Maria Krahn (* 7. Oktober 1896 in Köln; † 19. Dezember 1977 in Gelsenkirchen; gebürtig Maria Katharina Hubertina Krahn) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.Biographische Daten von Maria Krahn in: Zwischen Bühne und Baracke: Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945, von Kay Weniger, Metropol, 2008, Seite 169.

Leben und Karriere Maria Krahn, 1896 in Köln geboren, besuchte nach ihrer Schulzeit die Schauspielschule von Louise Dumont. Intendant Saladin Schmitt verschaffte ihr am Schauspielhaus Bochum das erste Engagement.

Danach spielte sie in Frankfurt am Main und in Hamburg. Schließlich trat sie bis 1933 an den Reinhardt-Bühnen in Berlin auf. 1928 heiratete sie den Regisseur und Intendanten Hans Hinrich (1903–1974). Mit Anbruch des Tonfilmzeitalters wurde sie eine gefragte Nebendarstellerin, die es bis 1945 auf 53 Filmrollen brachte.

Nach Kriegsende wandte sie sich wieder verstärkt dem Theater zu. Von 1955 bis 1959 stand sie auf den Wuppertaler Bühnen, ab 1960 spielte sie an den Städtischen Bühnen von Gelsenkirchen und wieder am Schauspielhaus Bochum.

Filmografie 1931: Schneider Wibbel 1934: Hermine und die sieben Aufrechten 1934: Ein Mädchen mit Prokura 1934: Oberwachtmeister Schwenke 1934: Pappi 1935: Das Mädchen Johanna 1935: Liselotte von der Pfalz 1935: Lärm um Weidemann 1935: Der mutige Seefahrer 1935: Stützen der Gesellschaft 1935: Die törichte Jungfrau 1935: Die Werft zum grauen Hecht 1936: August der Starke 1936: Die Entführung 1936: Inkognito 1936: Hummel - Hummel 1936: Krach und Glück um Künnemann 1936: Die lustigen Weiber 1936: Das Schönheitsfleckchen (Kurzfilm) 1936: Stärker als Paragraphen 1936: Susanne im Bade 1936: Familienparade 1936: Mädchenräuber 1937: Andere Welt 1937: Frauenliebe – Frauenleid 1937: Fremdenheim Filoda 1937: Togger 1937: Der Unwiderstehliche 1938: Fracht von Baltimore 1938: Der Maulkorb 1938: Mordsache Holm 1938: Napoleon ist an allem schuld 1938: Scheidungsreise 1938: Der Spieler 1938: Das Verlegenheitskind 1938: Zwischen den Eltern 1938: Liebelei und Liebe 1938: Was tun, Sibylle? 1939: Kongo-Express 1939: Rheinische Brautfahrt 1939: Schneider Wibbel 1939: Der Stammbaum des Dr. Pistorius 1939: Wir tanzen um die Welt 1940: Der dunkle Punkt 1940: Herz – modern möbliert 1940: Ritorno 1940: Was wird hier gespielt? 1940: Der Weg zu Isabel 1940: Traummusik 1940: Wie konntest Du, Veronika! 1940: Das leichte Mädchen 1940/42: Der große König 1941: Mein Leben für Irland 1941: Illusion 1942: Viel Lärm um Nixi 1943: Abenteuer im Grandhotel 1950: Das doppelte Lottchen 1951: Das späte Mädchen 1952: Der eingebildete Kranke 1953: Heimlich, still und leise 1954: Der Engel mit dem Flammenschwert 1955: Rosen im Herbst 1955: Rosenmontag 1961: Das Wunder des Malachias

Literatur Helga und Karlheinz Wendtland: Geliebter Kintopp. Sämtliche deutsche Spielfilme von 1929 – 1945. Künstlerbiographien A–K. Verlag Medium Film Karlheinz Wendtland, Berlin 1995, ISBN 3-926945-13-3, S. 190.

Weblinks

Maria Krahn in der Synchrondatenbank von Arne Kaul

Einzelnachweise

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