Bluatschink ist eine Band aus dem Tiroler Lechtal und der Künstlername des Liedermachers Toni Knittel, benannt nach dem Fabelwesen Bluatschink, das im Lech hausen soll.

Bandgeschichte Bluatschink bestand von 1990 bis 2007 aus den beiden Sängern/Liedermachern Toni Knittel und Peter Kaufmann, seit 2007 tritt Toni Knittel zusammen mit seiner Frau Margit unter diesem Projektnamen auf. Das Duo formierte sich am 6. Juni 1990. Damals wurde eine Tonbildschau des WWF Österreich über das Tiroler Lechtal präsentiert. Toni Knittel schrieb extra für diesen Abend einige Songs im Lechtaler Dialekt – hauptsächlich zum Thema Umweltschutz. Inzwischen ist der Lech unter Schutz gestellt, die Themen-Palette der beiden Musiker wesentlich breiter und ihr Bekanntheitsgrad auf Österreich, Bayern und Südtirol ausgedehnt. Seit August 2007 tritt Toni Knittel unter diesem Namen vor allem mit dem Kinderprogramm auf. Das neue Erwachsenen-Programm mit vielen neuen Liedern präsentierte er im Herbst 2008.

Bei größeren Auftritten spielen immer wieder weitere Musiker mit – z. B. Paul Pfurtscheller, Gerald Schuller, Erwin Bader (Keyboard) – Anda Kappeller (Git) oder Thomas Simmerl und Christian Tschuggnall (Schlagzeug). Bluatschink haben schon Auftritte im Vorprogramm von Sting, Bryan Adams, Status Quo, Zucchero, STS, Ludwig Hirsch, Austria 3, und vielen anderen Stars der Szene absolviert.

Stilistisch ist Bluatschink der Neuen Volksmusik zuzuzählen, so sind ihre Liedtexte auch kritisch und oft politisch.

Mit dem Titel „Funka fliaga“ (auf ihrer vierten CD) schafften sie im Jänner 1996 österreichweit – und auch in Bayern und Südtirol – den Durchbruch. Auch im Jahr darauf landeten sie mit „I han Di gera“ einen Hit, mit dem sie unter die 10 meistgespielten Titel des Jahres kamen. 2002 nahmen sie mit dem Lied „Bluama in da Scherba“ an der österreichischen Vorausscheidung zum Song-Contest teil und belegten den dritten Platz. Das Motto von Bluatschink lautet: „Heiter, kritisch, Schnulziges im Lechtaler Dialekt“. Mit dem Musical „Kaspar & die Wilderer“ beschritten sie im Sommer 2005 neue Wege und schafften mit dieser Produktion einen Überraschungs-Coup. Mehr als 9.000 Besucher und eine Wiederaufnahme des Stückes im Frühjahr 2006 sind ein Beleg dafür.

Im Oktober 2005 erschien auch die erste Live-DVD mit allen Hits der 15-jährigen Bandgeschichte. Im Juni 2007 erschien das Doppelalbum „Das Beste“ mit einem neuen Song (Reich). Im Juli 2007 gab die Plattenfirma bekannt, dass Peter Kaufmann nach den letzten Konzerten im August 2007 aussteigt, um sein Privatleben zu genießen. Im August 2007 wird „Ritter Rüdiger – das Musical“ uraufgeführt. Im März 2008 wurde bekannt, dass Toni Knittel vorerst alleine weitermacht. Das erste Solo-Album trägt den Titel „Ganz schön TIERISCH“. Erste Auskopplung und Vorabveröffentlichung (bereits im November 2007) ist ein Lied über den kleinen Panda Fu Long, der im Sommer 2007 im Wiener Tiergarten Schönbrunn geboren wurde. Im Anschluss an die Veröffentlichung des Albums ist eine Tournee geplant.

Ende 2008 erschien die Single „100.000 Liebesliader“ als erste Solosingle von Toni Knittel. 2009 betritt Toni Knittel erstmals als Schauspieler die Bühne und spielt den Bauern im Rustical „Der Watzmann ruft“.

Im Herbst 2010 wurde Bluatschink für die Österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011 nominiert. Die Band erreichte nicht die Runde der besten 30 Teilnehmer.

Diskografie

Alben

Weitere Alben 1991: D’r Bluatschink (Musikkassette in Eigenregie) 1992: D’r Bluesschink (Musikkassette in Eigenregie) 1993: Bluatschink 1994: Außischreia 2000: Live (Best-of) 2001: A bissle G’fühl (Best-of) 2001: Made in Austria (Serien-Best-of) 2005: Kaspar und die Wilderer (Musical-Soundtrack) 2007: Das Beste (Best-of)

Kinder-CDs 1995: Poppele 2001: Der Breitmaulfrosch und seine Freunde 2006: Ritter Rüdiger 2008: Ganz schön tierisch 2010: Drachen, Zwerge, Zauberwesen 2012: Verrücktes Huhn 2014: Total normal 2014/15: Beiträge zur „Liederfundkiste“Toni Knittel in der Liederfundkiste, (Produktion mit Thomas Raber)

Videoalben 1993: Live (VHS) 2005: Live 2006: Kaspar & die Wilderer 2008: Ritter Rüdiger – die Zeitreise 2010: Ritter Rüdiger in der Sternengrotte

Singles

Weitere Lieder 1993: Stress … 1994: Außischreia 1994: A bissle traurig sei 1996: Iatz woass i’s numma 1996: Funka fliaga 1996: Då isch doch eppas faul 1997: Rega-Reggae 1997: Fålla låssa 1998: Zoag mir, wia’s dir geaht 1998: Woasch du wer? 1999: Stunde Null 1999: Vollmond 1999: Die Liebe bleibt 2000: Vorbei 2000: Låss sie leba (für den WWF) 2000: Ausgeliefert 2001: Luft und Liebe 2001: Såg, dass es it wåhr isch 2002: Bluama in da Scherba 2002: I bin a Felsa 2003: Wås für a Tåg 2007: Reich 2010: A bissle Weihnacht 2014: 133 Kinderpolizei (mit VS Pettnau, für das österreichische Kinderpolizei-Projekt, AT: )

Bücher 1996: Bluatschink Liederbu(a)ch 2006: Bluatschink Liederbu(a)ch – Ausgabe II 2006: Ritter Rüdiger – Der gute Geist von Ehrenberg 2007: Ritter Rüdiger – Kampf um Ehrenberg 2008: Ritter Rüdiger – Die Königskinder

Quellen

Weblinks

Offizielle Webpräsenz Offizielle Webpräsenz Ritter Rüdiger – Das Musical Neues Album und Tournee 2008

Kategorie:Volksmusikgruppe (Österreich) Kategorie:Teilnehmer am österreichischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest Kategorie:Band der Neuen Volksmusik