270px|122-mm-Haubitze M1909/37 122-mm-Haubitze M1909/37A. B. Schirokorad: Enzyklopädie der russischen Artillerie. S. 507–508. Allgemeine Eigenschaften Klassifikation mittlere Divisionhaubitze Entwickler Deutsche Firma Krupp AG im Jahr 1909, Modernisierung im Sawod No. 172 im Jahr 1937 Hersteller Permski Sawod No. 172 (Permer Werk Nr. 172, russ. Пермский завод №172) Gewicht in Feuerstellung 1450 kg Gewicht in Fahrstellung 2480 kg Mannschaft 3 Mann (Geschützführer, Richtkanonier, Ladekanonier) Baujahre 1937–1941 (bloß Modernisierung) Stückzahl etwa 800–900 Rohr Kaliber 121,92 mm Rohrlänge 1690 mm (L/14) Rohrlänge (gezogener Lauf) 1132,7 mm (L/9,3) Höhe der Schusslinie 100 mm Feuerdaten Höhenrichtbereich −1° bis 43° Seitenrichtbereich 4° Höchstschussweite 8910 m Höchstmündungs-geschwindigkeit 364 m/s Feuerrate 2 Schuss/min Beweglichkeit Höchstgeschwindigkeit im Kraftzug 7 km/h
Die 122-mm-Haubitze M1909/37 () war eine sowjetische mittlere Feldhaubitze mit einem Kaliber von 121,92 mm, die während des Zweiten Weltkrieges verwendet wurde. Sie war eine Modernisierung der russischen 122-mm-Haubitze M1909, die während des Ersten Weltkrieges verwendet wurde.
Sonstiges Wie viele andere auch, wurde die M 1909/37 und die dazugehörige Munition während des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion durch die Wehrmacht in großer Zahl erbeutet. Auf deutscher Seite wurde sie unter der Bezeichnung 12,2-cm-leichte Feldhaubitze 386 (r) (r für russisch) in Dienst gestellt. Insbesondere am Atlantikwall, aber auch in Divisionen an der Ostfront und auf dem Balkan kam das Geschütz zum Einsatz.
Literatur
А.Б. Широкорад: Энциклопедия отечественной артиллерии.A.B. Schirokorad: Enzyklopädie der russischen Artillerie. Harvest, Minsk 2000, ISBN 985-433-703-0.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geschütz Kaliber 100 mm bis 200 mm Kategorie:Haubitze des Zweiten Weltkriegs (Sowjetunion)