miniatur|Großkomtur mit Türkisen miniatur|Ordensband Der Stern von Brabant wurde am 14. Juni 1914 durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen zur Erinnerung an den Begründer des Hauses Heinrich I. von Hessen als Zivilverdienstorden in zwölf Klassen und einer angeschlossenen Medaille sowie vier Damenklassen gestiftet.
Klassen Großkreuz Großkomtur mit Türkisen Großkomtur I. und II. Klasse Komtur I. und II. Klasse Ehrenkreuz I. und II. Klasse Ritterkreuz I. und II. Klasse Silbernes Kreuz I. und II. Klasse Ehrenkreuzdame Damen I. und II. Klasse Damen des Silbernen Kreuzes
Mit Ausnahme der ersten drei Klassen konnten alle übrigen auch mit der Krone verliehen werden.
Ordensdekoration Das Ordenszeichen ist ein Silber vergoldetes schwarzgrau emailliertes Kreuz mit goldener Bordierung, auf dem ein achtspitziger Stern aufliegt. In den Kreuzwinkeln befindet sich ein goldener Doppelring mit je zwei goldenen Kugeln, die durch einen Strahlenspitze getrennt sind. Im Medaillon ist Rückseitig die von einer Helmkrone überragte Initiale H (Heinrich) zu sehen.
Beide Klassen des Silbernen Kreuzes sind nicht vergoldet und auch nicht emailliert.
Die aus Silber gefertigte runde Medaille zeigt mittig einen achtstrahligen Stern, auf dem die von einer Helmkrone überragte Initiale H (Heinrich) aufliegt. Rückseitig die sechszeilige Inschrift 1244 FÜRST VOLK NÄCHSTENLIEBE WOHLFAHRT 1914.
Trageweise Großkreuz und Großkomtur wurden an einer Schärpe von der linken Schulter zur rechten Hüfte sowie mit einem Bruststern getragen. Großkomtur I. und II. Klasse um den Hals und mit einem Bruststern. Komtur I. und II. Klasse dekorierten um den Hals, Ehrenkreuz I. und II. Klasse als Steckorden auf der linken Brust und die jeweils beiden Klassen des Ritterkreuzes, des Ehrenkreuzes sowie der Medaille am Band auf der linken Brustseite.
Die Damenklassen sowie die Medaille, soweit sie an Damen verliehen wurde, wurden an einer Schleife auf der linken Brustseite getragen.
Das Ordensband ist schwarz mit zwei gelben Streifen.
Verleihungen Eine von Lars Adler auf der Grundlage der Amtsdruckschriften erarbeitete Liste der Trägerinnen und Träger des Ordens findet sich auf der Homepage der „Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e. V“.
Sonstiges Der regierende Großherzog war Großmeister des Ordens.
Die Mitglieder des Ordens hatten die erhaltene Würde in ihren Titel aufzunehmen und konnten das Ordenszeichen ihrem Wappen beifügen.
Beim Ableben des Inhabers bzw. bei Verleihung einer höheren Klasse waren die Insignien des Ordens rückgabepflichtig.
Literatur Jörg Nimmergut: Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945. Band 1: Anhalt–Hohenzollern. Zentralstelle für wissenschaftliche Ordenskunde, München 1997, ISBN 3-00-001396-2.
Weblinks
Einzelnachweise
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