Gudendorf () ist der südöstliche Teil des Cuxhavener Ortsteils Altenwalde im Norden des niedersächsischen Landkreises Cuxhaven.
Geografie
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Geschichte Erstmals wurde Gudendorf mit Franzenburg ca. um das Jahr 1800 als kleine Gemeinde erwähnt. Gudendorf gehörte bis 1864 dem hamburgischen Amt Ritzebüttel und danach der Landherrenschaft Ritzebüttel an. 1926 ging die Gemeinde in der Landherrenschaft Hamburg auf. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz vom 1. April 1937 gingen die Gemeinden Berensch-Arensch, Gudendorf, Oxstedt, Sahlenburg und Holte-Spangen an den Landkreis Land Hadeln, Regierungsbezirk Stade der preußischen Provinz Hannover.Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen vom 26. Januar 1937. Im Reichsgesetzblatt, Teil I Nr. 11 vom 27. Januar 1937, S. 91 ff., Digitalisat.
Ca. gegen 1750 wurde ein Schafstall in Gudendorf gebaut, welcher 1850 erstmals restauriert wurde und später als historischer Bau betrachtet wurde, da es das älteste Gebäude in Gudendorf war. Um 1890–1900 wurde das Gebäude ein zweites Mal restauriert, allerdings sehr schlampig, weswegen es 1950 zusammenfiel und die Baureste entsorgt und verfeuert wurden.
Um 1930 wurde in Gudendorf eine Badeanstalt mit Umkleidekabinen eröffnet, direkt daneben ein großer Sport- und Spielplatz auf den fünf Bergen, da Gudendorf zu dieser Zeit ein zweites Mal großen Zuwachs an Bevölkerung bekam. Im Sommer 1946 wurde die Badeanstalt abgerissen, die Becken geleert und zugeschüttet, da das verwendete Holz als Feuerholz in der Nachkriegszeit gebraucht wurde und die Besucher fehlten. Das Freibad befand sich am heutigen Schützenplatz, neben der Straße „Auf dem Berge“.
Eingemeindungen Am 1. Juli 1968 wurde die zuvor selbständige Gemeinde Gudendorf in die Gemeinde Altenwalde eingemeindet. Vier Jahre später, am 1. Juli 1972, wurde die Gemeinde Altenwalde in die Stadt Cuxhaven eingegliedert.
Einwohnerentwicklung Jahr 1866 1871 1910 1925 1933 1939 1950 1956 Einwohner 143 133 131 159 176 181 309 272 Quelle
Politik Ortsrat und Bürgermeister Gudendorf wird vom Ortsrat des Cuxhavener Ortsteils Altenwalde vertreten.
Wappen Der Entwurf des Kommunalwappens von Gudendorf stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Gudendorfer See Bauwerke Gudendorf ist in Besitz des „Urgeschichtlichen Grabes“, welches vor ca. 30 Jahren gefunden wurde. Das Grab liegt geographisch gesehen: . Neben dem obigen Grab befindet sich der Bürgergarten
Naturdenkmale
zwei Grabhügel Papenberg (Verordnungsdatum 28. Juni 1952)
Vereine In Gudendorf gibt es den Angelverein Land Hadeln e. V. mit angeschlossenem Anglersee.
Persönlichkeiten
Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen
Karl-Arnold Eickmeyer (1925–2007), Lehrer, Politiker (SPD), Mitglied des Bundestages (1977–1983 und 1985–1987), war Schulleiter in Gudendorf (1957–1967) Ulrike Elsner (* 1965), Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (VDEK), hier geboren
Weblinks
Stadtwiki Cuxhaven – Gudendorf
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Cuxhaven) Kategorie:Ort im Landkreis Cuxhaven Kategorie:Ort im Land Hamburg Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Cuxhaven) Kategorie:Ersterwähnung im 18. Jahrhundert Kategorie:Gemeindeauflösung 1968