Natacha (* 29. Juli 1965)Natacha bringt Glück, bei Top Talk, 7. November 2012 18:30 Uhr, Texteinblendung in Filmsequenz, ca. 18:31. als Natacha von Moos,„Unter meinem ledigen Namen Natacha von Moos.“ Interview auf hitparade.ch heute Natacha Utiger,S’isch grad äs Jahr UBC – União Brasileira de Compositores. ist eine schweizerische Mundartrock-Sängerin aus dem Kanton Bern.
Leben Natacha ist mit drei Brüdern in Burgdorf aufgewachsen und zeigte schon als Kind ein spezielles Interesse an Musik, Gedichten und dem Schreiben von Texten. Nach einem Auftritt 1991 im Schweizer Fernsehen mit ihrer ersten Band „Big Trouble with Natacha“ bekam sie ein Angebot einer Plattenfirma, auf Englisch zu singen, zog es jedoch vor, ihre eigenen Mundartsongs aufzunehmen und die Demobänder zu verschicken. Der erste Plattenvertrag folgte drei Monate später.Interview mit Natacha – Interview auf hitparade.ch.
Laufbahn 1992 veröffentlichte sie als erste Schweizer Künstlerin ein Mundart-Rockalbum. Das 1995 erschienene Album Stärntaler war das erste Mundartalbum in den Schweizer Albumcharts (Platz 1). Zehn weitere Alben erreichten Gold-, 4 Platinauszeichnungen.Auszeichnungen für Musikverkäufe: CH
Bis dato hat Natacha 14 Alben produziert. Ihr neustes Werk Alls Drby hat sie mit dem Produzenten Andy Wright (u. a. Simply Red) in den Abbey Road Studios in London produziert. Es erschien am 6. März 2020 und eröffnete die Big Trouble Tour 2020., Diskografie auf natacha.ch.
Natacha, die Schweizer "First Lady" des Mundart-Poprock, entschied sich nach einem SF-TV Auftritt, ihr erstes Album in „Berndeutsch“ aufzunehmen. Mit Keini Gränze und dem Nachfolgewerk Orlando schrieb die Bernerin Schweizer Rockmusikgeschichte. Orlando soll das erste Mundart-Stück über lesbische Liebe sein.
Mit Stärntaler, produziert von Tony Carey, gelang ihr als erste Mundartkünstlerin den Einstieg in die Schweizer Albumcharts von 0 direkt auf Platz 1.
Äusserst erfolgreiche Alben folgten: Venezia mit dem Smash Duett-Hit Banderas (Tony Carey/Rainbow), Imago mit dem Hit Sölli, Sölli nid, Natacha 2000 (Edo Zanki), Kuss mit dem Hit Sorry, Gschpüre mit Villich bis zu N° 10 mit dem Hit I fa di uf.
Die veröffentlichten Alben wurden durchwegs ausgezeichnet. Songs wie Schwäfelhölzli, Niemmer Weis, Orlando, I wär so gärn, Startklar und Lily sind mittlerweile Kult.
Natacha komponiert und textet ihre Songs zum grössten Teil selber. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.
Meilensteine
Auszeichnungen / Nominationen 1995: Auszeichnung des Kantons Bern für besonders wertvolle Texte 2000: Auszeichnung der deutschen Schwulen- und Lesbenszene lyla für Orlando, Album Orlando (EMI) 2008: Nomination für die grössten Schweizerhits mit sölli, sölli nid
Besondere Auftritte 1995: Natacha singt mit internationalen Künstlern gegen Rassismus in München, Berlin, Frankfurt, Dresden, Köln und Winterthur. 1996: Live-Konzerte mit Tony Carey am Brandenburger Tor in Berlin, in München, Frankfurt und Bonn 2006: Natacha tritt bei Einladung der offiziellen (CH) Geburtstagsfeier von Ursula Andress (James Bond) auf der Yacht Britannia in Edinburgh, Schottland
Ehren-Funktionen 2002: Botschafterin des Kantons Bern an der EXPO in Biel 2002: Ehrengast bei der Beitrittsfeier der Schweiz in die UNO in NY, Mandat für die UNO für Frauenrechte 2002: Ambassador Adidas 2010: Botschafterin der Special Olympics Switzerland 2018: Botschafterin Ronald McDonald Kinderstiftung
Veröffentlichungen 2006: Greatest Hits, Losla (BMG) 2010: Startklar (Universal), CH: Live-Tour 2012: Glücksbringer (Universal) 2017: Neuland (Universal) 2018: Immagino Che, mit Robie C (7 Wo. Platz 1 Italien) 2018: Du oder Keini, Duett mit George 2018/19: Mi manchi, Natacha & Robie C. (2 Wo. Platz 1 Italien) 2020: Alls drby, (HENA Music), CH Live Tour
Songs mit besonderer Geschichte 1996: Banderas: Hit-Single – Duett mit Tony Carey (erstmals in Mundart und Englisch gesungen), Album Venezia (EMI) 1998: Die Hit-Single sölli, sölli nid wird offizieller Song des eidgenössischen Turnfestes und wird im Hallenstadion mit Orchester aufgeführt / Album Imago (EMI Music), CH: Live-Tour. 2000: Natacha-Song im Kinofilm „Waiting for Michelangelo“ von Kurt Trunninger / CH 2002: Hit-Single Sorry, Album Kuss (EMI Music), CH: Live-Tour2008: sölli, sölli nid (englisch) wird die offizielle Single der englischen Frauentennis-Meisterschaft. 2009: Ne resiste pas – erste französische Single (NICY Music), nur in Frankreich
Diskografie Alben
Weitere Alben 1992: Natacha – Keini Gränze 1995: Adväntgschichtli (Zytglogge 4457, keine Musik-CD) 2009: Ne resiste pas (NICY Music, nur in Frankreich)
Singles
Weblinks Website von Natacha HENA Music Big trouble tour 2020
Einzelnachweise
Kategorie:Rocksänger Kategorie:Dialektsänger (Schweizerdeutsch) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Frau