Sven Bollinger ist ein deutscher Regisseur von Musikvideos und Werbefilmen.
Beruflicher Werdegang Sven Bollinger gründete 1994 zusammen mit den Kollegen Jan-Christoph Schultchen und Markus Wacker die Hamburger Produktionsfirma „BSW“. Mit geringem Budget produzierten sie für die Bands Fettes Brot, Fünf Sterne deluxe, Ferris MC, Cappuccino, Crème de la crème und Fischmob eine Reihe von Musikvideos, die prägender Bestandteil der Hip-Hop-Szene in Deutschland wurden. Das Musikvideo Schwule Mädchen von Fettes Brot wurde 2002 mit dem Echo und dem Comet ausgezeichnet.
Sven Bollinger arbeitete zudem als Regisseur für Die Toten Hosen, Sasha und Die Ärzte. Bollingers Video Yoko Ono, das er 2001 für Die Ärzte drehte wurde mit dem Comet preisgekrönt und zudem als kürzestes Video im Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.
Inzwischen hat sich Sven Bollinger zudem als Werbefilmer einen Namen gemacht. Seine Clips für Adobe, Mercedes-Benz und BMW wurden mehrfach ausgezeichnet. Eine ganze Reihe von Werbespots entstanden unter seiner Regie für die BahnCard der Deutschen Bahn: das jüngste mit Michael Ballack und seinem Double Daniel Korte.
Videos 1995: Männer, Fettes Brot 1996: Jein, Fettes Brot 1997: Fantastic, Lovebugs 1998: This Is Not America, Souldiers 1998: Ohne Dich, Double Impact 1998: Ich lehne mich zurück, Crème de la crème 1999: Firewalker, Fruit 1999: Dir Mama, Cappuccino 2000: Da draussen, Fettes Brot 2001: Yoko Ono, Die Ärzte 2001: Schwule Mädchen, Fettes Brot 2002: Goodbye, Die Happy 2002: Sorry for the Tears, Fleps 2003: Ich bin müde, Fettes Brot 2003: First Day of My Life, The Rasmus 2004: Deine Schuld, Die Ärzte 2005: Freunde, Die Toten Hosen 2006: Coming Home, Sasha 2006: Goodbye Logik, Madsen
Weblinks Sven Bollinger bei IMDb Sven Bollinger Homepage Sven Bollinger bei Petersen Film Sven Bollinger bei erste liebe film
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann