Der Evangelische Buchpreis ist ein Literaturpreis, mit dem jährlich wechselnd Romane, Sachbücher, Biographien, Jugendbücher oder Lyrikbände ausgezeichnet werden. Seit 2011 ist die Ausschreibung nicht mehr genregebunden; das ausgezeichnete Werk wird aber weiterhin genrebezogen angegeben. Der Preis wird seit 1979 vom Deutschen Verband Evangelischer Büchereien vergeben.
Mit diesem Preis, der ausschließlich auf Vorschlägen von Lesern beruht, werden Bücher ausgezeichnet, „für die Christen sich einsetzen können“. Der Leserpreis ist, mit Unterstützung der Evangelischen Kreditgenossenschaft, mit 5000 Euro dotiert (Stand 2022).
Preisträger 1979: Sachbuch: Hildegund Fischle-Carl für Sich selbst begreifen 1980: Roman: Rudolf Otto Wiemer für Mahnke 1981: Biographie: Hiltgunt Zassenhaus für Ein Baum blüht im November 1982: Lyrik: Kurt Marti für abendland 1983: Roman: Ingeborg Drewitz für Gestern war heute 1984: Sachbuch: Erika Schuchardt für Warum gerade ich…? 1985: Biographie: Heinrich Albertz für Blumen für Stukenbrock 1986: Lyrik: Rose Ausländer für Mein Atem heißt jetzt 1987: Roman: Hans Bemmann für Stein und Flöte und das ist noch nicht alles 1988: Sachbuch: Carl Friedrich von Weizsäcker für Die Zeit drängt 1989: Biographie: Sigrid Damm für Cornelia Goethe 1990: Lyrik: Wulf Kirsten für Die Erde bei Meißen 1991: Roman: Erich Hackl für Abschied von Sidonie 1992: Sachbuch: Paul Geiersbach für Warten bis die Züge wieder fahren 1993: Biographie: Renate Wind für Dem Rad in die Speichen fallen 1994: Lyrik: Eva Zeller für Ein Stein aus Davids Hirtentasche 1995: Roman: Monika Maron für Stille Zeile Sechs 1996: Sachbuch: Michael Bode und Christian Wolf für Still-Leben mit Vater 1997: Biographie: Sumaya Farhat-Naser für Thymian und Steine 1998: Jugendbuch: Klaus Kordon für Der erste Frühling 1999: Lyrik: Ludwig Steinherr für Erste Blicke, letzte Blicke 2000: Roman: Bernhard Schlink für Der Vorleser 2001: Biographie: Alois Prinz für Beruf Philosophin oder die Liebe zur Welt 2002: Kinderbuch: Cornelia Funke für Herr der Diebe 2003: Roman: Ralf Rothmann für Milch und Kohle 2004: Jugendbuch: Helene Kynast für Sunshine 2005: Erzählung: Sabine Peters für Abschied 2006: Kinderbuch: Kirsten Boie für Die Medlevinger 2007: Roman: Jens Petersen für Die Haushälterin 2008: Jugendbuch: Iva Procházková für Wir treffen uns, wenn alle weg sind 2009: Roman: Friedrich Christian Delius für Bildnis der Mutter als junge Frau 2010: Jugendbuch: Marlene Röder für Zebraland 2011: Ausschreibung nicht genregebunden: Michael Kleeberg für Das amerikanische Hospital 2012: Ausschreibung nicht genregebunden: Katja Thimm für Vatertage – eine deutsche Geschichte 2013: Ausschreibung nicht genregebunden: Jenny Erpenbeck für Aller Tage Abend 2014: Jugendbuch: Sarah Michaela Orlovský für Tomaten mögen keinen Regen 2015: Roman: Nina Jäckle für Der lange Atem 2016: Bilderbuch: Helga Bansch für Die Rabenrosa 2017: Sachbuch: Jörn Klare für Nach Hause gehen 2018: Belletristik: Susann Pásztor für Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster 2019: Sachbuch: Nora Krug für Heimat. Ein deutsches Familienalbum 2020: Roman: Norbert Scheuer für Winterbienen 2021: Roman: Iris Wolff für Die Unschärfe der Welt 2022: Jugendbuch: Nikola Huppertz für Schön wie die Acht 2023: Roman: Abbas Khider für Der Erinnerungsfälscher 2024: Roman : Milena Michiko Flašar für Oben Erde, unten Himmel 2025: Jugendbuch: Volker Surmann für Leon Hertz und die Sache mit der Traurigkeit
Weblinks Evangelischer Buchpreis auf der Website des Evangelischen Literaturportals e. V.
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Niedersachsen) Kategorie:Auszeichnung (evangelisch) Kategorie:Auszeichnung (Göttingen) Kategorie:Erstverleihung 1979