miniatur|Eine Schoko-Trüffel-Torte Als Süßspeise bezeichnet man gesüßte, meist cremige Zubereitungen der warmen und kalten Küche. Sie werden meist als Nachspeise zubereitet, sind jedoch ebenso als Vorspeisen und Hauptgerichte in veränderten Portionsgrößen üblich. Typische Süßungsmittel sind Zucker, Honig und Fruchtsüße.
Einteilung Süßspeisen können nach dem Herstellungsverfahren unterschieden werden: mit Stärke gebundene Puddinge, mit Gelatine gebundene Cremes, abgezogene Cremes (Bayerische Creme), pochierte Cremes (Plumpudding), Ei-Mehlzubereitungen aus der Pfanne (Omelettes und Crêpes), Ei-Mehlzubereitungen durch Eischnee aufgelockert (Soufflés), Fruchtgrützen. Süßspeisen auf Stärkebasis heißen fachlich korrekt Flammeri und nicht Puddinge (siehe oben).
Fruchthaltige Süßspeisen enthalten Früchte als Hauptbestandteil und Geschmacksträger; die Bindung kann durch Gelatine erhöht werden.
Weiterhin können Süßspeisen in gekühltem (z. B. Charlotten), halbgefrorenem (z. B. Parfaits) oder gefrorenem Zustand (z. B. Eisbomben) angeboten werden.
Warme Süßspeisen mini|Grießmehlpudding mit Himbeersauce („Flammeri“) Puddings, Babas, Savarins, Aufläufe Krapfen, Kroketten, Nocken Süße Omeletts, Eierkuchen, Crêpes Schmarren, Strudel, Charlotten Reisspeisen mit Früchten
Kalte Süßspeisen Cremespeisen Geleespeisen Fruchtgrützen Reisspeisen mit Früchten Süßspeisen aus Quark und Joghurt Puddings, Flammeris
Siehe auch Kuchen Mehlspeise Eisspeisen Süße Saucen
Literatur Herings Lexikon der Küche. Fachbuchverlag Pfannenberg, Haan-Gruiten, 23. Auflage 2001, ISBN 3-8057-0470-4 Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. dtv, München 1994–2002, ISBN 3-423-36245-6 Speisenlehre, Fachbuchverlag Leipzig, 1987
Einzelnachweise