mini|Valerie Koch 2017 als Lady Adler bei den Nibelungenfestspielen Valerie Koch, auch Valerie Neuenfels, (* 24. September 1974 in Kirchheim unter Teck) ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.
Leben und Werk Im Alter von 13 Jahren sammelte Koch erste Schauspielerfahrungen und wurde Mitglied der Schultheatergruppe AG. Von 1989 bis 1993 nahm sie in den Sommermonaten Schauspielunterricht in den USA, wo sie auch ihre ersten Theaterauftritte hatte. Nach dem Abitur absolvierte sie von 1996 bis 2000 ein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.Valerie Koch bei der Agentur Schneider, abgerufen am 7. Februar 2023 Anschließend folgten Anstellungen an verschiedenen Theatern, darunter am Kampnagel Theater in Hamburg, am Maxim Gorki Theater, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und dem Stuttgarter Staatstheater.
2001 gab Koch ihr Film- und Fernsehdebüt in dem Fernsehzweiteiler Sophie – Sissis kleine Schwester, anschließend spielte sie überwiegend Theater. Sie wurde aber auch in einigen Filmrollen besetzt, wie beispielsweise in dem Thriller Ein toter Bruder oder dem Psychodrama Die Anruferin an der Seite von Esther Schweins. Dafür erhielt sie 2008 eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin.
Filmografie 2001: Sophie – Sissis kleine Schwester 2002: Zwei Seiten der Liebe 2003: Sie haben Knut 2005: Casting About 2005: Ein toter Bruder 2007: Die Anruferin 2007: Idylle der Hyäne 2007: K3 – Kripo Hamburg – Menschenraub (Fernsehserie) 2007, 2009: Der Dicke (Fernsehserie; Folgen: Getrennte Wege und Falsches Spiel) 2007: Prager Botschaft 2008: KDD – Kriminaldauerdienst (Fernsehserie; Folgen: Am Abgrund und Schatten) 2009: Krupp – Eine deutsche Familie 2009: This Is Love (Fernsehdrama) 2008: Todsünde (Fernsehfilm) 2009: Der Kriminalist – Spurlos (Fernsehserie) 2009: SOKO Köln – Auf der Flucht (Fernsehserie) 2009: SOKO Leipzig – Das Schwein (Fernsehserie) 2010: Tatort – Borowski und der vierte Mann 2011: Franzi – Lilly (Fernsehserie) 2011: Polizeiruf 110 – Leiser Zorn (Fernsehreihe) 2011: Polizeiruf 110 – Die verlorene Tochter 2011: Rosa Roth – Notwehr (Fernsehserie) 2012: Friedrich – Ein deutscher König (Fernsehfilm) 2012: Ein starkes Team: Eine Tote zuviel (Fernsehserie) 2012: Weil ich schöner bin 2013: Der Tote im Watt (Fernsehfilm) 2013: Großstadtrevier – Großer Bruder (Fernsehserie) 2013: Bella Block: Hundskinder (Fernsehserie) 2013: Ein starkes Team – Die Frau des Freundes 2014: Tatort – Freigang 2014: Vergiss mein Ich 2014: The Voices 2015: Verfehlung 2015: Tatort – Hydra 2015: Polizeiruf 110 – Wendemanöver (zweiteilig) 2015: Im Zweifel seit 2015: Huck (Fernsehserie) 2016: Tatort: Wir – Ihr – Sie 2018: Unterwerfung 2019: Letzte Spur Berlin – Sommersonnenwende 2020: Toubab 2021: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo 2024: Der Fall Marianne Voss (Fernsehfilm) 2024: Ein starkes Team – Der tote Mörder 2025: Sehnsucht in Sangerhausen 2025: Theresa Wolff – Nebel
Theater Maxim Gorki Theater Berlin 1998: Schnitt ins Fleisch von Xavier Durringer (Rolle: Lisa)
Deutsches Theater Berlin 1999: King Kongs Töchter (Martin Walser) (Rolle: Carla)
Staatstheater Stuttgart 2001: Im Gartenhaus von Jane Bowles (Rolle: Molly) 2002–2004: Miss Sara Sampson (Gotthold Ephraim Lessing) (Rolle: Marwood)
Hamburger Schauspielhaus 2002–2004: Don Juan kommt aus dem Krieg von Ödön von Horváth (Rolle: Das leichte Mädchen) 2002–2004: 1913 von Carl Sternheim (Rolle: Sophie) 2002–2004: Othello von William Shakespeare (Rolle: Desdemona) 2005: Der kaukasische Kreidekreis von Bertolt Brecht (Rolle: diverse)
Auszeichnungen Weißer Elefant als beste Hauptdarstellerin auf dem Filmfest München 2007
Literatur Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 235 ff.
Weblinks
Agenturprofil bei der Agentur Schneider Berlin
Einzelnachweise
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