Der Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW, bis zur Umbenennung 2023: Deutscher Derivate Verband e. V.) ist der Lobbyverband der 15 führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere in Deutschland. Der BSW unterhält Geschäftsstellen in Frankfurt am Main und Berlin und ist in Brüssel aktiv.
Laut Lobbyregister beim Deutschen Bundestag gab der BSW 2024 knapp 0,5 Millionen Euro für Lobbyismus aus. mini|BSW-Geschäftsstelle in Berlin
Geschichte Der Verband wurde am 14. Februar 2008 als Deutscher Derivate Verband (DDV) gegründet. Er ging aus dem Zusammenschluss der beiden Interessengemeinschaften „Derivate Forum e. V.“ und „Deutsches Derivate Institut e. V.“ hervor. Am 11. September 2023 gab sich der Deutscher Derivate Verband den neuen Namen Bundesverband für strukturierte Wertpapiere.
Mitglieder und Aufgaben Der Verband hat folgende Mitglieder: Barclays, BNP Paribas, Citi, DekaBank, Deutsche Bank, DZ Bank, Goldman Sachs, HSBC, J.P.Morgan, LBBW, Morgan Stanley, Société Générale, UBS, Unicredit und Vontobel. Außerdem unterstützen mehr als 20 Fördermitglieder die Arbeit des Verbands. Dazu zählen die Börsen in Stuttgart und Frankfurt sowie gettex. Auch die Baader Bank, die Direktbanken Comdirect Bank, Consorsbank, DKB, Flatexdegiro, ING-DiBa, maxblue, S Broker und Trade Republic gehören dazu sowie die Finanzportale Finanzen.net und Onvista sowie verschiedene andere Dienstleister.
Die Verbandes lobbyiert in der Politik zur Gestaltung von Regulierung auf unterschiedlichen Ebenen.
2017 konnte der Verband ein Verbot von Bonitätsanleihen zugunsten einer Selbstverpflichtung durchsetzen.
Die Mitglieder des BSW verständigten sich 2021 auf den BSW-Nachhaltigkeits-Kodex für nachhaltige strukturierte Wertpapiere. Der BSW-Nachhaltigkeits-Kodex wurde im August 2022 in überarbeiteter Form veröffentlicht, 2024 wurde der Kodex erneut überarbeitet. Im Bereich Anlegerschutz haben sich die Mitglieder auf eine einheitliche Produktklassifizierung geeinigt. Der Selbstverpflichtung entsprechend müssen alle strukturierten Wertpapiere einer der elf Produktklassen zugeordnet werden.Zertifikate im Blick Namenswirrwarr entzerrt n-tv.deEine Fußballmannschaft soll den Zertifikateanbietern helfen, wieder mehr Aufmerksamkeit zu finden. abendblatt.de
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Einzelnachweise
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