Olaf Martens (* 30. September 1963 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Fotograf. Seine Mode- und Werbefotografie hat ihn international bekannt gemacht.
Leben und Werk Olaf Martens ist in Nordhausen"Heimat und Tapeten – Olaf Martens", abgerufen am 25. Oktober 2021. aufgewachsen und studierte von 1985 bis 1992 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig, davon zwei Jahre als Meisterschüler bei Wolfgang G. Schröter und Helfried Strauß. Seine Zeitgenossen sind die Künstler der Leipziger Schule, wie Neo Rauch, Tim Eitel oder Tilo Baumgärtel.HEIMAT & TAPETEN – Inszenierter Körperkult Fotografien von Olaf Martens 12. April 2017.
Seit Ende der 1990er Jahre fertigt Olaf Martens Aufnahmen für PR- und Werbekampagnen internationaler Auftraggeber. Er schuf Bildreportagen und Fotobeiträge unter anderen für: FAZ-Magazin, Der Spiegel, Stern, Harper’s Bazaar Russland, Focus, Max, Die Welt, Art, Geo Spezial, Merian, Glamour, Wiener, Park Avenue. Daneben hat er immer freie Arbeiten realisiert und in zahlreichen Ausstellungen vorgestellt. zu den St. Petersburger Perspektiven
Seine Fotoarbeiten zeigen häufig Gegensätze, die heile opulente und dekadente Welt und deren Einsturz sowie den Kampf zwischen Gut und Böse, aber auch eindrucksvolle und sehr intime Porträt-Fotografien bekannter Schriftsteller und Verleger.
In den vergangenen Jahren bewegte er sich vor allem in der internationalen Foto-Szene, führte Workshops in Bangkok, Sydney, Moskau, Prag durch und wirkt als Lehrer an der EFTI-Fotoschule Madrid.
Seine Werke sind u. a. in der Sammlung Goetz und Sammlung F. C. Gundlach, im Leopold Museum Wien, im Rheinischen Landesmuseum Bonn und Staatliche Galerie Moritzburg Halle (Saale), vertreten.Olaf Martens Photography / Ausstellungen, abgerufen am 27. Oktober 2021.
Olaf Martens lebt und arbeitet in Leipzig.Kunstmarkt.com, abgerufen am 27. Oktober 2021.
Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 1983: Fotoclub ROH, Liberec 1990: Galerie Augenblick, Leipzig 1991: Galerie Alter Markt, Halle/S.; PPS-Galerie, Berlin; Galerie Bildende Kunst, Berlin 1992: Galerie Eye-Gen-Art, Köln; Galerie Specks Hof, Leipzig; Galerie Fiedler, Leipzig; Goethe-Institut, Rotterdam Art 1998: Kunsthaus, Dresden; Barlach Halle K, Hamburg; 2. Internationale Fotobiennale, Moskau 2000: Internationale Fotobiennale, Goethe-Institut, Rotterdam; Fotomuseum, Leipzig-Mölkau; Ephraim-Palais, Berlin 2003: „Masken & Fassaden“, Haus des Buches, Leipzig 2004: Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig 2005: FFI – Fotoforum International, Frankfurt; Neue Sächsische Galerie, Chemnitz 2007: „Der schöne Mensch“, Neue Sächsische Galerie, Chemnitz 2014: „From Russia with Love“, LUMAS Galerie, Berlin 2015: „Spilt Milk“, Museum der Leipziger Baumwollspinnerei, Leipzig 2018: „Futuropolis – Stadt der Frauen“, Galerie Au Pont Rouge, Sankt Petersburg 2019: „Bodytopia“ Olaf Martens – Fotografie, Kunsthalle Talstraße, Halle (Saale) 2021 / 2022: „Heimat und Tapeten“, Museum Flohburg, Stadtbibliothek, Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen 2025: „Ausstellung Olaf Martens – LIEBESGRÜSSE UND ANARCHIE“, Galerie Analog Art Photography, Leipzig2025 – Olaf Martens, abgerufen am 6. Juni 2026.
Gruppenausstellungen 1988: „150 Jahre Fotografie“, Ephraim-Palais, Berlin 1992: Galerie Sandmann & Haak Hannover 1995: Museum für angewandte Kunst und Gewerbe, Berlin 1997: Rheinisches Landesmuseum Bonn 2000: Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg; Deutsches Hygiene-Museum, Dresden 2003: Neue Galerie und Stadtmuseum, Graz; Grassi Museum, Leipzig; Museum Bochum; Multimedia Art Museum (ehemals Moscow House of Photography), DHM I Deutsches Historisches Museum, Berlin 2006: Leopold Museum, Wien; Haus der Photographie/Deichtorhallen, Hamburg 2011: „Leipzig Fotografie since 1839“, Museum der bildenden Künste Leipzig 2013: „Künstler der Galerie f5,6“ auf der AiPad Messe, New York 2014: „DDR – Aktfotografie“, zwei Galerien, Halle und Bitterfeld; Künstler der Galerie Irrgang, Leipzig 2015: „Vier Fotografen“, Photographie 15, Zürich 2016: „Ansichten aus einem Land, Fotografie aus Ostdeutschland“, Armenische Nationalgalerie, Jerewan 2017: „Stadt der Sterblichen“, Kunstforum der Sparkasse Halle (Saale); „High Heels – Die hohe Kunst der Schuhe“, Schloss Lichtenwalde, bei Chemnitz
Publikationen (Auswahl) Olaf Martens – Fotografien, Texte von F. C. Gundlach, Klaus Honnef und Wolfgang G. Schröter. Kilchberg/Zürich 1994, ISBN 978-3-90551-411-7. Olaf Martens. Frostiges Feuer. Neue Fotografien, Text von Klaus Honnef. Rheinisches Landesmuseum, Bonn 1996, ISBN 978-3-90816-241-4. Olaf Martens, Peter Lang. Lust und Spiele. Kunsthaus Dresden, Städtische Galerie für Gegenwartskunst, Dresden 1998. Bilder, die noch fehlten, Text von Klaus Honnef. Deutsches Hygiene-Museum, Das Museum vom Menschen, Dresden 2000, ISBN 978-3-77570-978-1. Masken & Fassaden. St. Petersburger Perspektiven. Olaf Martens Fotografie 1996–2003. Arnold Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-89790-017-2. Von Körpern und anderen Dingen – Deutsche Fotografie im 20. Jahrhundert. Deutsches Historisches Museum, Berlin; Moscow House of Photography, Moskau; Museum Bochum 2003, ISBN 978-3-89904-063-0. Träume Welten Hintergründe. Olaf Martens 1984–2004. Grassi Museum, Museum für Kunsthandwerk, Verlag Faber und Faber, Leipzig 2004, ISBN 978-3-93661-845-7. Heimat und Tapeten. Olaf Martens Fotografien. Texte von Sabine Reinhard-Martens; Vorwort und Essay von Claas Cordes. Passage-Verlag, Leipzig 2018, ISBN 978-3-95415-075-5. Nacktes Leben. Aktfotografie 1983 bis 1991. Olaf Martens (Fotograf) Theo O. Immisch (Hrsg.), Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2020, ISBN 978-3-96311-179-2. Das Dekameron / Giovanni Boccaccio. Faber & Faber, Leipzig 2020, ISBN 978-3-86730-177-0.
Weblinks
OM | Olaf Martens shop.olaf-martens.de kunstmarkt.com Olaf Martens Beiträge auf YouTube
Einzelnachweise
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