mini|Abzeichen der mini|Die „Pfeile“, das auf dem Revers getragene Waffengattungsabzeichen der mini|Die gekreuzten Pfeile, das Freundschaftszeichen der Indianer, am Kragen auf einer Scoutuniform um 1890 und auf einem Hut

Das (USASFC; ; kurz ) ist die dienstälteste Spezialeinheit der . Ihre etwa 10.000 Soldaten werden aufgrund ihres grünen Baretts auch genannt. Es handelt sich dabei ausschließlich um Kampftruppen, die für ihre Aufträge von anderen Einheiten des (USASOC) „Spezialeinsatzkräfte des Heeres der Vereinigten Staaten“ unterstützt werden. Bis zum 27. November 1990 hieß die Einheit United States Army 1st Special Operations Command.

In der Diktion der US-Streitkräfte steht der Begriff Special Forces traditionell ausschließlich für das USASFC (Green Berets). Die anderen Sondereinsatzkräfte des Heeres, zum Beispiel das 75th Ranger Regiment oder das 160th SOAR, sowie die Spezialeinheiten der anderen Teilstreitkräfte werden unter dem Begriff Special Operations Forces subsumiert.

Die Einsatzschwerpunkte der sind Militärberatung in anderen Ländern, bei asymmetrische Kriegführung und Fernaufklärung. bei (eingesehen am 17. Juni 2008) (englisch) Das macht sie zur am vielseitigsten ausgebildeten Truppe innerhalb der US-Streitkräfte und ermöglicht ihren Einsatz sowohl in Friedenszeiten als auch im Spannungsfall und im Krieg.

Das Hauptquartier der befindet sich in Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina. In der Organisation des Heeres stellt die am 19. Juni 1952 aufgestellte Spezialeinheit einen Großverband auf Divisionsebene dar. Kommandeur des Verbandes ist seit Juni 2023 Major General Lawrence G. Ferguson

Seit ihrer Aufstellung waren die an allen militärischen Konflikten und Kriegen der Vereinigten Staaten mit Ausnahme des Einsatzes in Mogadischu 1993Im Gegensatz zum 160th SOAR, dem 1st Special Forces Operational Detachment-Delta (Airborne), dem 75th Ranger Regiment und einzelnen Soldaten der Navy SEALS waren die Green Berets (USASFC) nicht am Somalia-Einsatz beteiligt. beteiligt und leisteten weltweit in über 70 Nationen Militärberatung, aus der Einleitung bei infrastrukturelle und humanitäre Hilfe.

Geschichte Wurzeln und Aufstellung Die Special Forces führen ihre Tradition auf die 1942 aufgestellte American/Canadian 1st Special Service Force (dt. „erste amerikanisch-kanadische Sondereinsatztruppe“), die sogenannte Devil’s Brigade (dt. „Teufelsbrigade“) zurück, eine Spezialeinheit für Fernaufklärung und Häuserkampf, die Ende 1944 im französischen Ort Menton aufgelöst wurde, weil sie trotz hervorragender Einsatzerfolge (Einschätzung des Autors Tom Clancy, siehe Literaturliste) am Ende eine Verlustrate von 134 %, bezogen auf ihre Ursprungsstärke, erlitten hatte. Noch heute wird in der Special Forces-Gemeinschaft diese Abstammung jeweils am 5. Dezember als Menton Day gefeiert.

Die zweite Traditionslinie wird zu Major General „Wild Bill“ Donovans Office of Strategic Services (OSS), dem Amt für strategische Dienste, gezogen, das auf dem europäischen und asiatischen Kriegsschauplatz etliche erfolgreiche Geheimdienstoperationen hinter den feindlichen Linien durchführte und schon damals Techniken der asymmetrischen Kriegführung, der Militär- und Ausbildungsberatung Einheimischer und der gezielten humanitären Hilfe zur Förderung von Allianzen anwandte.

Das OSS ging 1947 in der neu gegründeten CIA auf, die als zivile Behörde im Koreakrieg für sämtliche Spezialoperationen hinter feindlichen Linien verantwortlich war. Angesichts der desaströsen Misserfolge bei den von der CIA geführten verdeckten Operationen in diesem Krieg (Einschätzung des Autors John Gresham, siehe Literaturliste) wurde dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten klar, dass es sowohl einer eigenen, militärischen Spezialeinsatzkomponente, als auch deren operativer Kontrolle bedurfte. Die Initiative zur Aufstellung der Special Forces ging von Brigadier General Robert A. McClure, dem Leiter der Abteilung Psychologische Kriegführung im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten und OSS-Veteranen, aus. Ihm gelang es, die Vereinigten Stabschefs davon zu überzeugen, dass diese im Zweiten Weltkrieg entwickelten Mittel der unkonventionellen Kriegführung im Falle eines Angriffs des Warschauer Paktes in Europa dazu geeignet seien, feindliche Kräfte weit hinter der eigentlichen Frontlinie zu binden. Schon damals war vielen Verantwortlichen bewusst, dass bei einem Krieg in Europa die atomare Schwelle möglicherweise nicht erreicht werden würde.McClure, who headed the Army’s psychological warfare staff in the Pentagon. bei

Anfang 1952 wurde Colonel Aaron Bank (1903–2004) mit der Aufstellung der 10th Special Forces Group (10. Sondereinsatzkräfte-Gruppe) beauftragt, die zunächst einschließlich aller Unterstützungseinheiten 2300 Mann umfasste.The Army allocated 2,300 personnel slots for the unit and assigned it to Fort Bragg, North Carolina bei Als Standort des damals noch Psychological Special Center (dt. „Psychologisches Spezialzentrum“) genannten Hauptquartiers wurde Fort Bragg ausgewählt, weil dort alle erforderlichen Ausbildungseinrichtungen für den Fallschirmsprung vorhanden waren, um die notwendigerweise von jedem Soldaten dieser Truppe verlangte Sprungtauglichkeit zu erreichen. Sämtliche Bewerber waren Freiwillige und rekrutierten sich wegen der erforderlichen Sprachkenntnisse sowohl aus osteuropäischen Einwanderern, die gemäß dem Lodge Act sofort eingebürgert werden konnten, als auch aus erfahrenen Fallschirmjägern und Infanteristen. Am 19. Juni 1952 wurde die Einheit offiziell in Dienst gestellt.After months of intense preparation, Bank’s unit was finally activated June 19, 1952, at Fort Bragg bei

Allen Bewerbern war bewusst, dass die Befehle auch einen möglichen Einsatz hinter der Front in Zivilkleidung umfassen konnten, was bei einer Gefangennahme bedeutete, dass sie nicht unter den Schutz der Haager Landkriegsordnung und Genfer Konventionen fielen und so als formale Nichtkombattanten und Spione mit einer Hinrichtung rechnen mussten.If caught operating in civilian clothes, a soldier was no longer protected by the Geneva Convention and would more than likely be shot on sight if captured. bei

Die frühen Jahre und Aufbau Die Regierung der Vereinigten Staaten befürchtete eine militärische Eskalation, als am 17. Juni 1953 ein Aufstand in der DDR ausbrach, so dass sie die Hälfte der 10th Special Forces Group (10th SFG) ins bayerische Bad Tölz verlegte. Aus der in den Vereinigten Staaten verbliebenen Hälfte wurde die 77th Special Forces Group (77th SFG, 77. Sondereinsatzkräfte-Gruppe). Als territorialer Verantwortungsbereich (Area of Responsibility) der 10th SFG wurde Europa und Afrika festgelegt, während die 77th SFG für Asien zuständig wurde und mehrere Detachments („Abteilungen“, steht für Zug) dorthin verlegte, um der als zunehmend als bedrohlich empfundenen Volksrepublik China begegnen zu können.

1956 wurde das 14th Special Forces Operational Detachment (SFOD, Einsatzabteilung) der 77th SFG die erste aktive Einheit in Vietnam und am 21. Oktober desselben Jahres wurde Captain Harry Griffith Cramer Jr. (der zuvor schon in Korea im Einsatz war) das erste offizielle amerikanische Opfer auf diesem späteren Kriegsschauplatz.It was a stay that began in June 1956 when the original 16 members of the 14th Special Forces Operational Detachment entered Vietnam to train a cadre of indigenous Vietnamese Special Forces teams. In that same year, on October 21, the first American soldier died in Vietnam – Captain Harry G. Cramer Jr. of the 14th SFOD bei

Im gleichen Jahr wurde aus diesen im asiatischen Raum stationierten Detachments die 1st Special Forces Group (1st SFG, 1. Sondereinsatzkräfte-Gruppe) aufgestellt mit Hauptquartier in Okinawa. Bereits Mitte der 1950er Jahre waren die im ostasiatischen Raum operierenden Truppen Instrumente der US-amerikanischen Containment-Politik gegen den Kommunismus, indem sie durch Militärberatung und Ausbildung einheimischer Sicherheitskräfte befreundete Regierungen stabilisierten. Schon zu dieser Zeit manifestierte sich das Problem des Spannungsfelds zwischen moralischem Anspruch einerseits und tatsächlicher Politik andererseits. Beispielsweise stützten die Vereinigten Staaten durch die Special Forces das südvietnamesische Regime, das in keiner Weise einer Demokratie nach westlichem Verständnis entsprach.

John F. Kennedy und die Special Forces Konflikt zwischen konventionellem Militär und Spezialeinheiten Entgegen der Meinung der Vereinigten Stabschefs reifte bei John F. Kennedy nach der Lektüre von Schriften Che Guevaras, Mao Zedongs und des Buches People’s War, People’s Army des vietnamesischen Generals Võ Nguyên Giáp die Überzeugung, dass ein heimlicher, verdeckter und ideologisch motiviert geführter Guerillakrieg sich zu einer ernsthaften Bedrohung für amerikanische Interessen entwickeln könnte. Unterstützt wurde er in dieser Einschätzung durch den OSS-Veteran Roger Hilsman, den damaligen Leiter des Bureau of Intelligence and Research, des Nachrichtendienstes des Außenministeriums, der ihn auf dieses neue Bedrohungspotenzial aufmerksam machte.

Spätestens aber nach der Kuba- und der Berlinkrise verstärkte sich der Eindruck, dass das bisher mittels konventioneller militärischer Großverbände geführte Gefecht nicht mehr ausschließlich das geeignete Mittel darstellte, um im Zeitalter des Kalten Krieges US-Interessen zu wahren. Zu dieser Wahrnehmung trug darüber hinaus die Tatsache bei, dass die Anzahl der Stellvertreterkriege in den 1960er Jahren deutlich zunahm.

Kennedy kam zu der Auffassung, dass es einer neuen militärischen Spezialeinheit bedurfte, die den künftigen Formen bewaffneter Auseinandersetzungen und der geplanten politischen Einflussnahme durch Ausbildung einheimischer Kräfte und humanitäre Hilfe angepasst sein musste.

Im Verteidigungsministerium war man sich zu diesem Zeitpunkt sicher, dass der von Hồ Chí Minh geführte Krieg in Südostasien militärisch nichts Besonderes sei und es sich im Falle einer notwendigen direkten Intervention um einen mit vorhandenen Mitteln lösbaren Auftrag handelte. Einen direkten Zusammenhang zwischen den politischen Auseinandersetzungen in Südvietnam und den Aktionen des kommunistischen Militärs in Nordvietnam stellte das Verteidigungsministerium nicht her.

Deshalb sah man auch keinen Handlungsbedarf für Ausbau und Aufwertung bestehender Eliteverbände oder deren Neuaufstellung. Im Gegenteil betrachtete man die Initiative des US-Präsidenten und das damit verbundene Konzept militärischer Eliteorganisationen argwöhnisch, da das US-Militär bisherige Kriege mit massiver Mannstärke und überlegener Feuerkraft geführt hatte. Die Mehrzahl der Generalität sah in dem Mikrokosmos der Spezialeinsatzkräfte geradezu die Antithese zum traditionellen, eher großformatigen militärischen Konzept mit negativen Auswirkungen auf die Moral konventioneller Einheiten und mit Budgetkürzungen für das restliche Militär. Darüber hinaus hatten weite Kreise der militärischen Führung keine Vorstellungen von Einsatzkonzept und Potenzial der Spezialkräfte. Dennoch setzte sich der Präsident in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte durch und verfügte in den 1960er Jahren die massive Aufstockung der Special Forces, die Einrichtung des Special Warfare Centers (dt. „Zentrum für spezielle Kriegführung“) sowie 1962 die Aufstellung der Navy Seals.

Spätestens während des Vietnamkrieges kam auch das Verteidigungsministerium zu der Auffassung, dass massive Feuerkraft und totale Luftüberlegenheit weder militärisch noch politisch dazu geeignet waren, der Guerillataktik des Vietcong beizukommen, besonders unter Berücksichtigung des weit verbreiteten Dschungelterrains in Vietnam, das den einheimischen und damit landeskundigen Gegner bevorteilte. Währenddessen avancierten die Special Forces zum höchstdekorierten Truppenteil aller beteiligten Verbände auf dem vietnamesischen Kriegsschauplatz.