Die Rhode Island School of Design (abgekürzt RISD) ist ein US-amerikanisches College für Kunst und Design in Providence, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Rhode Island.
Geschichte Die 1877 gegründete Hochschule befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Brown University auf dem Gelände des College Hills von Rhode Island. Beide Institute teilen sich akademische und soziale Ressourcen und bieten gemeinschaftliche Kurse an, die unentgeltlich von den Studenten genutzt werden können. Zusammen mit der Cooper Union gilt die Rhode Island School of Design als renommierteste Kunsthochschule in den Vereinigten Staaten. mini|Eingang des Rhode Island School of Design Museum Zur RISD gehört auch das Rhode Island School of Design Museum, das über 80000 Kunstwerke beherbergt. Den Studierenden werden Abschlüsse in 19 Hauptfächern als Bachelor oder Master angeboten.
Zahlen zu den Studierenden Von den 2.576 Studenten im Herbst 2021 strebten 2.044 ihren ersten Studienabschluss an, in der Regel einen Bachelor, sie waren also undergraduates. 532 arbeiteten auf einen weiteren Abschluss hin, oft einen Master, sie waren postgraduates. 36 % der Studierenden des Studienjahres 2020/2021 zählten als Person of Color zu den nicht-weißen aus den USA, 35 % als internationale Studenten. 30.465 Personen waren im Herbst 2021 Ehemalige der Universität 2008 waren es über 17.000 gewesen.
Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur Produktdesign, Grafikdesign und Messedesign Modedesign und Textildesign Entertainment, Filmkunst und Verlagswesen Atelierkunst, Lehrtätigkeiten sowie eine Vielzahl weiterer Bereiche
Leitbild Im Mai 2006 gab die RISD dieses Unternehmensleitbild heraus:
Professoren, Emeriti Ernst Lichtblau (1883–1963) – Architekt Ootje Oxenaar (1929–2017) – Designer Friedrich St. Florian (1932–2024) – Architekt (Entwurf u. a. des National World War II Memorial) David Macaulay (* 1946) – Architekt, Kunsthistoriker und Grafiker Chris Van Allsburg (* 1949) – Illustrator (u. a. The Polar Express) Mikyoung Kim (* 1968) – Landschaftsarchitektin
Bekannte Absolventen Alfonso Ossorio (1916–1990), Maler Ruth Adler Schnee (B.F.A. 1945) (1923–2023), Textildesignerin und Innenarchitektin Linda Connor (B.F.A. 1967) (* 1944), Fotografin Martha Coolidge (B.F.A. 1968) (* 1946), Regisseurin und Fernsehproduzentin Walt Simonson (B.F.A. 1972) (* 1946), Comicautor und -zeichner Gus Van Sant (B.F.A. 1975) (* 1952), Filmregisseur, Filmproduzent, Fotograf und Musiker Roz Chast (B.F.A. 1977) (* 1954), Cartoon- und Comiczeichnerin Robert Richardson (B.F.A. 1979) (* 1955), Kameramann Walton Ford (B.F.A. 1982) (* 1960), Maler Charles Stone III (B.F.A. 1988) Jill Greenberg (B.F.A. 1989) (* 1967), Fotografin Tobias Frere-Jones (B.F.A. 1992) (* 1970), Schriftgestalter Seth MacFarlane (B.F.A. 1995) (* 1973), Schauspieler, Synchronsprecher, Drehbuchautor, Komiker, Filmproduzent, Regisseur und Sänger Shepard Fairey (B.F.A. 1992) (* 1970), Street-Art Künstler, Grafiker und Illustrator Mary Lambert (* 1950), Regisseurin Tina Weymouth (* 1950), Musikerin Dan Colen (B.F.A. 2001) (* 1979), Künstler Brian Chesky (B.F.A. 2004) (* 1981), Unternehmer Rich Pellegrino
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