf großen Raves auf, remixte Stücke für bekannte Künstler, wie Tom Novy oder Marusha, und produzierte für seine eigenen Projekte, wie La Rocca, Central Love, Hool’s Experience und An Active Trip.
1995 kam die Single Sueño futuro (Wake Up and Dream) und darauf Meet Her at the Loveparade. Weitere Remixe schafften es auch in die Charts, so zum Beispiel der Da-Hool-Remix von Armand Van Heldens The Funk Phenomena.
1996 gründete er sein eigenes Label namens B-Sides und auch gleich seine eigene Produktionsfirma Hool Productions.
Im Zusammenhang mit den gewalttätigen Ausschreitungen deutscher Hooligans rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich sah sich Da Hool schwerwiegenden Anschuldigungen ausgesetzt. Bild und Hamburger Morgenpost hatten Fotos, die ihn unter anderem bei seiner Festnahme durch französische Polizisten zeigten, gedruckt und ihn als Rädelsführer bezichtigt. „Ich war an den Krawallen in Lens nicht beteiligt“, erklärte er. Er sei lediglich zwecks Alkoholkontrolle abgeführt worden. Er verwahrte sich dagegen, mit den hemmungslosen Prüglern in einen Topf geworfen zu werden. „Ich möchte nicht als Rechtsradikaler abgestempelt werden, nur weil ich eine Glatze trage und mein Künstlername Da Hool beziehungsweise DJ Hooligan ist.“
Am 21. Februar 2010 war er in der TV-Sendung Das perfekte Promi-Dinner zu sehen.
Diskografie Alben als DJ Hooligan 1995: 3 Years To Become A Ravermaniac
als Da Hool 1997: Here Comes Da Hool 2008: Light My Fire
Singles
als DJ Hooligan 1992: Harder ’n Deeper 1992: It’s a Dreamsong 1993: Spacegirl 1993: The Culture 1993: B.O.T.T.R.O.P. 1994: Imagination of House 1996: System Ecstasy 2009: Wegatek
als Da Hool 1996: Hard Time Tango 1996: Get Funky 1997: Freakstyle 2000: Dr. Mabuse 2003: Hazy/Crazy 2004: Set the Stakes High 2004: In the Beginning 2005: Bow Down 2006: Streetlife 2007: Der Stahlelefant 2007: Light My Fire 2008: Hold On 2008: Wir sind Sexy 2009: See That Girl 2009: This Track Is Burning (Hool vs. Zenker) 2009: Summer 2009: Never turn around 2010: I wish (Da Hool & Daniel Hoppe) 2011: This is Tricky (inkl. agee! remix) 2011: No love anymore (Hool & agee!)
als Schröder und seine Freunde 2011: Eva
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
1998: für die Single Meet Her at the Love Parade
1998: für die Single Meet Her at the Love Parade
1997: für die Single Meet Her at the Love Parade
Weblinks Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Techno-Produzent Hooligan Kategorie:Pseudonym Kategorie:Person (Bottrop) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Mann