Die Oberliga Schleswig-Holstein, aufgrund eines Sponsorings offiziell Flens-Oberliga,, aufgesucht am 27. Juli 2017 – bis zur Saison 2007/2008 Verbandsliga Schleswig-Holstein und Saison 2016/2017 Schleswig-Holstein-Liga – ist die höchste Spielklasse des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes. Sie umfasste bis 2017 18 Mannschaften und gehört als Oberliga zur fünfthöchsten Ebene im Ligasystem in Deutschland. Seit 2017 wird sie mit einer Sollstärke von 16 Teilnehmern als Oberliga bezeichnet. Seither ist die Flensburger Brauerei Namenssponsor der Liga.

Die Vereine des Kreises Pinneberg und zahlreiche weitere aus dem südlichen Landesteil gehören dem benachbarten Hamburger Fußball-Verband an, spielen daher in dessen Ligen.

Teilnehmer 2025/26

Für die Spielzeit 2025/26 haben sich folgende Vereine sportlich qualifiziert: zwei Absteiger aus dem Gebiet Schleswig-Holstein aus der Regionalliga Nord 2024/25: 22px SV Todesfelde 22px Holstein Kiel II der unterlegene Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nord: 22px Heider SV die verbliebenen Mannschaften aus der Oberliga Schleswig-Holstein 2024/25: 22px FC Kilia Kiel 22px PSV Union Neumünster 22px SV Eichede 22px TSV Nordmark Satrup 22px SV Preußen Reinfeld 22px MTSV Hohenwestedt 22px Oldenburger SV 22px Eutin 08 22px TuS Rotenhof 22px VfR Neumünster die Meister der beiden Staffeln der Landesliga 2024/25: Staffel Holstein: 22px Kaltenkirchener TS Staffel Schleswig: 22px Inter Türkspor Kiel der Sieger der Aufstiegsrunde der Vizemeister der beiden Staffeln der Landesliga 2024/25: 22px 1. FC Phönix Lübeck II

Modus

Aufstieg Der Meister der Oberliga Schleswig-Holstein qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde, wobei in den ersten Jahren seit der Regionalliga-Reform von 2008 kein Verein aus dem SHFV aufsteigen konnte oder wollte. 2008/09 sowie 2009/10 gab es außer Holstein Kiel II keine weiteren Bewerber. Einziger Gegner in der Aufstiegsrunde 2009 war FC St. Pauli II. aus der Oberliga HamburgNomineller Bewerber aus Bremen war Werder III, doch nahm diese Mannschaft nicht an den Aufstiegsspielen teil. und als Gesamtsieger beider Spiele stiegen die Hamburger in die Regionalliga auf. 2010 konnte Holstein II durch den Abstieg der eigenen 1. Mannschaft nicht in die Regionalliga aufsteigen, der VfR Neumünster gab sein Vorhaben aus wirtschaftlichen Gründen wieder auf. Seit der erneuten Regionalliga-Reform 2012 sind jedoch vier Vereine aus der Oberliga aufgestiegen.

Abstieg Im Regelfall steigen drei Mannschaften in die beiden 2017 neu gebildeten Landesligen ab. Dort gilt der „flexible Spielbetrieb“, das heißt, die Zuordnung kann von den Kreisverbandsgrenzen abweichen und die Vereine haben ein Mitspracherecht. 2025/26 spielten in der...

Landesliga Schleswig: Vereine aus den Kreisen Schleswig-Flensburg (haben 2012 fusioniert), Nordfriesland, Rendsburg-Eckernförde, Kiel Landesliga Holstein: Vereine aus den Kreisen Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lübeck, Ostholstein

Vereine aus dem KFV Westküste (Dithmarschen und Steinburg haben 2017 fusioniert) spielten in beiden Staffeln. Der Kreis Holstein (Plön und Neumünster haben 2019 fusioniert) war vorübergehend nicht vertreten.

Geschichte

Seit 1948 gibt es eine eingleisige oberste Spielklasse in Schleswig-Holstein, nachdem ein Jahr zuvor die „Landesliga“ wegen der damaligen Engpässe in der Treibstoffzuteilung zunächst als dreigeteilte Liga gegründet worden war.Brennstoffkürzung macht Landesliga unmöglich, in: Schleswig-Holsteinische Sportnachrichten Nr. 3 vom 16. September 1947bereits für die Saison 1946/47 war zuvor die Einführung einer eingleisigen Landesliga vorgesehen, die Qualifikation in 3 Staffeln wurde aber aufgrund der geplanten Norddeutschen Meisterschaft wieder abgeblasen Die Liga wurde mehrmals umbenannt. 1947–53: Landesliga Schleswig-Holstein 1953–68: 1. Amateurliga Schleswig-Holstein 1968–78: Landesliga Schleswig-Holstein 1978–2008: Verbandsliga Schleswig-Holstein 2008–2017: Schleswig-Holstein-Liga seit 2017: Oberliga Schleswig-Holsteinhttp://www.fupa.net/berichte/neue-ligenstruktur-und-verjuengung-464722.htmlDen Namen Oberliga Schleswig-Holstein für die höchste Spielklasse des Landes gab es bereits zwischen 1929/30 und 1932/33, die Liga war damals erstklassig

Gründungsmitglieder der Landesliga 1948/49

Die jeweils ersten vier Mannschaften der drei Staffeln Nord, Ost und West in der vorausgegangenen Landesligasaison 1947/48 qualifizierten sich für die eingleisige Landesliga. Die Meister spielten eine Endrunde um die schleswig-holsteinische Meisterschaft. Gewinner und damit erster Meister war der Itzehoer SV vor Kilia Kiel und dem Eckernförder SVdaneben gab es in dieser Saison noch zwei inoffizielle Landesmeisterschaften: 1. die zwischen den Oberligavertretern Holstein Kiel und VfB Lübeck, die Holstein gewann; 2. die zwischen Holstein Kiel, VfB Lübeck und Itzehoer SV, die ebenfalls Holstein gewann.

Aus der Staffel Nord Saison 1947/48:

Eckernförder SV Flensburg 08 Husum 18 ATSV Flensburg

Aus der Staffel Ost Saison 1947/48:

FC Kilia Kiel Phönix Lübeck Eutin 08 Polizei SV Kiel

Aus der Staffel West Saison 1947/48:

Itzehoer SV Fortuna Glückstadt FC Union Neumünster TSV Brunsbüttelkoog

Position der Liga im Fußball-Ligasystem in Deutschland

JahrKlassenächsthöhere Klasse1947–1963IIOberliga Nord1963–1974IIIRegionalliga Nord1974–1994IVOberliga Nord1994–2004VOberliga Hamburg/Schleswig-Holstein2004–2008VOberliga Nord2008–VRegionalliga Nord

Nachfolgende Ligen: 1947/48: 20 Kreisklassen A 1948/49–1967/68: 5–6 Bezirksligen (in vier Bezirkenim Bezirk Ost existierten durchgängig zwei Staffeln (Eiderstaffel und Fördestaffel), im Bezirk Süd zeitweise (Nord und Süd)) 1968/69–1977/78: zwei Verbandsligen Schleswig-Holstein 1978/79–1998/99: zwei Landesligen Schleswig-Holstein 1999/2000–2007/08: vier Bezirksoberligen Schleswig-Holstein 2008/09–2016/17: vier Verbandsligen Schleswig-Holstein 2017/18–2019/20, seit 2023/24: zwei Landesligen Schleswig und Holsteinhttp://www.fupa.net/berichte/neue-ligenstruktur-und-verjuengung-464722.html 2020/21–2022/23: drei Landesligen Schleswig-Holstein 2023/24- ...: zwei Landesligen Schleswig-Holstein

Meister der Liga Bereits in der Saison 1946/47 wurde in einer Endrunde in mehreren Einzelrunden unter 20dies waren: TSV Brunsbüttelkoog, Eckernförder SV, Eutin 08, Flensburg 08, Fortuna Glückstadt, Itzehoer SV, Holstein Kiel, Kilia Kiel, Polizei SV Kiel, VfB Kiel, VfB Union Teutonia Kiel, Phönix Lübeck, VfB Lübeck, Gut-Heil Neumünster, Union Neumünster, Rot-Weiß Niebüll, TuS Nortorf, VfL Bad Oldesloe, Preetzer TSV und Schleswig 06 zuvor auf Bezirksebene qualifizierten Teams ein erster Landesmeister nach dem Zweiten Weltkriegder Titel eines Schleswig-Holstein-Meisters wurde bereits 1921/22-1927/28, 1929/30-1932/33 und 1942/43-1943/44 vergeben: In allen diesen Saisons wurde Holstein Kiel Schleswig-Holstein-Meister; für die Saison 1928/29, in der neben der „Runde der Zehn“ Bezirksmeisterschaften ausgespielt wurden, wird nach einzelnen Quellen Olympia Neumünster als Schleswig-Holstein-Meister angegeben, wie bei https://www.rsssf.org/tablesd/duithistpre45.html#29 ermittelt. Die Sieger der Zweiten Hauptrunde (VfB Lübeck, Polizei Kiel, Itzehoer SV und Kilia Kiel) kamen mit Ausnahme von Polizei Kiel in die Endspiele, die als Gruppenspiele („jeder gegen jeden“ zweimal) ausgetragen wurden. Polizei Kiel unterlag in einer Zwischenrunde Holstein Kiel, die in der Zweiten Hauptrunde ein Freilos hatten. Der VfB Lübeck gewann diese Gruppenendspiele der letzten vier Mannschaften, die zugleich als Aufstiegsrunde galten, vor Holstein Kiel, dem Itzehoer SV und Kilia Kiel. Die beiden Erstplatzierten Vereine qualifizierten sich damit sowohl für die neue Oberliga Nord als auch für die Britische Zonenmeisterschaft.

Aufsteiger in die höhere Spielklasse Saison Verein(e)1947/48 keiner1948/491949/50Itzehoer SV (1.)1950/51 keiner1951/52VfB Lübeck (1.)1952/53 keiner1953/541954/55VfR Neumünster (2.)1955/56Heider SV (1.)1956/57VfB Lübeck (1.), Phönix Lübeck (2.)1957/58 keiner1958/59VfB Lübeck (2.)1959/60Heider SV1960/61 keiner1961/62VfB Lübeck (2.)1962/63SV Friedrichsort (2.)1963/64 keiner1964/65Itzehoer SV (1.)1965/66 keiner1966/67Phönix Lübeck (1.)1967/68Heider SV (2.)1968/69 keiner1969/70Heider SV (2.)1970/71 keiner1971/721972/731973/74Flensburg 08 (1.)1974/75 keiner1975/76 Saison Verein(e)1976/77VfB Lübeck (1.)1977/78Phönix Lübeck (1.)1978/79 keiner1979/801980/811981/821982/831983/841984/851985/861986/871987/88TuS Hoisdorf (1.)1988/89 keiner1989/90Eutin 08 (2.)1990/91 keiner1991/921992/93VfB Lübeck (1.) 1993/94Holstein Kiel II (1.), Heider SV (2.),SV Sereetz (3.), TSV Pansdorf (4.),Phönix Lübeck (5.), Itzehoer SV (6.),TSB Flensburg (7.), Flensburg 08 (8.)1994/95TSV Nord Harrislee (1.), VfR Neumünster (2.)1995/96TSB Flensburg (1.)1996/97TSV Altenholz (1.)1997/98TuS Felde (1.), Phönix Lübeck (2.)1998/99Eichholzer SV (1.), TSV Lägerdorf (2.) Saison Verein(e)1999/2000VfR Neumünster (1.)2000/01Husumer SV (1.), Flensburg 08 (2.), FC Kilia Kiel (3.)2001/02Holstein Kiel II (1.), TSB Flensburg (2.)2002/03FT Eider Büdelsdorf (1.), TSV Kropp (2.)2003/04VfB Lübeck II (1.)2004/05TSV Kropp (2.)2005/06SV Henstedt-Rhen (1.)2006/07VfB Lübeck II (3.)2007/08 keiner2008/092009/102010/112011/12 VfR Neumünster (1.), ETSV Weiche (2.)2012/13 SV Eichede (1.)2013/14 VfB Lübeck (1.)2014/15 TSV Schilksee (1.)2015/16 SV Eichede (1.)2016/17 Eutin 08 (1.)2017/18Holstein Kiel II (3.)2018/19Heider SV (4.)2019/201. FC Phönix Lübeck (2.)2020/21keiner, da Saisonabbruch2021/22keiner2022/23FC Kilia Kiel (1.)2023/24SV Todesfelde (1.)2024/25keiner2025/26SV Todesfelde (1.)

Rekorde

Mit zwölf Titeln ist der VfB Lübeck Rekordmeister, gefolgt vom Itzehoer SV mit acht Titeln. Der Heider SV und der VfR Neumünster gewannen die Meisterschaft je siebenmal. Holstein Kiel II (früher „Amateure“) folgt mit sechs gewonnenen Titeln.

Verein Meister Jahr 32px VfB Lübeck 12 1951, 1952, 1955, 1957, 1975, 1977, 1987, 1989, 1990, 1992, 1993, 2014 32px Itzehoer SV 8 1948, 1949, 1950, 1954, 1965, 1985, 1986, 2005 32px VfR Neumünster 7 1953, 1966, 1976, 1980, 2000, 2011, 2012 33px Heider SV 7 1956, 1958, 1959, 1960, 1962, 1963, 1983 34px Holstein Kiel II 6 1961, 1994, 2002, 2008, 2009, 2010

Weitere Rekorde: +Top 10 der ewigen TabelleRangMannschaftPunkte1Heider SV26612Flensburg 0825003VfR Neumünster23434FC Kilia Kiel18825Itzehoer SV18006Schleswig 0616877Holstein Kiel II162081. FC Phönix Lübeck15639VfB Kiel136910VfB Lübeck1357

Den frühesten Meistertitel erreichte der VfB Lübeck in der Saison 2013/14 am 28. Spieltag nach nur 27 Spielen. Unter Berücksichtigung der real erzielten Punkte (also bis 1994/95 zwei für einen Sieg und ab 1995/96 deren drei) erzielte der VfB Lübeck in der Saison 2013/14 mit 93 Punkten (unter Berücksichtigung eines Abzuges von drei Punkten) die meisten Punkte in einer Saison, gefolgt von Holstein Kiel II mit 90 Punkten in der Saison 2007/08 und vom TSV Kropp mit 85 Punkten in der Saison 2006/07. Die wenigsten real erzielten Punkte in einer Saison gab es mit einem Punkt für den Eckernförder SV in der abgebrochenen Saison 2019/20 und mit je drei für den TSV Neustadt (1952/53) und für den TSV Plön (1989/90). In der Saison 1947/48 mit drei Staffeln erzielten der Oldenburger SV und der VfL Kellinghusen ebenfalls nur drei Punkte. In der schon nach wenigen Spielen abgebrochenen Saison 2020/21 waren es insgesamt in den beiden Staffeln sechs Vereine, die nur ein bis drei Punkte erzielen konnten. Die meisten Tore in einer Saison erzielte der VfB Lübeck (2013/14) mit 116 Treffern, gefolgt vom VfR Neumünster (1954/55) und Holstein Kiel II (2007/08) mit je 113 Treffern. Die wenigsten Tore innerhalb einer Saison schoss Olympia Schwartau 1991/92 mit 12 Treffern, gefolgt vom TSV Plön 1996/97 mit 14 Treffern. Inklusive der Saison 1947/48 konnte der VfL Kellinghusen die wenigsten Treffer erzielen: elf.